21/04/2026
HALTEN STADTSPITZE und SÖR IHR WORT??? – oder wird die Sperrung am Hallertürlein entgegen aller Versprechungen erneut verlängert??
Vor der Kommunalwahl haben sowohl die Stadtspitze als auch SÖR zugesichert, einer weiteren Verlängerung der Sperrung des öffentlichen Rad- und Fußwegs am Kettensteg über Ende April 2026 hinaus – evtl. beantragt durch den privaten Bauherren – nicht zuzustimmen.
Täglich sind mehrere Hundert Menschen von den Umwegen, Treppen und Steigungen betroffen, die durch die Sperrung entstehen. Eine pünktliche Wiederöffnung wäre ein sichtbares Zeichen dafür, dass die vor der Wahl gegebenen Versprechen Bestand haben und ernst genommen werden und lassen auch Rückschlüsse auf andere Wahlversprechungen zu.
Zwischen Dezember und Februar haben wir 500 Unterschriften betroffener Bürger gesammelt, die eine sofortige Beseitigung der Sperre fordern.
Im Vertrauen auf die Zusage der Öffnung Ende April haben wir diese bislang zurückgehalten.
Wir freuen uns – wie viele andere – auf eine attraktive Gastronomie am Kettensteg.
Noch wichtiger ist jedoch, dass der öffentlich finanzierte Weg für alle Bürger nutzbar bleibt, die ihn täglich benötigen.
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf verlässliche Infrastruktur.
Zur Situation im Schnepperschütz:
Auf Grundlage der städtischen Zusagen haben wir unser Sommerteam vollständig aufgebaut – 37 Beschäftigte. Ein kurzfristigerer Personalaufbau wäre aufgrund der anhaltend schwierigen Personalsituation und der notwendigen Einarbeitungszeit nicht realisierbar.
Jetzt, 10 Tage vor Ablauf der Sperrung gab es noch keinen Hinweis der Stadt auf Verzögerungen, also gehen wir von der rechtzeitigen Öffnung aus, alles andere wäre zu diesem jetzigen Zeitpunkt
eine fahrlässige Geschäftsschädigung.
An sonnigen Wochenenden ist der Schnepperschütz sehr gut besucht, während uns unter der Woche der komplette „Businessverkehr“ fehlt.
Das führt dazu, dass wir Vormittags gezwungen sind später zu öffen und müssen dann trotzdem mit einer größeren Mannschaft arbeiten, als es die aktuelle Frequenz rechtfertigen würde.
Diese Belastung tragen wir, weil die Schnepperlinge ihren Lohn brauchen und wir davon ausgehen, dass der Weg, wie zugesagt, in zwei Wochen geöffnet wird und wir dann adhoc ein funktionierendes Team benötigen.
Die Rückgewinnung unseres Frühstückspublikums – das wir durch frühere Sperrungen und die Corona-Jahre verloren haben – wird uns ohnehin noch lange beschäftigen.
Die damit verbundenen Umsatzeinbußen ersetzt uns niemand.
Trotz aller Unwägbarkeiten und einer Baustelle die momentan so wirkt als wäre sie bis Oktober noch nicht fertig, hoffen wir weiterhin auf das Einhalten der Zusagen und auf die Öffnung des Weges Ende April.
Wir freuen uns auf einen barrierefreien Sommer 🌞2026.
…und an dieser Stelle ein ganz dickes 🩷🩷rotes Herz 🩷🩷an alle die, die uns über die letzten Monate getragen haben. Bessere und treuere Gäste kann man sich gar nicht vorstellen 😘