09/01/2021
Nachdem wir mit dem Adria festgestellt haben, wie Subkultur in Stuttgart ausgebremst wird und da gerne gegensteuern würden, hat sich Sebastian Heitzmann aus unserem Team für die Stelle als Nachtbürgermeister hier in Stuttgart beworben. Vielleicht interessiert sich ja die oder der eine oder andere für das Thema und möchte sich ein Bild machen.
"Seit über zwanzig Jahren bewege ich mich als DJ, Barbetreiber und Veranstalter im Stuttgarter Raum und bin mit den verschiedenen Akteur*innen rund um die Club- und Kulturszene bestens vertraut und vernetzt. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich nun voll und ganz für den Erhalt und die Vielfalt unserer Nachtszene einsetzen weshalb ich mich dazu entschieden habe mich auf die Stelle des Nachtbürgermeisters hier in Stuttgart zu bewerben.
Als Vermittler zwischen feiernden Menschen, Betreiber*innen, Anwohner*innen und der Stadtverwaltung liegt mein Augenmerk auf einem harmonischen Miteinander, wo Begegnung auf Augenhöhe stattfinden kann.
Mein Einsatz gilt darüber hinaus den Angestellten, DJs und Künstler*innen, die die Grundpfeiler unserer nächtlichen Kulturszene bilden. Diese Szene soll und muss bunt sein. Die Vielfalt an musikalischen Genres und Diversität an Lebensweisen müssen Raum finden und gleichberechtigt gefördert werden. Voraussetzung dafür ist ein sicherer Rahmen in dem sich jede*r in seiner Individualität ausdrücken kann und willkommen fühlt.
Auch gilt es in dieser herausfordernden Zeit zudem nachhaltige Konzepte zu entwickeln, um die Nachtkultur mit ihren Akteur*innen langfristig wiederbeleben zu können und neue Zukunftsperspektiven für den kulturellen Erhalt unserer Stadt zu schaffen.
Großen Wahlkampf möchte ich hier nicht veranstalten, da ich der Meinung bin, dass sich jede*r selbst ein Bild über die Bewerber*innen machen sollte und dann seine Entscheidung treffen kann.
Hierzu gibt es ab Montag die Möglichkeit unter https://www.popbuero.de/nachtmanagerin/ abzustimmen.
Die fünf Kandidat*innen mit den meisten Stimmen kommen in die nächste Runde des Bewerbungsverfahrens. Zusätzlich werden dann durch eine Jury aus Gemeinderat, Stadtverwaltung, Club Kollektiv und DEHOGA (die hier meiner Meinung nach nichts verloren hat!) fünf weitere Kandidat*innen für die nächste Runde nominiert."