18/09/2026
Die neue Rings Kollektion und eine Premiere.
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Vielleicht ist es vor allem diese ziemlich beeindruckende Bandbreite an Terroirs, die Rings so spannend macht. Rund um Freinsheim, Kallstadt, Leistadt und Ungstein bewirtschaften die Brüder Weinberge, die geologisch kaum unterschiedlicher sein könnten: karger Kalkstein und Kalkmergel, Buntsandstein, Löss und Lehm, eisenhaltige Roterde – Terra Rossa – bis hin zu warmen Sand- und Kiesböden. Rings hat also gewissermaßen einen kleinen geologischen Werkzeugkasten vor der Haustür.
Die 2025er Rieslinge.Die zeigen ziemlich schön, wo die Reise hingeht: weniger Primärfrucht-Gedöns, mehr Herkunft, Zug und dieses angenehm ausladende Pfalz-Ding. Beim Saumagen wird’s kraftvoll, kreidig und vibrierend, der Annaberg bringt etwas mehr straffe Kühle, der Weilberg ordentlich Würze und Schmelz. Keine Weine, die um Aufmerksamkeit betteln. Die haben andere Hobbys.
Auch bei den Burgundern bleibt Rings unangenehm konsequent: Die Pinots werden unfiltriert abgefüllt und bekommen Zeit im kleinen Holz. Saumagen und Felsenberg bilden die Spitze ab.
NEU: Weilberg in Rot.
Rings goes Pinot. Und zwar dahin, wo man’s nicht unbedingt erwartet: in den Ungsteiner Weilberg.
Bisher war die VDP.GROSSE LAGE WEILBERG bei Rings ziemlich fest in Riesling-Hand. 2024 ändern Andy und Steffen das zum ersten Mal. Aus einer winzigen Pinot-Partie wurde ein einziges Fass separat gezogen. Macht 314 Flaschen.
Last but not least. Das fast schon legendäre Bordeaux-Cuvée das Kreuz, hat sich im Laufe der Jahre von brachialer Konzentration in Richtung deutlich mehr Eleganz entwickelt.
Kurz gesagt: Rings kann mittlerweile ziemlich alles und das begnadet. Chapeaux!