14/08/2025
🍽 Ab 1. Januar 2026 soll dauerhaft der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7% auf Speisen in der Gastronomie gelten.
💬 DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges begrüßt die Aufnahme der Regelung in den Haushaltsplan der Bundesregierung in der Berliner Zeitung:
„Viele Betriebe kämpfen ums Überleben: Die Kosten für Personal, Lebensmittel und Energie sind stark gestiegen, während die Umsätze noch 17,5% unter dem Vor-Corona-Niveau liegen.“
📊 Fakten:
• Arbeitskosten +34,4% (2022–2024)
• Lebensmittelpreise +26,9%
• Mindestlohn steigt 2026 um 8,4%
• Personalkosten oft >40% vom Umsatz
📈 Ingrid Hartges betont: Preissteigerungen waren nötig, um Betriebe und Jobs zu sichern. Fakt ist: Im Januar 2024, dem ersten Monat nach der Mehrwertsteuererhöhung von 7% auf 19% sind die Preise nur um 6,6% gestiegen.
Das bedeutet, dass die meisten Gastronomen die Steuererhöhung zum 1. Januar nicht 1:1 weitergegeben haben.
🏙 Die Gastronomiebetriebe sind wichtige soziale Treffpunkte und deren Erhalt wesentlich für das gesellschaftliche Miteinander. Die steuerliche Gleichbehandlung von vor Ort verzehrtem Essen (19%) mit Liefer- und Mitnahmeangeboten (7%) ist daher lange überfällig, um das Überleben vieler Restaurants und die Vitalität und die Attraktivität der Innenstädte zu sichern.
Der ganze Artikel ist hier zu finden: https://www.berliner-zeitung.de/panorama/gastronomie-in-der-dauerkrise-es-geht-um-die-schiere-existenzsicherung-li.2347248
Als DEHOGA kämpfen wir dafür, dass in der Gastronomie überall einheitlich 7% (statt 19%) Mehrwertsteuer auf Speisen gelten. Die Kampagne „7% entscheiden" zeigt, wer wirklich von dieser reduzierten Mehrwertsteuer auf Speisen profitiert: Mitarbeiter, Gäste, (Familien-)Betriebe und regionale Wirtschaftskreisläufe. 7% auf alles - das ist fair & gerecht.