11/09/2026
Wir sind sehr gespannt, ob diese Maßnahme erfolgreich sein wird, und es tatsächlich zu einer Reduktion der Rebfläche kommt. Interessant wird auch sein, für was diese Flächen dann genutzt werden - wir fänden Bäume pflanzen sinnvoll und schön für die Landschaft. Was denkt Ihr? Werden Winzer Flächen dauerhaft stillegen? Ist der Zuschuß von 5.000,00 EUR ok oder zu niedrig?
💡Winzerinnen und Winzer in Rheinland-Pfalz können ab November 2026 eine Prämie von 5.000 Euro pro Hektar für eine "dauerhafte Rodung von produktiven Rebflächen" beantragen.
💻 Laut Weinbauministerium können die Anträge wohl ab November 2026 übers WeinInformationsPortal (WIP) der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz gestellt werden. Der Betrieb muss die produktive Rebfläche in seiner Weinbaukartei führen, über Traubenerntemeldungen aus den Jahren 2024 und 2025 verfügen und fristgerecht die Traubenerntemeldung 2026 einreichen.
🌿Ausgeschlossen von der Rodungsprämie sind Rebflächen, die in den letzten fünf Jahren an einer Förderung der Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen teilgenommen haben sowie Steillagen.
💰 Nach Bewilligung und Rodung erhält der Betrieb laut Ministerium spätestens im Oktober 2027 einen Zuschuss von 5.000 € pro Hektar. Bei Inanspruchnahme der Förderung kann für diese Fläche keine Genehmigung für eine Wiederbepflanzungen beantragt oder erhalten werden. Auch werden alle Genehmigungen für Neuanpflanzungen des Betriebes gelöscht. In den folgenden zehn Jahren können keine Anträge auf Neuanpflanzungen gestellt werden. Diese Maßnahme soll laut Ministerium einmalig angeboten und mit EU-Mitteln des Sektorprogramms Wein im Rahmen der ersten Säule der GAP finanziert werden.
📱 Weitere Infos gibt's rechtzeitig vor Antragsbeginn auf der Homepage des Weinbauministeriums: www.mlwuf.rlp.de
📸 Foto: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz