08/03/2025
Während täglich Hunderte von Frauen auf der ganzen Welt von ihren Vätern, Brüdern, Partnern und Ehemännern ermordet werden…
Während Frauen immer noch die Autonomie über ihre eigenen Körper verweigert wird, da religiöse Institutionen und politische Systeme weiterhin ihre reproduktiven Rechte gesetzlich regeln und kontrollieren…
Während Frauen und Kinder den größten Anteil der Opfer von Menschenhandel weltweit ausmachen, zur Zwangsarbeit, Ausbeutung und sexueller Sklaverei gezwungen werden…
Während unzählige junge Mädchen zur Kinderehe gezwungen werden und dadurch ihrer Zukunft und körperlichen Selbstbestimmung beraubt werden…
Während weibliche Ge***alverstümmelung für viele weiterhin eine brutale Realität ist und grundlegende Menschenrechte verletzt…
Während Armut zunehmend weiblich wird und die wirtschaftlichen Ungleichheiten vertieft, die Frauen unverhältnismäßig stark betreffen…
Während patriarchale, imperialistische Kriege die Körper von Frauen zu Schlachtfeldern machen und sie Gewalt, Vertreibung und systematischer Unterdrückung aussetzen…
Weigern wir uns, den 8. März mit leeren Gesten zu feiern.
Wir können die brutalen Realitäten dieser Welt nicht ignorieren und den Internationalen Frauentag nicht auf bloße symbolische Anerkennung reduzieren.
Im Café Rosa gedenken wir dem Erbe der Frauen, die unermüdlich für Rechte und Gerechtigkeit gekämpft haben, und erkennen an, dass die heutigen Freiheiten das Ergebnis von Generationen des Widerstands, der Kämpfe und der Opfer sind.
Wir setzen uns für Dialog, Bildung und konkrete Aktionen ein.
Das Café Rosa lädt zur Zusammenarbeit ein und ist offen für Workshops, Kunstausstellungen und verschiedene Programme, die auf die systematische Unterdrückung von Frauen und queeren Gemeinschaften weltweit aufmerksam machen.
Solidarität ist unser Weg nach vorne. Veränderung ist unsere gemeinsame Verantwortung.