Laperitif_Neuwied

Laperitif_Neuwied Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Laperitif_Neuwied, Pfarrer-Werner-Mörchen-Str. 2, Neuwied.

Stadtgeflüster No. 31: Tatort MarktplatzVerehrte Leserschaft, haltet euch fest, es ist mal wieder Zeit für eine ordentli...
28/05/2026

Stadtgeflüster No. 31: Tatort Marktplatz

Verehrte Leserschaft, haltet euch fest, es ist mal wieder Zeit für eine ordentliche Portion Klatsch, Tratsch und die heißesten Gerüchte der Stadt!
Habt ihr es schon gehört? Heute beginnt sie wieder: Die neue Saison unseres heißgeliebten „Schlemmertreffs“. Und was soll ich sagen? Die Sterne stehen logistisch gesehen fast schon beängstigend perfekt für einen gelungenen Start. Die Sonne scheint (fast schon ein Wunder in unseren Breitengraden), es ist Monatsende und im absolut besten Fall ist das Gehalt bereits auf deinem Konto. Also Geldbeutel schnappen und nichts wie hin, bevor die Inflation uns den Appetit komplett verdirbt!

Gerüchten zufolge soll das Ganze ja völlig neu aufgerollt werden. Ja, ihr habt richtig gehört: Ein neues Konzept wurde erstellt! Achtung! Ich kann euer kollektives Raunen durch die städtischen Büros gehören.

Schlemmertreff und Feierabendmarkt werden miteinander kombiniert. Über Letzteren müssen wir, glaube ich, nicht groß sprechen – das war letztes Jahr ein Reinfall, der selbst die Tauben vom Platz vertrieben hat.

Ich bin also mehr als gespannt, was sich die Genies vom Stadtmarketing dieses Mal aus den Rippen geleiert haben, um uns zu bespaßen. Man munkelt, es soll jeden Monat ein neues Thema geben. Wenn meine Quellen ihren Job zwischen Kaffeepause und meditieren ausnahmsweise richtig gemacht haben, steht heute das Thema „Frühling“ im Vordergrund. Wer wohl ausstellt? Was wohl angeboten wird? Ich bin vor lauter Vorfreude schon ganz zittrig.

Meine Insider haben mir außerdem gesteckt, dass Tim und Eva mit dem food hotel bald wieder am Start sind. Dieses Mal müssen wir uns zwar noch in Geduld üben, aber im Juni feiern die beiden ihr großes Comeback auf dem Marktplatz, ihrem ehemaligen Zuhause. Ein kleiner Insider-Tipp vorab: Wer die zwei schon länger nicht mehr gesehen hat, bitte nicht erschrecken! Sagen wir es so: Die beiden haben die kulinarische Qualität ihres Arbeitgebers in den letzten Monaten sichtlich genossen und etwas an... Volumen dazugewonnen. Damit ihr nicht Gefahr lauft, blind an ihnen vorbeizulaufen, haben sie vorgesorgt: Sie stehen in einem knallorangefarbenen Zelt. Das Ding kann man quasi aus dem Weltall sehen. Verfehlen absolut unmöglich!

Was genau sie darin kredenzen, bleibt strenger behütet als das Rezept von Coca-Cola. Was ich aber jetzt schon versprechen kann: Es wird kulinarisch. Und wenn du Tims verführerische Aioli vermisst hast, kommst du definitiv auf deine Kosten (Knoblauch-Fahne am Folgetag inklusive, versteht sich).

Sehen wir uns später beim kollektiven Schlemmen und Lästern?

Merci fürs Lesen, Liken und ganz viel Teilen – diese bahnbrechenden Neuigkeiten dürfen schließlich niemandem entgehen! 🙏

Stadtgeflüster No. 30 – Beleidigung zum HauptgangVerehrte Leserschaft,manchmal stößt man bei nächtlichen Recherchen im I...
24/05/2026

Stadtgeflüster No. 30 – Beleidigung zum Hauptgang

Verehrte Leserschaft,manchmal stößt man bei nächtlichen Recherchen im Internet auf Dinge, bei denen man kurz innehält und sich fragt: „Ist das Satire oder einfach nur Deutschland 2026?“ Diesmal geht es um ein Restaurant in Esslingen, in dem Gäste absichtlich beleidigt werden.

Und jetzt haltet euch fest: Die Menschen unterschreiben vorher sogar freiwillig dafür.
Da musste ich direkt an etwas anderes denken.
Denn mal ehrlich: Das klingt doch ein bisschen wie ein Besuch bei einer Domina. Gewagter Vergleich? Vielleicht. Aber irgendwo liegt die Verbindung doch auf der Hand. Menschen zahlen Geld dafür, sich schlecht behandeln zu lassen und gehen am Ende trotzdem zufrieden nach Hause. In einem Fall gibt’s Lack und Leder, im anderen Spaghetti Carbonara und verbale Ohrfeigen.

Wobei Essen ja schon immer etwas sehr Sinnliches hatte. Wir kennen schließlich alle diese angeblich aphrodisierenden Lebensmittel: Austern, Erdbeeren, Schokolade und Rotwein. Bei einem richtig guten Menü spricht man nicht umsonst vom kulinarischen Höhepunkt. Bei manchen vermutlich sogar vom einzigen Höhepunkt des Monats. Aber gut… wir schweifen ab.

Zurück nach Esslingen. Dort sitzt du also geschniegelt im Restaurant, freust dich auf einen entspannten Abend und plötzlich brüllt dich der Kellner an: „Na, du mutiger Champion, das Dessert kannst du dir eigentlich sparen!“ Romantik pur.

Früher ging man essen, um sich verwöhnen zu lassen. Heute zahlt man Eintritt dafür, emotional zerlegt zu werden. Fehlt nur noch, dass der Kellner dir beim Servieren der Vorspeise sagt:„Für jemanden mit deinem Lebensstil ist der Salat auch zu spät.“

Und die Leute lieben es anscheinend. Da fragt man sich schon: Reicht gutes Essen heutzutage nicht mehr? Muss man zum Burger jetzt auch noch eine kleine persönliche Krise serviert bekommen?

Wenn ihr allerdings eher zu den Menschen gehört, die Wert auf entspannte Atmosphäre, gepflegten Service, kleine Tapas und Musik legen, die nicht wie ein verbaler Angriff klingt, dann habe ich da tatsächlich einen Geheimtipp für euch: die Afterwork-Abende im food hotel Neuwied. Genauer gesagt in der Bar „bildungslücke“.

Steht ihr auf deutschen, englischen und französischen Pop? Dann ist Hannah genau die Richtige für euch. Ihr braucht eher lateinamerikanische Rhythmen und ein bisschen Urlaubsgefühl im Glas? Dann schaut bei Klaus Mäurer – Manos vorbei. Oder wollt ihr einfach ganz entspannt und stilvoll in den Feierabend gleiten? Dann ist das JazzDuo Topup for Tony vermutlich genau euer Ding.

Also statt euch beim Essen beleidigen zu lassen, vielleicht lieber ein guter Drink, entspannte Musik und Menschen, die euch freundlich begrüßen. Verrückte Idee heutzutage, ich weiß.

Wie seht ihr das? Geniale Unterhaltung oder komplett drüber? Würdet ihr euch freiwillig beim Abendessen beleidigen lassen?

Merci fürs Lesen, Liken, Teilen und natürlich fürs Mitflüstern. Bis zum nächsten Stadtgeflüster. 🙏

Stadtgeflüster No 29 – VatertagVerehrte Leserschaft, man munkelt ja, früher war Vater sein deutlich einfacher.Ein streng...
14/05/2026

Stadtgeflüster No 29 – Vatertag

Verehrte Leserschaft, man munkelt ja, früher war Vater sein deutlich einfacher.
Ein strenger Blick reichte. Ein kariertes Hemd war quasi Amtstracht. Und wenn Vater sonntags den Fernseher bedienen wollte, durfte im Wohnzimmer niemand atmen.

Früher hieß es noch: Wenn der Vater nach Hause kommt, wird’s still. Heute hört man eher:
„Papaaaa, das WLAN geht nicht!“
„Kannst du mein Tablet laden?“
„Hilfst du mir bei Mathe?“
Und ganz wichtig: „Bitte nicht das falsche Kuscheltier mitwaschen!“

Denn in der Stadt wird geflüstert, dass moderne Väter heute gleichzeitig Chauffeur, Fahrradmechaniker, Grillmeister, IT-Support, Fußballtrainer und emotionale Stütze sind.
Manche behaupten sogar, sie hätten Väter nachts heimlich YouTube-Tutorials schauen sehen: „Wie bastle ich ein Einhorn aus Klopapierrollen?“oder „Elsa-Zopf flechten für Anfänger.“

Und trotzdem ziehen sie weiter tapfer durch den Alltag. Mit weißen Tennissocken in Sandalen. Mit gefährlichem Halbwissen aus dem Baumarkt. Und mit der festen Überzeugung, dass man Fleisch nur bei exakt 700 Grad grillen kann. Sie sagen Dinge wie:
„Früher hatten wir sowas nicht.“
Während sie beim Familienurlaub trotzdem drei Stunden brauchen, um den Sonnenschirm aufzubauen. Oder nachts auf Lego treten und versuchen, dabei männlich zu bleiben.

Aber eines hört man heute überall zwischen Grillduft, Bollerwagen und Vatertagsmusik:
Ohne Väter wäre das Chaos hier zwar deutlich leiser… aber auch ziemlich langweilig.
Deshalb heute ein Hoch auf alle Papas:
Auf die alte-Schule-Väter.
Auf die modernen Superpapas.
Auf die Bonuspapas.
Auf alle, die immer irgendwie alles hinbekommen, außer ihre eigene Rückenhaltung.

Und eigentlich gilt das nicht nur heute.
Denn nicht nur am Vatertag, sondern jeden einzelnen Tag, verdienen Eltern Anerkennung und Liebe.
Sie geben jeden Tag ihr Bestes.
Sie trösten, organisieren, reparieren, zuhören, motivieren und sind da, selbst wenn sie selbst manchmal müde sind. Oft leise, oft selbstverständlich, aber immer mit ganz viel Herz. Dafür kann man gar nicht oft genug Danke sagen.

Schönen Vatertag euch!
Und denkt dran:
Die Stadt beobachtet euch… besonders ab dem dritten Bier im Bollerwagen.
Danke fürs Lesen, Liken und Teilen. ❤️

Stadtgeflüster No.28 - Mamas die wahren Superhelden! Im Stadtgeflüster erzählt man sich, dass Mamas mit den Jahren nicht...
10/05/2026

Stadtgeflüster No.28 - Mamas die wahren Superhelden!

Im Stadtgeflüster erzählt man sich, dass Mamas mit den Jahren nicht weniger wichtig werden, nur ihre Art verändert sich.
Früher hielten sie kleine Hände fest, heute halten sie meistens alles zusammen. Termine, Sorgen, Familien und manchmal auch einfach die Nerven aller anderen.

Und Kinder? Die werden älter, vernünftiger… behaupten sie zumindest. Trotzdem gibt es diese Momente, in denen selbst erwachsene Kinder plötzlich wieder bei Mama anrufen, weil das Leben kurz zu laut, zu schwer oder zu kompliziert wird. Mamas merken das übrigens sofort. Ganz ohne Erklärung. Eine ihrer vielen leicht unheimlichen Fähigkeiten.

Natürlich gehören auch die typischen Mama-Eigenschaften dazu: Das ständige Sorgen, dieses „Meld dich, wenn du angekommen bist“ und die besondere Kunst, Ratschläge so oft zu wiederholen, bis man Jahre später widerwillig feststellt: Sie hatte tatsächlich recht. Schon wieder.

Aber hinter all dem steckt etwas, das mit den Jahren nur größer wird: Liebe. Diese leise, starke, manchmal etwas erschöpfte Liebe, die nie aufhört. Egal wie alt die Kinder werden, egal wie selten man anruft oder wie oft man sagt „Ich weiß doch“.
Vielleicht sind Mamas deshalb so besonders, weil sie nie aufhören, ein Zuhause zu sein. Nicht als Ort, sondern als Gefühl!

Deshalb heute von Herzen alles Liebe zum Muttertag an alle Mamas. Und meiner Mama einen ganz besonders schönen Tag. Für ihre Geduld, ihre Stärke und für all die kleinen Dinge, die oft selbstverständlich wirkten, aber es nie waren. Ich habe dich lieb Mama ❤️

03/05/2026

Kunst im KarréeFood Hotel - Das Supermarkt-Themenhotel

Stadtgeflüster No. 27 – Gastro Guide vs. VeranstaltungskalenderVerehrte Leserschaft, Hand aufs Herz: Wer ist geschniegel...
01/05/2026

Stadtgeflüster No. 27 – Gastro Guide vs. Veranstaltungskalender

Verehrte Leserschaft, Hand aufs Herz: Wer ist geschniegelt in den Mai getanzt und wer eher… mit Erinnerungslücken und einem Kater aufgewacht, der sich anfühlt wie ein ungebetener Mitbewohner? Man munkelt, der ein oder andere hat es wieder ordentlich krachen lassen. Aber gut, irgendwas muss man ja feiern. Notfalls sich selbst.

Neuwied hat jetzt einen Gastro Guide. Ja, wirklich. Kaum erschienen, wird er auch schon im Internet seziert, als hinge die Zukunft der Stadt (und vermutlich auch der Weltfrieden) daran. Klassiker natürlich: „Wo ist die deutsche Küche?!“

Ja, gute Frage aber was genau meint ihr eigentlich? Das Schnitzel für 9,90 € mit Beilagensalat aus der Vergangenheit? Oder die „neu interpretierte“ Variante, bei der man beim Bezahlen kurz innehält, tief durchatmet und kurz sein gesamtes Konsumverhalten überdenkt?

Aber jetzt kommt der Plot-Twist: Es gibt sie noch, die deutsche Küche. Ganz ohne Ausgrabungscharakter und Preisschock. Und zwar seit neuestem auch zum Mitnehmen. Im food hotel Neuwied. Ganz ohne Aluschale (wir entwickeln uns, langsam aber stetig!), dafür nachhaltig verpackt, bodenständig und ehrlich gekocht. Verrückt, oder? Fast so, als müsste man nur mal hinschauen oder sogar hingehen statt nur zu kommentieren.

Und als wäre das nicht schon genug Gesprächsstoff für die nächste WhatsApp-Gruppe: Das food hotel Neuwied hat jetzt auch einen Veranstaltungskalender. Für alle, die sonst gerne sagen „Hier ist ja nichts los“, die Ausreden werden langsam knapp. Wirklich knapp. Bald muss man sich was Neues einfallen lassen.

Frisch aus dem Druck und randvoll mit Events für die kommenden Monate!

Kleiner Tipp fürs Wochenende: Schaut bei der „Kunst im Karree“-Ausstellung im food hotel vorbei, schnappt euch ein Exemplar und tut ganz nebenbei etwas für eure kulturelle Bildung. Oder zumindest für euer Gewissen, das meldet sich ja erfahrungsgemäß immer dann, wenn man gerade nichts vorhat. Und wer weiß, vielleicht stellt ihr fest, dass Neuwied doch mehr kann als Meckern auf hohem Niveau. (Mutige These, ich weiß.)

In diesem Sinne: Danke fürs Lesen, Liken, Teilen und fürs gepflegte Mitdiskutieren. Ihr wisst ja, ohne euch wäre es nur halb so unterhaltsam. Und wir hätten deutlich weniger zu erzählen.

Stadtgeflüster No. 26 – Positiv denken (oder es zumindest überzeugend versuchen)Verehrte Leserschaft, ihr wundert euch ü...
23/04/2026

Stadtgeflüster No. 26 – Positiv denken (oder es zumindest überzeugend versuchen)

Verehrte Leserschaft, ihr wundert euch über die Verspätung? Ach, wie aufmerksam von euch. Diese neue, leicht chaotische Zuverlässigkeit ist aktuell mein ganz persönlicher Beitrag zur Spannung im Alltag. Man will ja nicht langweilen.

Die Frage war nur: Womit überfordere ich dich heute zuerst? Mit der 1000,00 € Krisenprämie? Der drohenden Kerosinknappheit? Kunst im Karree? Oder doch meinem heimlichen Lieblingsort, dem food hotel? Richtig – warum entscheiden, wenn man auch alles gleichzeitig haben kann.

Also: Du gehörst zu den Glücklichen mit Prämie und hast absolut keine Ahnung, was du damit anfangen sollst, weil Urlaub plötzlich wie ein Glücksspiel wirkt? Verständlich. Wer weiß schon, ob im Juni noch ein Tropfen Kerosin übrig ist. Aber keine Sorge, ich habe (natürlich völlig uneigennützig) eine brillante Idee für dich: Urlaub vor der Haustür. Ja, ich weiß, revolutionär.

Das food hotel bastelt nämlich gerade an ziemlich verlockenden Sommerpauschalen. Und siehe da, Spritpreise entspannen sich, die Bahn fährt… na gut, sie versucht es zumindest… und schon ist Neuwied plötzlich eine Reise wert.

Und falls du jetzt schon innerlich „Hotel? Nee.“ murmelst: Auch dafür habe ich eine Lösung. Kunst im Karree steht in den Startlöchern. Künstler im Hotel, Workshops, Führungen und allerlei Dinge, bei denen du so tun kannst, als wärst du kulturell extrem interessiert.

Musik gibt’s übrigens auch in den nächsten Wochen. Jede menge Afterwork-Events mit lokalen Künstlern. Besonders ans Herz legen möchte ich dir eine junge Nachwuchssängerin namens Hannah, mit einem charmanten Mix aus Deutsch, Englisch und Französisch. Also quasi Weltreise, nur ohne Kerosinproblem. Unterstütz sie! Allein schon, damit du später sagen kannst: „Ich war dabei, bevor sie berühmt wurde.“

Egal also, ob du die Prämie bekommen hast, sie dankend deinem Arbeitgeber widmest oder leer ausgegangen bist, gute Nachrichten: Der Eintritt ist frei. Ja, wirklich. Nur der Hut geht rum. Aber ich bin sicher, du hast irgendwo noch klimperndes Kleingeld (oder zumindest gutes Gewissen).

Also keine Ausreden mehr. Wirklich keine.
Danke fürs Lesen, Teilen, Liken und fürs so tun, als wärst du genauso begeistert wie ich. Merci 🙏

Stadtgeflüster No. 25 – Neuwied - Neu Wie? Wie, was denn? Die geneigte Leserschaft wird es bereits bemerkt haben oder es...
09/04/2026

Stadtgeflüster No. 25 – Neuwied - Neu Wie? Wie, was denn?

Die geneigte Leserschaft wird es bereits bemerkt haben oder es wurde ihr zumindest zugetragen: Neuwied hat einen neuen Werbeslogan. Und man hört hinter vorgehaltener Hand, er sei tatsächlich gelungen. Fast schon irritierend gelungen. Gerüchten zufolge saß in der Marketingabteilung der Stadt genau im richtigen Moment genau die richtige Person am richtigen Platz. Dafür, und man glaubt es kaum, ein ehrliches Dankeschön. Nicht zuletzt auch für die hervorragende Vorlage zum Aprilscherz der vergangenen Woche. Man nimmt, was man kriegen kann.

Apropos: Das viel diskutierte „Weltkulturerbe Currywurstfestival“ entpuppte sich, wie einige bereits argwöhnten, als raffinierte Täuschung. Man munkelt, der ein oder andere habe kurzzeitig ernsthaft geprüft, ob er im tiefsten Januar plötzlich große Lust auf Menschenmengen und Bratwurst verspürt.

Doch bevor hier noch weitere Lobeshymnen durchsickern und Bildschirme vor Rührung beschlagen, wenden wir uns dem eigentlichen Schauplatz zu: der Gastronomie. Und dort… nun ja, es brodelt. Leise, aber stetig.

Ein neuer Backshop taucht auf, ein Asiate gesellt sich dazu, der Dönerladen hat seine Türen bereits geöffnet und aus gut informierten Kreisen vernimmt man sogar das Wort „Steakhouse“. Neuwied entwickelt sich. Oder sagen wir: es versucht es zumindest mit Nachdruck.

Doch was treibt dich als hungrigen Besucher wirklich um? Hörst du auf Empfehlungen? Vertraust du den Bewertungen im Internet? Oder gehst du insgeheim davon aus, dass ohnehin alles geschönt, gekauft oder zumindest wohlwollend formuliert ist?

Dabei kursiert eine fast schon revolutionäre Idee: Wenn du zufrieden warst, könntest du deine Erfahrung teilen. Ja, wirklich. Eine echte Bewertung. Mit echten Eindrücken. Man weiß, gewagt.

Nehmen wir beispielsweise an, rein hypothetisch natürlich, du kehrst zum Mittagstisch im food hotel ein. Und siehe da: Für überraschend kleines Geld wird dort offenbar mehr geboten, als man zunächst vermuten würde. Satt wirst du nicht nur, sondern womöglich auch ein kleines bisschen beeindruckt. Zumindest hört man das. Natürlich nur Gerüchte.

Oder du lässt den Tag bei der Afterwork in der Bar „bildungslücke“ ausklingen, wo sich Tapas auf Etageren stapeln und der Wein nicht nur dekorativen Zwecken dient. In angenehmer Gesellschaft, versteht sich. Auch hier gilt: Man munkelt, es sei ein Erlebnis.

Und dann wäre da noch diese kleine, fast schon mystische Randnotiz: Das food hotel, so heißt es, sei das einzige Supermarkt-Themenhotel Europas. Eine Information, die du entweder sofort weitererzählst… oder erstmal kurz verarbeiten musst. Hast du vielleicht schon mal in einem dieser Themenzimmer geschlafen?

Die eigentliche Frage bleibt jedoch: Warum liest du all diese Dinge höchstens, aber schreibst sie so selten oder nie selbst? Während unermüdlich gescrollt, gewischt und gesucht wird, bleibt das ehrliche Feedback oft auf der Strecke. Dabei könnte ein schlichtes Lob mehr bewegen, als du denkst. Für den Service. Für die Küche. Für die, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der Tag/Abend gelingt. Und man hört es in manchen Ecken ganz leise raunen: Eine gute Bewertung zur richtigen Zeit könnte nicht nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sondern vielleicht sogar den Weg zu einer kleinen Gehaltserhöhung ebnen. Und das in einer Branche, von der man bekanntlich nicht behaupten kann, dass sie von Großverdienern geprägt ist. Oder du tust deinen Mitmenschen einen Gefallen.

Daher und das ist ausnahmsweise kein Gerücht, sondern ein ernst gemeinter Appell: Wenn es dir gefallen hat, dann sag es. Schreib es. Teile es. Eine ehrliche Bewertung ist schnell verfasst, kostet nichts und bewirkt womöglich mehr, als das nächste gedankenlose Scrollen.

Vielleicht ist es nur ein Gerücht. Vielleicht aber auch eine dieser seltenen Wahrheiten.

In diesem Sinne: Danke fürs Lesen, fürs Liken und wer weiß… vielleicht ja auch fürs Teilen. Man würde es sich zumindest erzählen. Merci 🙏

Happy Birthday, Stadtgeflüster. 🎉Heute vor einem Jahr ging hier der erste Post online. Ohne Plan, ohne Konzept und, wenn...
02/04/2026

Happy Birthday, Stadtgeflüster. 🎉

Heute vor einem Jahr ging hier der erste Post online. Ohne Plan, ohne Konzept und, wenn wir ehrlich sind, auch ohne jede realistische Einschätzung meiner eigenen Fähigkeiten. Eher so ein klassischer „Wird schon keiner merken“Moment.

Ein Jahr später: 40 Geschichten. Und irgendwo zwischen „Warum mache ich das eigentlich?“ und „Das hätte ich wirklich für mich behalten sollen“ lesen plötzlich regelmäßig über 5.000 Menschen mit… manchmal sogar über 10.000.

Ich weiß auch nicht, wie es dazu kommen konnte. Wirklich nicht.

Ein großes Danke an euch. An die, die lachen, an die, die es zumindest versuchen, und an die, die einfach nur still den Kopf schütteln und sich fragen, warum genau sie das jetzt lesen mussten. Ihr seid mir alle gleich wichtig. Wirklich. Auf eure ganz eigene, leicht besorgte Art.

Nicht jeder ist hier immer gut weggekommen und ja, der ein oder andere Neuwieder hat sich vermutlich schon häufiger gefragt, ob ich einfach nur schreibe… oder ob das ein stiller Hilferuf ist. Ich kann euch beruhigen: Es ist wahrscheinlich beides.

Aber genau das gehört dazu. Ein bisschen drüber, ein bisschen daneben und manchmal einfach genau so, dass man sich denkt: „Das hätte sie jetzt auch einfach lassen können.“ Habe ich aber nicht. Offensichtlich.

Und auch die Kopfschüttler haben hier absolut ihre Berechtigung. Ohne euch würde mir ja komplett das Korrektiv fehlen. Wobei, seien wir ehrlich, ich würde es wahrscheinlich trotzdem ignorieren.

Also danke für ein Jahr Stadtgeflüster. Fürs Mitlesen, fürs Mitlachen, fürs Zweifeln an meinem Geisteszustand und fürs trotzdem Wiederkommen.

Mal sehen, was das nächste Jahr bringt. Ich freue mich auf jeden Fall drauf.

Stadtgeflüster No. 24– Ich bin wieder da!Verehrte Leserschaft, kaum bist du mal ein paar Tage weg, lässt es dir gut gehe...
01/04/2026

Stadtgeflüster No. 24– Ich bin wieder da!

Verehrte Leserschaft, kaum bist du mal ein paar Tage weg, lässt es dir gut gehen, sammelst neue Eindrücke und in Neuwied eskaliert einfach alles.
Ich bin zurück. Erholt. Und leicht überfordert, was hier in der Zwischenzeit alles passiert ist.

Fangen wir vorne an: Die Schlossstraße ist fertig. Früher als geplant. Ich weiß, das klingt immer noch wie eine urbane Legende aber nein, es ist tatsächlich passiert. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das in diesem Leben noch erleben darf. Eine Baustelle weniger.

Dann das Frühlingsfest auf dem Marktplatz. Es hätte wirklich schön werden können… hätte der Wettergott sich nicht verirrt und gedacht er sei in Norddeutschland. Die haben doch schließlich immer das Schiettwetter. Aber gut, echte Neuwieder lassen sich davon ja bekanntlich nicht komplett unterkriegen.

Und jetzt wird’s offiziell:
Das Currywurstfestival gehört jetzt zum Weltkulturerbe. Ja, wirklich. Ganz offiziell!
Saucenvielfalt, Atmosphäre, dieses ganz besondere „Innenstadt-Neuwied-Gefühl“ das hat offenbar überzeugt. Ein großer Tag für die Wurst und irgendwie auch für die Neuwieder.

Ganz ehrlich: Nach so einer Nachricht wird es langsam schwierig, noch ernsthaft über Neuwied zu meckern. Die Stadt liefert! Manchmal sogar auf internationalem Niveau.

Und als nächstes:
Wenn du heute auf Social Media unterwegs warst, hast du es wahrscheinlich schon gesehen: „66 Minuten“ und das food hotel planen ein Event: „66 Stunden“.
Mehr weiß man offiziell noch nicht… aber allein der Name klingt schon so, als sollte man sich vorsorglich freinehmen. Mal schauen was da hinter steckt.

Und jetzt kommt es, der Mittwoch, der kleine Freitag! In der „bildungslücke“ im food hotel Neuwied bedeutet das: Afterwork statt Ausrede.
Wer da noch behauptet, er hätte mittwochs, keine Zeit. Hat entweder keinen Geschmack oder war wirklich noch nie da.

Das Prinzip ist so einfach wie genial: Feierabend, Drink in die Hand, Tapas-Etagere vor die Nase und langsam wieder zu einem funktionierenden Menschen werden. Ganz ohne Meeting, ganz ohne „Kannst du mal eben…“.

Und jetzt wird’s gefährlich: Im Mai und Juni steht das Ganze nicht nur unter dem Motto „Runterkommen“, sondern auch unter „Vielleicht bleib ich doch länger“.

Denn im Raum stehen ein paar musikalische Kandidaten:

– Scats over Keys: Zwei Menschen, die beweisen, dass man mit Stimme und Tasten mehr sagen kann als in drei Stunden Büro-Call.

– Klaus Mäurer: Klingt nach Erfahrung. Ist auch so. Vermutlich weiß er genau, wann dein zweiter Drink fällig ist.

– Hannah aus Neuwied: Jung, lokal, und wahrscheinlich der Grund, warum plötzlich alle ganz still werden.

– Das Klavier-Saxophon-Duo: Für alle, die bei den ersten Tönen kurz überlegen, ihr Leben neu zu ordnen.

– Zwischentöne: Der Name ist Programm und irgendwo dazwischen findest du dich dann auch wieder.

Genau so beginnen die besten Abende.
Heißt für dich: Ob klassischer Afterwork oder mit Live-Musik hingehen schadet nicht. Fernbleiben eher schon. Und falls du selbst Musik machst: Meld dich ruhig. Im schlimmsten Fall bekommst du Applaus. Oder einen Drink. Oder beides.

Danke, dass du bis hierhin gelesen hast. Wenn dir das Stadtgeflüster gefallen hat, teil es gern und ein Like darf natürlich auch nicht fehlen. Merci 🙏

Adresse

Pfarrer-Werner-Mörchen-Str. 2
Neuwied
56564

Öffnungszeiten

Dienstag 17:00 - 22:00
Mittwoch 17:00 - 22:00
Donnerstag 17:00 - 22:00
Freitag 17:00 - 22:00
Samstag 16:00 - 22:00

Telefon

+4926314039829

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Laperitif_Neuwied erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Laperitif_Neuwied senden:

Teilen