Das Gasthaus zum Goldnen Lamm – Eine Reise in die tiefste Vergangenheit und einer visionären Zukunft Riethnordhausens
Ich bin Patrick Voigt – gebürtiger „Nurzner“ und schon immer ein heimatverbundener Liebhaber des gemütlichen Dorflebens und all seinen Vorzügen. Gemeinsam mit meiner Frau, meinen zwei Kindern, sowie meinen Eltern, leben wir als Mehrgenerationenhaushalt im schönen Riethnordhausen.
Als sehr interessierter Forscher der Vergangenheit unseres Ortes kann ich jedes Mal mit Stolz berichten, selbst in einem der ältesten und geschichtsträchtigsten Häuser Riethnordhausens zu leben. Erste Erwähnungen des Gasthauses gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück und weisen nach, dass der Grundgedanke und die Absichten unseres Vorhabens bereits damals eine große Rolle gespielt haben. Die Historie des Hauses ist in vielen Erwähnungen alter Chroniken und Schriftstücken nachgewiesen. Das Titelbild zeigt das Gasthaus zum Erntedankfest im Jahr 1937. Einige noch lebende Zeitzeugen können sich an dieses Ereignis und das „Gasthaus zum Goldnen Lamm“ erinnern. Einer von Ihnen ist Arno Aderhold – nicht nur unser langjähriger Nachbar und entfernter Verwandter, sondern auch Enkel vom damaligen Gastwirt Friedrich Aderhold (1876 bis 1941)
Neben interessanten Kindheitserinnerungen und Geschichten von „Früher“, befindet sich noch etwas im Besitz von Arno Aderhold, was zukünftig keinen besseren Platz finden könnte, als in den Räumlichkeiten, wo sie einst übergeben wurde – eine Urkunde im Originalrahmen aus dem Jahr 1937 zum 30-jährigen Geschäftsjubiläum für Friedrich Aderhold und Frau, gewidmet von seinem Stammgästen. Als „Gasthaus zum Goldnen Lamm“ oder „Güldenen Lamm“ erfreuten sich hier also schon viele Generationen am geselligen Zusammensein, dem Feierabend-Bierchen und der Herrlichkeit des Dorflebens. Tugenden, deren Aufrechterhaltung ich mir mit Herzblut zur Aufgabe gemacht habe und deren Bestand unbedingt gewahrt werden muss! Ein ehemaliges Gasthaus mit einer solchen Historie „wiederzubeleben“ - der Gedanke spricht für sich und ist ein absoluter Ansporn für uns.
„Uns“, das ist neben mir auch mein Vater Andreas Voigt, der gemeinsam mit mir die Geschichte des Hauses weitererzählen möchte.
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Der ehemalige Tanzsaal spricht Jung und Alt ansprechen. So gibt es neben einer rustikalen und urigen Aufmachung mit gemütlichen Sitzecken und einer großzügigen Bar auch ein Dartautomat (Steeldart mit automatischem Zählsystem) sowie ein Billardtisch (9 ft.) Platz finden - beides absolute Highlights in der Region. Nachdem es in den 80ern, 90ern und frühen 2000er Jahren sogar zahlreiche Kneipen/Gaststätten zugleich gab, sehnten sich die Leute in jüngerer Vergangenheit nach genau diesen Möglichkeiten. Neben dem klassischen, allabendlichen Gastrobetrieb, soll es auch in regelmäßigen Abständen verschiedene Events geben, z.B. regionales Dartturnier oder Pokerabende. Hier sehe ich als Hobby-Veranstalter viele Möglichkeiten, die den Bewohnern einen attraktiven Zeitvertreib bieten. Ein weiteres Vorhaben ist es, sich wiederkehrende Ereignisse zu nutzen. Ein Tanztee mit Musik für die älteren Herrschaften jeden zweiten Mittwoch.
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Ein weiteres Manko im gegenwärtigen Riethnordhausen ist es, eine geeignete Location für kleinere Familienfeiern, runde Geburtstage, Schuleinführungen etc. Die Gäste müssen sich nicht selbst um den Ausschank kümmern und auch mit einer möglichen Kooperation eines ortsansässigen oder ortsnahen Caterers, können wir ein entsprechendes Speiseangebot gewährleisten.
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Nicht nur die Riethnordhäuser Bürger sollen von unserem Vorhaben profitieren, denn die optimale Infrastruktur des Ortes, mit speziellen Augenmerk auf die Radweganbindung, bietet meiner Meinung nach enorm viel Potenzial, auch Radfahrer und Wanderer anzusprechen. Durch den Lutherweg ist das „Gasthaus zum Goldnen Lamm“ ohne Umwege zu erreichen. Sei es weiterführend der Gera-Radweg, der Unstrut-Radweg oder der Laura-Radweg – der Landkreis Sömmerda ist ein wahres Paradies für diese Zielgruppe. Auch die kurze Entfernung zum Alperstedter See oder ebenso die Seenlandschaft zwischen Riethnordhausen und dem benachbarten Haßleben kommen dem sehr gelegen. Eine Möglichkeit zur kurzen Rast, ein erfrischendes Radler, ein kaltes Eis oder ein stärkender Snack in einladender Atmosphäre – nicht nur ein Zugewinn für den Landkreis Sömmerda und unserer schönen Gemeinde Riethnordhausen, sondern auch ein Ziel bzw. Zwischenziel für Radfahrer aus dem Erfurter Raum! Mit der Fertigstellung des Radweges zwischen Riethnordhausen und Walschleben sowie den bereits bestehenden lokalen Vernetzungen, wird das Ganze umso mehr bestärkt.