05/02/2019
++ Skandalöse Summe: 1,1 Milliarden Euro Beraterausgaben ++
Wo Ursula von der Leyen die Tür öffnet, folgen ihr unweigerlich Heerscharen von Beratern - mit Milliardenkosten für die Bürger.
Die Verteidigungsministerin, die sich derzeit im Bundestag einem Untersuchungsausschuss wegen der horrenden Beraterausgaben stellen muss, war schon in ihrer Zeit als Arbeitsministerin ziemlich umtriebig. Dort verpulverte sie im Jahr ihres Amtsantrittes stattliche 20,5 Mio. Euro, die in den folgenden Jahren mit Ausgaben zwischen 14,7 bis 27 Mio. Euro nochmals getoppt wurden. Ihre Vorgänger kamen dagegen mit 2,7 bis 9,6 Mio. Euro aus.
Das war aber noch nicht alles. Zuvor war von der Leyen Familienministerin. Dort stiegen die Beraterausgaben in ihrer Amtszeit von 3,1 auf 15,5 Mio. Euro, was einer plötzlichen Verfünffachung der Finanzmittel entspricht. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass die Liste der Beraterausgaben unter der Verteidigungsministerin sehr lückenhaft ist, sodass die Gesamtsumme laut den Experten deutlich höher liegen dürfte.
Die Bundesregierung hat in den vier Amtszeiten von Angela Merkel weit mehr als 1,1 Milliarden Euro für Berater- und Unterstützungsleistungen ausgegeben. Eine gigantische Summe, die nur deswegen zustande kommt, weil die Qualifikation innerhalb der Ministerien offensichtlich Mangelware ist - hier fehlen tatsächlich Fachkräfte! Aufgrund dessen hat man sich von externen Beratern abhängig gemacht, die jetzt ohne Mandat des Wählers im politischen Alltag bei wichtigen Fragen mitwirken und so Politik machen. Eine unsägliche Situation! Mit dem Verbrennen von Steuergeldern muss endlich Schluss sein! Kompetenz statt Milliarden! Das können die Wähler ruhig erwarten.
https://rp-online.de/politik/deutschland/ursula-von-der-leyen-hinterlaesst-spur-von-beratervertraegen_aid-36526215