Weingut Freiherr von Gleichenstein

Weingut Freiherr von Gleichenstein Johannes Freiherr von Gleichenstein leitet das Weingut im Herzen des Kaiserstuhls gemeinsam mit seiner Frau Christina bereits in der 11. Generation.

Bereits 1634 erwarb die Familie Freiherr von Gleichenstein die Gebäude und Ländereien des Benediktinerklosters St. Blasien im damaligen Rothwyhl mitsamt dem Zehntrecht. Der heutige Besitzer, Freiherr Johannes von Gleichenstein, leitet den Betrieb seit dem Jahre 2003, mit seiner Frau Christina, in der 11. Seit Anfang 2006 ist durch Sohn Philipp und seit Mai 2008 durch Sohn Louis auch die 12. Genera

tion gesichert. Die Weinberge des traditionsreichen Familiengutes liegen im Herzen des Kaiserstuhls: in Oberrotweil, Achkarren, Oberbergen, Bickensohl und Schelingen. Auf den 50 Hektar Rebflächen werden überwiegend klassische Burgundersorten wie Spätburgunder, Weißer und Grauer Burgunder angebaut. Die Weine werden nach herkömmlicher Weise – verbunden mit moderner Kellertechnik – sorgfältig und schonend ausgebaut. Die „besonderen“ Weißweine reifen in Holzfässern. Auch die edlen Rotweine lagern, nachdem sie auf der Schale vergoren wurden, im über 500 Jahre alten Holzfasskeller. 2010 sind wir vom Gault Millau zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt worden.

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07/03/2023

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02/03/2023

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01/03/2023
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24/06/2021

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22/06/2021

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08/06/2021

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BZ 18. Mai 2021Bei Bauarbeiten im Oberrotweiler Weingut Freiherr von Gleichenstein sind alte Weine der Sorten Riesling, ...
18/05/2021

BZ 18. Mai 2021
Bei Bauarbeiten im Oberrotweiler Weingut Freiherr von Gleichenstein sind alte Weine der Sorten Riesling, Weißherbst und Silvaner aufgetaucht. Zum Vorschein kam auch eine Flaschenpost mit Nachricht.
Das Weingut Freiherr von Gleichenstein in Oberrotweil baut derzeit seinen Weißweinkeller aus. Das Fassungsvermögen soll um 140.000 Liter erhöht werden. Bei den Bauarbeiten sind alte Weinflaschen und eine Flaschenpost aus dem Jahr 1974 ans Tageslicht gekommen.
Das Weingut von Gleichenstein bewirtschaftet derzeit rund 45 Hektar Weinberge auf den Gemarkungen Oberrotweil, Bickensohl und Ihringen. Die Jahresproduktion liegt bei rund 250.000 Flaschen. Mit der Zeit ist der Weißweinkeller, in dem rund 300.000 Liter Platz haben, zu klein geworden. "Wir waren bislang gezwungen, zur neuen Ernte im Herbst alle Weißweine zu füllen. Wir wollen aber auch die Gutsweine länger im Fass liegen lassen und auch nicht unter Zeitdruck stehen", sagt Johannes von Gleichenstein.

Deshalb hat er sich zusammen mit seiner Frau Christina entschlossen, das Fassungsvermögen des Weißweinkellers um 140.000 auf 440.000 Liter zu erhöhen. "So können wir auch den höherwertigen Weinen mehr Zeit geben, im Edelstahltank zu reifen", sagt Johannes von Gleichenstein. Außerdem habe das größte Fass bislang gerade einmal Platz für 10.000 Liter geboten. In dem neuen Kellerraum würden jetzt zwei Tanks mit 26.000 und sechs mit jeweils 16.000 Liter aufgestellt.

Das neue Fassungsvermögen des Weißweinkellers sei auf jeden Fall für die nächsten Jahre ausreichend, sagt der Winzer, denn er plane nicht, noch weiter zu wachsen. 40 bis 50 Hektar Rebfläche könne man als Weingut gerade noch bewirtschaften. Was Gleichenstein aber immer wieder versucht, ist Grundstücke zu tauschen, um zum Beispiel unnötig lange Fahrzeiten einzusparen. Dabei bedauert er, dass die Bereitschaft dazu am Kaiserstuhl immer noch eher gering sei. Dabei könne ein Flächentausch für beide Seiten Vorteile bringen.

Dass die Bauarbeiten für die Erweiterung des Weißweinkellers nicht ganz einfach werden, war den Verantwortlichen von vorneherein klar. Denn sie hatten es mit einer historischen Bausubstanz zu tun. "Das ist ein spannendes und herausforderndes Projekt", sagt Johannes von Gleichenstein. Groß war die Überraschung, als bei den Ausbauarbeiten 36 Weinflaschen der Jahrgänge 1970, 1971 und 1972 der Sorten Riesling, Weißherbst und Silvaner zum Vorschein kamen. "Sie wurden wohl versteckt, als damals ein Gang zwischen zwei Kellerräumen gebaut wurde", vermutet der Winzer.

Man habe nicht gewusst, was unter der alten Bodenplatte liegt, die für den neuen Kellerraum entfernt werden musste. 80 Prozent waren Lösserde, aber es kamen auch zwei alte Betonsilos zum Vorschein, in denen früher wohl Getreide gelagert worden war.

Besonders groß war das Erstaunen, als eine Flaschenpost aus dem Jahr 1974 auftauchte, eine Zeit, in der noch der Vater von Johannes von Gleichenstein das Weingut führte. Auf dem Zettel stand: "Der Wein wurde beim Erbauen des Tunnels am 14. Februar 1974 eingegraben. Sollte der Wein gefunden werden, so bitten die Erbauer um Nachricht." Unterschrieben ist das Schriftstück von Gerhard Kiefer und Erwin Kalser aus Oberrotweil sowie Roland Fischer aus Amoltern.

"Von der Flaschenpost wussten wir nichts. Dass vielleicht einige alte Weinflaschen auftauchen werden, haben wir geahnt", sagt Johannes von Gleichenstein. Wenn die Kellererweiterung Mitte Juni fertig ist, will der Winzer zwei der alten Tropfen öffnen.

Investiert hat das Weingut insgesamt rund 250.000 Euro in das Projekt. Der neue Raum, der unter dem Flaschenlager liegt, ist rund 100 Quadratmeter groß und bietet der Kellermannschaft jetzt auch kürzere Wege. Bei dem Kellerteam hat es übrigens zum 1. April einen Wechsel gegeben. Der erste Kellermeister Odin Bauer (54), der 22 Jahre bei Gleichenstein arbeitete, wollte sich noch einmal verändern und hat das Weingut verlassen. Sein Nachfolger ist Johannes Köster, der bisher bei der Winzergenossenschaft Königschaffhausen-Kiechlinsbergen tätig war. Der 38-Jährige hat nach der Ausbildung zum Weinküfer im Badischen Winzerkeller in Breisach die Meisterschule in Weinsberg besucht. Nach Anstellungen im Weingut Franz Xaver in Buchholz und bei der Winzergenossenschaft Königschaffhausen-Kiechlinsbergen hat er sich für die Stelle in Oberrotweil beworben. "Erster Kellermeister bei einem Weingut dieser Größe zu sein, ist eine reizvolle Aufgabe", betont er.

Jeder Wein soll nach seinen Vorstellungen Spaß und Lust auf das nächste Glas machen. Bei den Gutsweinen des Jahrgangs 2020 hofft er, dass seine Handschrift schon zu erkennen sein wird. Unterstützt wird Köster im Keller von Küfer Andreas Treffeisen sowie während der Ernte von weiteren Helfern. Johannes von Gleichenstein will den neuen Kellermeister langfristig an den Betrieb binden. "Und auch ich will hier lange bleiben", betont Köster abschließend.

90Punkte beim Gourmetwelten Rosécup 2021 für unseren2019 Pinot Noir Rosé trockenhttps://www.gleichenstein.com/products/2...
12/05/2021

90Punkte beim Gourmetwelten Rosécup 2021 für unseren
2019 Pinot Noir Rosé trocken
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Ein Kaiserstühler Rosé à la française
Dass die Interpretationen von Rosé sehr unterschiedlich sein können, zeigen alleine schon die verschiedenen Farbnuancen der Weine. Der 2019er Pinot Noir Rosé hebt sich in seiner zarten Lachsfarbe optisch von den vorherigen und anderen badischen Rosés ab. Aber auch sensorisch überrascht der Wein. Seine geringe Säure und ein trockener schlanker Körper machen ihn zu einem unkomplizierten Wein mit schönem Trinkfluss. Als Vorbild für den Jahrgang 2019 dienten die südfranzösischen Rosés. Inspiriert von den beliebten und unkomplizierten Weinen entstand die Idee, einen Rosé ähnlich dem südfranzösischen Typus zu produzieren. Der Idee folgte eine intensive Verkostungsphase mit Rosés aus dem Nachbarland und der Ausbau eines für Baden ungewöhnlichen Roséweines.
Die Kunst bei der Rosé-Herstellung ist es, aus roten Trauben hellrosa Weine zu gewinnen. Um möglichst wenig Farb- und Gerbstoffe zu lösen, haben wir beim neuen 2019er Jahrgang erstmals die in der Provence verbreitete Ganztraubenpressung angewendet. Verwendet wurden zum einen Trauben, die in höhergelegenen Lösslagen von Bickensohl herangereift sind, sowie Trauben, die auf Vulkanverwitterungsgestein des Eichbergs gewachsen sind. Von ihnen wurde 1/3 früh und 2/3 vollreif geerntet. Die unterschiedlichen Erntezeitpunkte der Trauben erlauben es, durch Vorversuche das ideale Cuvé bei der Verkostung zu erarbeiten und analytisch sowie sensorisch das beste Resultat zu erzielen. Das Vulkanverwitterungsgestein verleiht dem Wein mehr Struktur, die auf Löss gewachsenen Weine sind eher freundlicher.
10 Prozent des Weins wurde in älteren Barriquefässern ausgebaut, den übrigen Wein in Edelstahltanks. Bisher haben wir unseren Rosé wie einen Weißwein unserer Gutsweinlinie ausgebaut. Der biologische Säureabbau und der leichte Einfluss des Holzfasses verleihen dem 2019er Pinot Noir Rosé einen eigenständigen Charakter. Bei dem Wein wurde keine Schönung durchgeführt, sondern während der Filtration die einzelnen Partien miteinander vermählt.
Generell hat sich in den vergangenen Jahren der Roséwein zu einem wahren Kundenliebling entwickelt. Ihre Leichtigkeit und Frische machen Roséweine ganzjährig zu angenehmen Begleitern mit schönem Trinkfluss. Mit dem diesjährigen Rosé nähern wir uns sensorisch unseren französischen Vorbildern. In dieser Richtung werden wir unseren Rosé auch künftig weiterentwickeln.
Eine dezente Note von Flieder, Rose und Geissblatt, geringe Säure und ein trockener, schlanker Körper machen den 2019er Pinot Noir Rosé zu einem unkomplizierten Wein mit schönem Trinkfluss.
12,5 % vol.
0,4g/l Restzucker
5,4g/l Säure

90Punkte für unseren 2016 Chardonnay Ihringer Winklerberg trocken beim bonvinitas wine tastinghttps://du8mzo01k4xq1hsf-7...
11/05/2021

90Punkte für unseren
2016 Chardonnay Ihringer Winklerberg trocken
beim bonvinitas wine tasting
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Unser Chardonnay gedeiht an den Steilhängen und auf dem Vulkangestein des Ihringer Winklerbergs, einer der Toplagen des Kaiserstuhls. Der Chardonnay ist eine ideale Rebsorte für den Kaiserstuhl, denn sie kommt sehr gut mit Hitze und Trockenheit zurecht. In Verbindung mit einem sorgfältigen und naturnahem Anbau im Weinberg lassen sich mit dieser Sorte Spitzenqualitäten erzielen. Der Ertrag des Chardonnay wird konsequent auf bis zu 40 Prozent reduziert. Danach reift der Wein mindestens neun Monate in 500-Liter-Fässern und Barriques im Keller heran. Aufgrund seines Körpers und seiner Struktur durfte der 2016er Jahrgang noch einige Wochen länger in den Fässern reifen und kam erst nach fünfzehn Monaten auf die Flasche.
„Das Jahr 2016 mit seinem nicht allzu heißen Sommer, kühlen Nächten und einem sonnigen Herbst war ein ideales Weinjahr. Die Witterung war mit ausschlaggebend für die hohen Qualitäten dieses Jahrgangs aus der Spitzenlage des Kaiserstuhls.“
Nach dem Öffnen hat der Chardonnay zunächst eine verschlossene Nase, er braucht unbedingt Luft und ein großes Glas, um nicht eindimensional zu wirken. Zunächst wirkt er sehr reduktiv, gleichzeitig aber schon recht wild in der Nase. Durch die Erwärmung im Mund entwickeln sich exotische Fruchtkomponenten. Seinen guten Grip am Gaumen verdankt der Wein den Tanninen. Er hat eine frische Säure und schöne Länge.
„Der 2016er Chardonnay aus dem Ihringer Winklerberg mit seinen reduktiven Noten ist ein Wein für Weinliebhaber, die offen für neue Erfahrungen sind. Für die volle Entfaltung seiner Fruchtaromen braucht er Zeit im Glas. Wer sie ihm gibt, wird belohnt. Auch kann der Chardonnay gerne dekantiert werden.“
Ideale Trinktemperatur 12 - 14 Grad
Durch seinen sorgfältigen Ausbau und die intensive Reifezeit im Keller und in der Flasche ist der Wein sehr lange lagerfähig.

Adresse

Bahnhofstraße 12
Vogtsburg
79235

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