28/11/2025
🧐 Gedanken zum Aus des „Fests der Römischen Weinstraße“:
Wie viele andere bin auch ich immer noch überrascht und traurig 😔🍇, dass die Verbandsgemeinde und der Verein Römische Weinstraße e.V. entschieden haben, das „Fest der Römischen Weinstraße“ nach fast 40 Jahren nicht mehr stattfinden zu lassen. Ich schreibe das hier als Initiator von „Weinzeit Schweich“ 🍷, aber vor allem einfach als Bürger unserer VG 🏡.
Mir geht es dabei nicht darum, irgendjemandem Vorwürfe zu machen 🙅♂️ oder mit dem Finger auf Verantwortliche zu zeigen 👉. Das ist ausdrücklich nicht mein Ziel. Trotzdem möchte ich ein paar Gedanken loswerden 💭 – in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist 🤞 und man am Ende gemeinsam eine Lösung findet 🤝.
Denn ein Fest, das es seit 1986 gibt 🎉, also noch vor meiner Geburt, kann man meiner Meinung nach nicht einfach so beerdigen 🕯️.
Aus der Pressemeldung nehme ich zwei zentrale Punkte mit:
Erstens die Finanzen 💶, zweitens die fehlenden Kräfte, also die Manpower und das Personal, das so ein Fest braucht 👥. Beides sind Themen, über die man reden muss – und über die man reden kann 🗣️.
Zu den Zahlen: Für 2025 wird ein Minus von 80.000 Euro genannt, für 2026 von 95.000 Euro 📉. Rechnet man das auf die knapp 28.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Verbandsgemeinde herunter 👨👩👧👦, bleiben 2,80 Euro pro Kopf beim 80.000-Euro-Defizit und 3,16 Euro voraussichtlich im nächsten Jahr.
Und da kommt für mich die entscheidende Frage ❓:
Ist uns dieses Fest nicht genau diese paar Euro wert? 💛
Nicht, weil es um die große „Party“ geht 🎶🍻, sondern weil es seit Jahrzehnten ein Ort ist, an dem Menschen zusammenkommen, reden, lachen 😂, sich treffen 🤗 – und einfach mal abschalten können 🌿.
Gerade in Zeiten, in denen die Gesellschaft immer stärker polarisiert ⚡ und Konflikte das Miteinander belasten, brauchen wir solche Orte mehr denn je ❤️. Ein Fest wie dieses hat eine enorme soziale Bedeutung 🤲. Das kann man nicht rein betriebswirtschaftlich betrachten 📊.
Natürlich verstehe ich, dass Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden müssen 💼 und dass es genug andere Aufgaben gibt – man denke nur an Schulen 🏫 oder Infrastruktur 🛣️. Aber bei einem Verbandsgemeinde-Haushalt in Millionenhöhe sollten 80.000 oder 95.000 Euro nicht die Beträge sein, die ein so etabliertes Fest zu Fall bringen 🚫🎪.
Zum zweiten Punkt, dem Personal 👷♀️👨💼:
Ich weiß nicht im Detail, wie viele Stunden Mitarbeitende der Verbandsgemeinde leisten oder wie viel Aufwand tatsächlich dahintersteckt ⏳. Das möchte ich mir auch gar nicht anmaßen. Aber bevor man so ein Fest einfach einstellt 🛑, wäre es meiner Meinung nach sinnvoll gewesen, die Leute mitzunehmen 🚶♂️🚶♀️:
Offen zu erklären 📢, wie viele Stunden anfallen, welche Aufgaben zu stemmen sind 📝, was an Auflagen dazukommt 📑 – und dann gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Winzern 🍷, Vereinen 🎺 und Unternehmen 🏭 darüber zu sprechen, ob man das nicht irgendwie lösen kann 🔧.
Vielleicht müsste das Fest kleiner werden 📉. Vielleicht anders organisiert 🔄. Vielleicht mit weniger Bühnen oder anderer Musik 🎵. Vielleicht gäbe es lokale Gruppen, die für kleines Geld oder eine Kiste Bier/Wein auftreten 🍺🍷. Vielleicht könnten private Helfer Aufgaben übernehmen 💪 oder lokale Betriebe unterstützen 🧰.
All das weiß man erst, wenn man den Dialog sucht 🗨️.
Für mich wirkt es falsch ❌, einfach zu sagen: „Wir machen das nicht mehr.“
Richtig wäre es ✔️, vorher öffentlich zu informieren, sich Zeit zu nehmen ⏱️ und gemeinsam zu überlegen 🧠, ob man eine Lösung findet – auch wenn das Fest künftig anders aussehen müsste 🔧🎪.
Am Ende geht es um eine grundsätzliche Frage 🧭:
Wollen wir dieses Fest wirklich aufgeben? 🥀
Oder wollen wir zumindest versuchen, es gemeinsam zu retten? 🚑🎉
Ich hoffe 🙏, dass die Verbandsgemeinde noch einmal darüber nachdenkt 🤔, das Gespräch sucht 🗣️ und die Entscheidung nicht endgültig ist. Denn solche Feste sind mehr als Zahlen ➕➖. Es sind Orte der Begegnung 🤝 – und die sollten wir gerade heute nicht leichtfertig aufgeben ❤️.
Foto: Wochenspiegel