28/05/2026
Am Hollerbusch in Handthal drauß,
beim Brunnenhof, dem scheena Haus,
do sitzt mer gern bei Sunnaschein
und lässt die frängg’sche Seel nei.
Die Blümla weiß, der Duft so mild,
als hätt der Herrgott selba g’malt des Bild.
Im Backteig goldbraun, frisch und fein,
so kehr’n die alten Zeiten ei.
Im frängg’schen Landgasthaus so warm,
do hockt mer zamm und hod koa Harm.
A Glasla Wein, a herzlichs Wort,
und jeder Gast fühlt sich dahoam dort.
Die Vanillesoß, so süß und zart,
is wia a Gruß vo frängg’scher Art.
Und über allem – still und sacht –
der Hollerbusch die Erinnerunga wacht.
Drum heb mer’s Herz und stoß mer o:
Auf Handthal und den Brunnenhof do!
Weil’s Schöne oft ganz einfach bleibt
und in der frängg’schen Seel uns treibt.