24/09/2014
Wussten Sie eigentlich:
Nach bisherigen Überlieferungen beantragte der Holzhändler Johann Bernhard Kallwey eine Konzession für eine Gastwirtschaft, die er von seinen Schwiegereltern Familie Pauk übernommen hatte. Laut einem Schreiben der Gemeinde Senden vom 10. April 1869 hatten seine Schwiegereltern und deren Vorgänger Familie Schmitz und Familie Aßhoff seit undenklichen Zeiten eine Gast- und Schenkwirtschaft "Zum Schwan" geführt.
Im Jahre 1912 übernahm Hubert Kallwey mit seiner Ehefrau Jenny, geb. Thieken, die Gaststätte. Im gleichen Jahr wurde der Bauantrag für den Bau eines Saales incl. Kegelbahn gestellt. Dieser Saal und dessen Nebengebäude wurden für die Landwirtschaft, als Lager für die Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft und für viele weitere Anlässe wie Schützen-, Karnevals- und Dorffeste sowie Theaterauf-führungen und als Kinosaal genutzt. Das letzte Schützenfest mit dem Festwirt Hubert Kallwey wurde 1956 in diesem Saal ausgerichtet. Hierzu wurde das Lager der Genossenschaft geräumt. In den aufstrebenden Jahren nach dem 2. Weltkrieg wurde zusätzlich auf der Neustraße ein kleines Zelt aufgestellt.