Multiversum

Multiversum Multiversum ist nicht einfach nur Kunst, Kultur und progressive Politik - es ist die erste selbstverw

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PRESSE : http://www.op-online.de/offenbach/multiversum-offenbach-zukunft-studententreffs-ungewiss-6712305.html

Das Multiversum ist die erste selbstverwaltete Kulturinitiative in Offenbach. Ein in der Stadt einmaliges und ausgewogenes Programm aus Kunst, Kultur & progressiver Politik ist das Merkmal

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Heute vor genau 5 Jahren war Schluss: das selbstverwaltete Kunst-, Kultur- und Politikzentrum Multiversum hat nach 19 Mo...
29/04/2023

Heute vor genau 5 Jahren war Schluss: das selbstverwaltete Kunst-, Kultur- und Politikzentrum Multiversum hat nach 19 Monaten und einer epischen Abschiedparty seine Türen für immer geschlossen.

Das Grundstück ist mittlerweile Offenbachs berüchtigste Innenstadtbaustelle und 5 Jahre später ist das Nachfolge-Gebäude immer noch nicht eröffnet.

In Offenbach hat seit dem kein vergleichbares Kulturzentrum das Tageslicht gesehen.

🎉 5 YEARSGenau heute vor 5 Jahren - am Samstag den 26. Sept 2015 ab 17 Uhr - hat eine kleine Initiative, die sich kurz v...
26/09/2020

🎉 5 YEARS

Genau heute vor 5 Jahren - am Samstag den 26. Sept 2015 ab 17 Uhr - hat eine kleine Initiative, die sich kurz vorher »multiversum« getauft hat, in dieser kleinen Bruchbude (in echt ohne Haare) in der Bieberer Straße 13 ihre riesige »multiversums eröffnungs verschwende dich fête« gefeiert.
Der Startschuss für 19 Monate selbstverwaltete Kunst, Kultur & Politik.

🏡 Eine Nachfolgeimmobilie wurde nie gefunden.
🏚 Die Immobilie in der Bieberer Satrße stand anschließend ab 2017 monatelang leer, und wurde letztendlich abgerissen. Der Neubau, ist jetzt (Ende 2020) immer noch nicht fertig.

MULTIVERSUMS VERANSTALTUNGSTIPP:"PFAD DER ZERSTÖRUNG"„Ich glaube unsere gemeinsamen Arbeiten lassen sich ganz gut auf de...
11/12/2019

MULTIVERSUMS VERANSTALTUNGSTIPP:
"PFAD DER ZERSTÖRUNG"

„Ich glaube unsere gemeinsamen Arbeiten lassen sich ganz gut auf den Fake als gemeinsamen Nenner reduzieren. Nur weil die Geschichte nicht stimmt, heißt es nicht, dass sie nicht wahr ist oder so.“ - Bamberger

Der_Pfad der Zerstörung [Kockel&Bamberger]
Die Verwüstung Offenbachs ist nicht mehr abzuwenden. Herumziehende Künstlerkollektive hinterlassen verbrannte Erde, die Vereinnahmung durch Berliner Urbanist_innen, Frankfurter Studentierende und einheimische Quartiersmanager_innen hat inflationäre Ausmaße angenommen. Alle spielen brav ihre Rolle, und so darf das kumpelhafte Kommunikationsbüro aus der Nachbarschaft noch aus dem Fahrerhäuschen der Dampfwalze Fotos schießen um daraus noch Stadttouren oder Ausstellungskataloge in Hochglanz Optik herauspressen. Die Zersetzung der Stadt schreitet unaufhaltsam voran.

Man könnte meinen spätestens mit dem Spruch „Berlin ist nicht Offenbach“ wurde das Grab für diese Stadt gegraben. Doch, der Prozess der Aufwertung begräbt die Ruinen, die an seine Taten erinnern, nicht unter sich. Er versiegelt sie, und damit jede Erinnerung an seine Taten, hinter den Kulissen der Kernsanierungen.

Die Interventionen des Künsterduos Kockel&Bamberger bewahren die letzten Überreste dieses Prozesses vor der Restaurierung und vergegenständlichen damit den Pfad der Zerstörung, der sich durch Offenbachs Stadtbild zieht.
Mit der Aufpolierung von vollständig abgeschlossenen Oberflächen kennen sie sich aus: mit ihrer letzten Arbeit MAPPENSCOUT24 (https://vimeo.com/3532178239) trafen sie den Zeitgeist auf den Kopf und waren nach der Anzahl der Medienberichten womöglich eins der erfolgreichsten StartUps aus Offenbach der letzten Jahre. Gleichzeitig stillte ihre Mappenbörse auch die Hoffnung so vieler junger Kreativer auf ein goldenes Ticket Teil der HfG-Machina sein zu dürfen.

Für alle die kein Ticket bekommen haben: am 13.12 stellen Kockel&Bamberger auf neutralem Frankfurter Boden die Exponate des „Pfads der Zerstörung“ zum erstmal für die Öffentlichkeit zu einem Schaudepot zusammen.

DER PFAD DER ZERSTÖRUNG
Eine Ausstellung im Le Bureau.
Vernissage: 13.12. 19 Uhr, mit Barabend mit Musik von Plague und Tommi)
Finissage: 20.12.
oder R.S.V.P.

13. Dezember ist bekanntlich 1312-Tag (👮‍♂️👉🐖) , und in alter Le Bureau Tradition haben wir für diesen Tag ein ganz besonderes Programm🤩:
Endlich hats geklappt und Tommi und Plague 📀legen zum ersten Mal bei uns auf. Es gibt ganz unüblich in unserer kleinen👨‍🎤 Tanzbude all night long feinsten Techno🌀.
Gestartet wird aber im zweiten Stock mit der wunderbaren Ausstellung "Pfad der Zerstörung" von "Gockel&Bamberger", die aus der 🏗️ Gentrifizierung in Offenbach ein Museum bauen!

📎📎📎 Le Bureau



#1312

[Bauarbeiten sollen bald beginnen]Bestimmt.
27/06/2019

[Bauarbeiten sollen bald beginnen]
Bestimmt.

Eine Baustelle in Offenbach, auf der nicht gebaut wird, ärgert in bester Innenstadtlage seit nunmehr fast einem Jahr.

Heute vor 2 Jahren war übrigens die Abschiedsparty... just saying.
22/04/2019

Heute vor 2 Jahren war übrigens die Abschiedsparty...
just saying.

[OP-ARTIKEL ÜBER DEN ABRISS]Ach liebe op-online.de​, so 'ne richtige Love-Story wird das zwischen uns wohl nicht mehr :(...
30/07/2018

[OP-ARTIKEL ÜBER DEN ABRISS]

Ach liebe op-online.de​, so 'ne richtige Love-Story wird das zwischen uns wohl nicht mehr :( Danke für Bild & Spalte! Aber inhaltlich müssen wir euch mal wieder widersprechen. Unsere räumlichen Anforderungen waren keineswegs zu hoch (kaum höher als für ne gewöhnliche Eckkneipe oder Spielo)! Es ist mehr so'n strukturelles Problem in Offenbach. Eine Stadt, die demnächst 140.000 Einwohner*innen erreicht, aber nicht mal genug Ressourcen für ein einziges selbstverwaltetes Kulturzentrum hat (welches nicht institutionalisiert oder mit Sponsorenlogos vollgeklatscht ist), ist halt schon mickrig. Nein, bei uns ging's nicht um "Events" oder "Leuchturmprojekte", nicht darum Opern oder Festspiele medienwirksam in Szene zu setzen, und nicht darum, das mediterrane Flair des Wilhelmsplatz abzurunden - all diese Entwicklungen sehen wir eher mit großer Skepsis.
Bei uns im Multiversum​ sollte der Versuch gewagt werden, dass Kunst und Kultur außerhalb des neuen Offenbacherer Kreativ-Lifestyles existieren kann; dass Politik eben kein Nebenprodukt ist. Hier konnte man ohne Angst anders sein und ohne Geldbeutel oder Geheimeinladung den Raum betreten. Die neue Offenbacher-Weißwein-Boheme wollten wir weniger bedienen (uns war Korn eh schon immer lieber), sondern auch mal chaotisch, dreckig und spontan sein.

Aktueller Stand in Offenbach ist doch dieser: Kultur und Kunst, mit ihren zahlreichen kreativen Stadtführungen, krassen Fotoprojekten, ihrer Stiftungsprofessuren, "Masterplänen" und hippen Werbeagenturen möchte immer wieder zeigen, wie authentisch, "multi-kulti" und "real" Offenbach ist. Doch fungiert Kultur hier eigentlich nur nach dem Dogma der "Kulturindustrie" und ist nix weiteres als die billigste aller Landebahnen für das in Beton gegossene Kapital - das sieht man im Hafenviertel, am Mainufer, im Mathildenviertel oder eben der Innenstadt. Der Mietspiegel dankt.

Der Grund dafür, dass wir keine neue Räumlichkeit gefunden und zahlreiche kurzfristige Absagen erhalten haben, liegt keineswegs an den aufgezählten Kategorien "zentrumsnah, günstige Miete, Recht auf Lärm", sondern viel mehr daran, dass wir diese Wahrheit, trotz der eigenen Verwicklung in die gesellschaftlichen Widersprüche, mehr oder weniger deutlich gemacht haben - in unseren Veranstaltungen, in unserem Plenum, am Aussehen des Hauses, an unserer Bar und in den Medien (vermutlich der Grund, warum ihr so ungern von uns berichtet habt).

Die Gruppe um das Multiversum hat sich aufgelöst. Aber wie wir schon in unserem Abschiedspost geschrieben haben: "Die Stadt hat immer noch nichts anzubieten: Weder Gebäude, noch Geld. Gentrifizierung frisst alles auf. Oder war es der Kapitalismus? Die Idee von einer Villa Kunterbunt braucht diese Stadt dringender denn je - wenn in diesem Zeitfenster nicht als Multiversum, dann irgendwann bald als was Neues. Leute werden sich finden. Ideen sprießen. Und hoffentlich dann auch mal Gebäude. Offenbach ohne diese Ideen bleibt eine Ruine. Mittlerweile eine teure!"

Offenbach, dir fehlt einfach der Punk.
Offenbach Post, du hattest ihn nie.

// ABRISS (PARTY)Unsere Abrissparty ist schon fast 14 Monate her.Abgerissen wird erst jetzt. LoL Gar nicht auszumalen, w...
25/07/2018

// ABRISS (PARTY)

Unsere Abrissparty ist schon fast 14 Monate her.
Abgerissen wird erst jetzt. LoL Gar nicht auszumalen, was man/wir in 14 Monaten hätten alles machen können: Wostok-Korn trinken, Preise gewinnen, Werwolf spielen, Revolution anzetteln, Hof ausbauen, Nachbarn ärgern, knutschen, Schandfleck sein, Hipster sein, Pizzeria am Markt Stammkund*in sein, Pyjama Partys, Wohnzimmer Chiller, HarmonysFM hören, endlose Plenas, oder einfach unsere Lieblingsbeschäftigung: Rien faire comme une bête, auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen, »sein, sonst nichts, ohne alle weitere Bestimmung und Erfüllung« könnte an Stelle von Prozeß, Tun, Erfüllen treten und so wahrhaft das Versprechen der dialektischen Logik einlösen, in ihren Ursprung zu münden.

Na gut - dann beim nächsten mal.

ps. Offenbach, warum bist du eigentlich so langweillig?

// GEOGRAPHIEDa hat wohl jemand mit diesem Foto von unserem ehemaligen Haus in der Bieberer Straße 13 den 1. Platz beim ...
14/03/2018

// GEOGRAPHIE

Da hat wohl jemand mit diesem Foto von unserem ehemaligen Haus in der Bieberer Straße 13 den 1. Platz beim Fotowettbewerb der Humangeographie Frankfurt gewonnen! Gratulation dazu.

Mitterweile haben wir 2018. Das Haus steht zwar immer noch leer, ist aber mittwerweile Offenbachs größtes schwarzes Brett für Veranstaltungen und Konzerte geworden. KEK

// EIN LETZTES MAL ZEITUNGDie Frankfurter Rundschau berichtet über das Ende des Projekts. (So schließt sich der Kreis: D...
03/01/2018

// EIN LETZTES MAL ZEITUNG

Die Frankfurter Rundschau berichtet über das Ende des Projekts. (So schließt sich der Kreis: Das Foto mit der Raumschaukel ist dabei das gleiche, wie im allererste Artikel über uns.)
" [...] Dass es mit der Raumsuche nicht geklappt hat, ist zum einen auf die Bedürfnisse des Multiversums zurückzuführen: genug Platz und keine allzu lärmempfindlichen Nachbarn. Es habe aber auch am Geld gelegen, erzählt ein Mitglied der Initiative: Mehr als 1000 Euro habe man im Monat nicht zahlen können. Er kritisiert deshalb auch die Stadtentwicklung: Offenbach sei zu teuer geworden, sodass nur Platz für „Kulturindustrie und Luxusbauten“ sei – Stichwort Gentrifizierung. Einen Ort für „Gegenkultur“ zu schaffen, sei „dringender denn je“. [...]"

Die Kulturinitiative „Multiversum“ in Offenbach hat sich nach monatelanger Raumsuche aufgelöst. Kulturdezernent Felix Schwenke sieht keinen Handlungsspielraum.

Adresse

Offenbach Am Main
63065

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