Zentrum für Kultur Hochfeld

Zentrum für Kultur Hochfeld Solidarische Bühne, Kneipe, Café, Politik von unten für die solidarische Gesellschaft der Vielen

Wir sind tief bestürzt und traurig über diesen Verlust. Ruhe in Frieden, Fabienne.
21/09/2026

Wir sind tief bestürzt und traurig über diesen Verlust. Ruhe in Frieden, Fabienne.

Pommes to the people! Am Mittwoch, den 2.9. wird das Essen für Alle außerhalb der Reihe an der Memelstraße stattfinden. ...
28/08/2026

Pommes to the people! Am Mittwoch, den 2.9. wird das Essen für Alle außerhalb der Reihe an der Memelstraße stattfinden. Kommt dazu, tauscht euch aus und vernetzt euch, mit den Menschen vor Ort, dem Zentrum fur Kultur Hochfeld, Romani Forum Duisburg e.V. und der neuen Tauschbörse Duisburg - Nein zur Bezahlkarte 🙌

Erfolgte Zwangsräumung, heute durch die Taskforce Problemimmobilie an der Friedensstraße 6
26/08/2026

Erfolgte Zwangsräumung, heute durch die Taskforce Problemimmobilie an der Friedensstraße 6

Zwei Frauen klagen vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen die Stadt Duisburg. Ihre Wohnung in der Fröbelstraße 33 w...
03/08/2026

Zwei Frauen klagen vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen die Stadt Duisburg. Ihre Wohnung in der Fröbelstraße 33 wurde am 27. Januar 2026 durch die Taskforce Problemimmobilie geräumt, fünf Minuten nach Ende der Begehung stand die Entscheidung fest.

Die Klageschrift von Rechtsanwalt Dr. Simon Schuster legt dar, warum diese Räumung rechtswidrig war.

Das Gebäude steht seit 1897. Das Holztreppenhaus war von Beginn an Bestandteil der Baugenehmigung und genießt Bestandsschutz nach § 69 BauO NRW. Die Stadt hat das nicht geprüft und in ihrem Bescheid nicht erwähnt. 2022 hatte sie im Stadtrat selbst erklärt: Holztreppen stellen bei Bestandsgebäuden keine konkrete Gefahr für Leib und Leben dar.

Die Klägerinnen wohnten im Erdgeschoss mit ebenerdigen Fenstern zur Straße. Für ihre Wohnung fand keine Einzelfallprüfung statt. Das OVG NRW hat im November 2025 entschieden: eine vollständige Räumung ist nur verhältnismäßig, wenn die Gefahr das gesamte Gebäude betrifft und Teilräumungen nicht ausreichen.

Viele der gerügten Mängel wären innerhalb von Stunden behebbar gewesen: Brandlasten räumen, Feuermelder austauschen, einen Schlüssel übergeben. Die Feuerwehr räumte das selbst ein. Zwischen Entscheidung und Versiegelung lagen sechs Stunden. Sie wurden nicht genutzt.

Am selben Tag wurde auch Fröbelstraße 37–39 begangen, ohne Nutzungsuntersagung. In Duisburg gibt es tausende Bestandsgebäude mit Holztreppen. Geräumt wird fast ausschließlich in Hochfeld und Marxloh, fast ausnahmslos Roma-Haushalte. Ein sachlicher Grund dafür ist aktenkundig nicht dokumentiert.

Die Klage wird unterstützt von GFF, FragDenStaat, MIA und SGDV.

Wir fordern: Die Taskforce muss in ihrer jetzigen Form abgeschafft werden, denn die zehnjährige Praxis muss unabhängig und unter Beteiligung der Betroffenen aufgearbeitet werden. Räumung darf nur Ultima Ratio sein, mit schriftlichen Bescheiden und Rechtsmittelbelehrung für alle Betroffenen. Mängelbeseitigung muss mit den Eigentümer:innen erfolgen, nicht auf dem Rücken der Mieter:innen. Und wer geräumt wird, darf nicht obdachlos werden.

Aktuell läuft ein Einsatz der Taskforce Problemimmobilie an der Hochfeldstraße 20, eventuell auch der Nr. 22 durchgeführ...
29/07/2026

Aktuell läuft ein Einsatz der Taskforce Problemimmobilie an der Hochfeldstraße 20, eventuell auch der Nr. 22 durchgeführt. Die Taskforce ist also aus ihrem Sommerurlaub zurück

Wir haben fünf Anfragen über das Informationsfreiheitsgesetz an die Stadt Duisburg gestellt. Wir wollen wissen, wie die ...
23/07/2026

Wir haben fünf Anfragen über das Informationsfreiheitsgesetz an die Stadt Duisburg gestellt. Wir wollen wissen, wie die Taskforce Problemimmobilien Häuser auswählt, wann geräumt wird und was danach mit den Menschen passiert.
Hier sind drei beispielhafte Fragen, die wir gestellt haben und auf die wir bisher keine Antwort bekommen haben.

Erste: Die Stadt hat die Fröbelstraße 33 mit einem Holztreppenhaus sofort geräumt. Holztreppen finden sich in Tausenden Bestandsgebäuden im Duisburger Stadtgebiet. Wir haben gefragt, ob es eine interne Bewertungsmatrix gibt, die festlegt, wann genau solche Konstruktionen zur sofortigen Räumung führen und wann nicht.

Zweite: Wir haben nach aggregierten Daten zur Staatsangehörigkeit der Betroffenen gefragt. Diese Daten brauchen wir, um zu prüfen, ob der Gleichbehandlungsgrundsatz eingehalten wird.

Dritte: Wir haben gefragt, wie lange die geräumten Gebäude danach leer stehen und wie viele nach einer Unbewohnbarkeitserklärung abgerissen werden. Wer geräumt wird, weil ein Gebäude zu gefährlich ist, könnte erwarten, dass es danach schnell saniert und wieder bewohnt wird.

Wir warten noch auf Antworten und werden hingehalten mit Fristverlängerungen, Gebührendrohungen und pauschalen Ablehnungen. Bei einer Anfrage ist die gesetzliche Frist seit dem 3. Juli überschritten. Wir haben Beschwerde bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit eingereicht.

Das Informationsfreiheitsgesetz gibt allen das Recht, Behörden zu fragen. Dieses Recht soll bald eingeschränkt werden. Ihr könnt noch eine WeAct Petition dagegen unterschreiben

Leseempfehlung: Vor zwei Tagen ist ein neuer Artikel von Christian Sydow (vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozial...
03/07/2026

Leseempfehlung: Vor zwei Tagen ist ein neuer Artikel von Christian Sydow (vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung) und Max Kroppenberg bei der DIFIS erschienen zum Thema "Sozialleistungsmissbrauch? Politische und mediale Diskurse im Spannungsfeld von Sozialpolitik und Migration": Die Diskurse zu Sozialstaat und Migration sind verschränkt. Migration steht einerseits im Verdacht, das ‚soziale Gleichgewicht‘ zu stören, andererseits erscheint die Einwanderung von Fachkräften angesichts von demografischem Wandel und Fachkräftemangel alternativlos. Das diskursive Spannungsfeld zwischen Sozialstaat und Migration wurde u. a. in Debatten über das Bürgergeld, die Bezahlkarte für Geflüchtete sowie über etwaigen Sozialleistungsmissbrauch von Migrant*innen deutlich. Die diskursive Auseinandersetzung um Migration und Sozialpolitik betrifft darüber hinaus auch die institutionalisierten Funktionsweisen allgemeiner sozialer Sicherungssysteme. Die Studie von Kroppenberg und Sydow dokumentiert die diskursanalytische Auswertung von Bundestagsdebatten sowie von reichweitenstarken Medien zu den oben genannten Themen und setzt sie in Kontext mit administrativem Wissen und einer historischen Diskursentwicklung.



https://difis.org/publikationen/publikation/134

Gestern beim 4. Jahreskongress der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus in Berlin. 2.076 dokumentierte antizigan...
11/06/2026

Gestern beim 4. Jahreskongress der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus in Berlin. 2.076 dokumentierte antiziganistische Vorfälle in 2025 – ein Anstieg von 24%. Duisburg wurde mehrfach als Negativ-Beispiel genannt.

Das zeigt, dass die Arbeit des Romani Forum Duisburg, des Duisburger Sinti Vereins und aller engagierten Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen, die täglich gegen Antiziganismus ankämpfen, notwendiger ist denn je.

Am selben Tag fand in Duisburg-Ruhrort eine Räumung durch die Taskforce Problemimmobilien statt.

Ein großes Dankeschön an , , und alle regionalen Meldestellen für die kontinuierliche Dokumentation und Sichtbarmachung antiziganistischer Gewalt. Diese Arbeit schafft die Grundlagen für politisches Handeln. 🙏🏽

Hey Leute, wir freuen uns weiterhin über jede Spende! Hier geht es zu unserer Website mit verschiedenen Spendenmöglichke...
01/06/2026

Hey Leute, wir freuen uns weiterhin über jede Spende! Hier geht es zu unserer Website mit verschiedenen Spendenmöglichkeiten: https://zkhochfeld.de/spenden/

Hey Leute, wir freuen uns weiterhin mega über eure Spenden! Bald git es auch wieder frischen Baustellen-Content. Falls jemand Lagerfläche in Duisburg Mitte/Hochfeld frei hat, meldet euch gerne. Am meisten bremst aktuell noch der ganze Stuff, der ständig von A nach B und wieder zurück geschleppt werden muss...

Jede Spende hilft uns, die einzelnen Bauphasen so schnell wie möglich abschließen zu können, denn wir haben uns bewusst dagegen entschieden, uns in die finanzielle Abhängigkeit städtischer Förderung zu begeben. Ein Großteil der Arbeiten werden bereits ehrenamtlich durchgeführt, aber an einigen Kosten kommen auch wir nicht vorbei.

Den Link zu betterplace findet ihr in der Bio und natürlich auf www.zkhochfeld.de
Spendenbescheinigungen können wir natürlich ausstellen.

Adresse

Sankt-Johann-Straße 18
Duisburg
47053

Öffnungszeiten

Dienstag 12:00 - 15:00
18:00 - 22:00
Mittwoch 12:00 - 15:00
Donnerstag 19:00 - 01:00
Freitag 19:00 - 03:00
Samstag 19:00 - 03:00

Telefon

+4920339254229

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