Brett & Bohne

Brett & Bohne Professionelles Spielecafé mit Gesellschafts-, Brett- & Kartenspielen, Billard und Steeldart

01/04/2026

Heute ist Boardgame Racoon unterwegs zu einem echten Herzensprojekt: die Brettspielbar Brett & Bohne in Homburg in der Talstraße 55. Super Atmosphäre, super Spiele und super sympathisch, schaut auf jeden Fall einmal vorbei!

To be Poker or Not to be PokerOder Brettspiele-AG 5️⃣/🔟.Poker… Die ganze Woche hat mich diese Frage gequält. Wobei es ni...
31/03/2026

To be Poker or Not to be Poker

Oder Brettspiele-AG 5️⃣/🔟.

Poker… Die ganze Woche hat mich diese Frage gequält. Wobei es nicht einen einzigen Menschen in meinem Spieleuniversum gab, der Einwände hatte. Pädagogen. Nichtpädagogen. Familie. Freunde. Ach ja… u natürlich auch die, die sich für Pädagogen hielten.

Alle haben sie mich bekräftigt. U doch klammerte sich dieses kleine, hartnäckige Unwohlsein an mich – weil es nie um das Spiel ging, sondern um das, was mitschwingt.

Eine ganze Woche lang also hing die Frage im Raum wie ein unausgesprochener Pakt. Poker oder kein Poker.
Sein oder Nichtsein.
Soll ich oder soll ich lieber nicht.

Ich stelle auch immer wieder meine Gedankenmuster in Frage. „Was“ möchte ich vermitteln, u vor allem, wie möchte ich „was“ vermitteln.
Aber Geschichte schreibt man nur, wenn man „Ja“ sagt.

Also:
Es wurde gespielt.

U wie. Ich fress’ meinen imaginären Hut. Heidewitzka.

Die Chips klacken nicht einfach.
Sie sprechen. Leise. Selbstbewusst.
So, als hätten sie schon immer gewusst, dass sie heute gebraucht werden.
Bet. Raise. All in. Mach ich nicht mit. Fold.

Fünf Jungs am Tisch. So konzentriert, dass man kurz überlegen musste, ob man Eintritt verlangt. Als wollten sie mir beweisen, wie kultiviert testosterongesteuerte Teenager „Poker Texas Hold’em“ spielen können. Ich wäre nicht überrascht gewesen, wenn sie Whiskey on the Rocks bestellt u ’ne Havanna hätten anzünden wollen.

Diese Art von Ruhe also, die man sonst nur kennt, wenn etwas plötzlich ernst wird. Ehrlich gesagt wurde es auch nicht „plötzlich“ ernst. Sie war schon ernst, als die ersten Handkarten gedealt wurden.

Eine Pokerstunde später.

Der Moment, der hängen bleibt.

„Ey, lasst uns weiterspielen.🤗“
„U der Bus?🙀“
„Wir haben ihn einfach verpasst.😜“

Fünf Köpfe gleichzeitig runter.
Fünf Hände gleichzeitig ans Handy.
Fünf Nachrichten gleichzeitig raus.

„Ich hab den Bus verpasst. Komme mit dem nächsten.“

U keiner steht auf. Nicht einer.

Sie spielen weiter.

Ich lehne mich zurück u denke mir: Ja. Genau das.

Ich meine nicht, dass sie schon vor dem Busverpsssen gewusst haben, dass sie den Bus verpassen. Sondern wie eine Handvoll Chips u ein kleines Kartenspiel, ohne großes Aufsehen, ohne Geschrei, ein leises, kollektives Bedürfnis nach mehr von dem, was gerade ist, auslösen konnte.

Meine Bedenken saßen nervös mit am Tisch. U gingen wortlos.

U während die Chips noch nachklingen, schleicht schon ein anderes Geräusch durch die Luft. Katapulte. Nicht leise. Nicht kalkuliert. Sondern laut, direkt, ungestüm.

Katapult Fehde.
Zwei Spieler bauen ihre Burgen an den Tischkanten, platzieren Figuren u feuern mit Katapulten auf die gegnerische Festung. Gummi-Geschosse fliegen, Burggestein kracht, Figuren kippen um. Jeder Wurf ein kleines Drama, jede Explosion ein Triumph oder ein Aufstöhnen.

Und die Kids? Sie leben das. Augen leuchten, Hände zittern, Lachen springt von einem Ende des Raums zum anderen. Es ist Chaos, ja, aber ein gelebtes Chaos. Ein Rhythmus, zusammengesetzt aus Gelächter, Zerstörungslust u Konzentration.

Noch ein Katapultwurf. Perfekt durch die Mitte. Die gegnerische Burg wackelt, fällt, Figuren purzeln. Ein kollektives „Oooh!“, gefolgt von einem Grinsen, das keine Worte braucht.

Währenddessen explodiert der Rest des Raumes.

King of Tokyo… Würfel rollen, Monster schreien, Karten fliegen. Allianzen brechen, wachsen, verschwinden. Der amtierende Tokyo-Champ blickt lethargisch, die Flügel gestutzt, während der neue Hüter des King-Throns triumphiert, als hätte er gerade ein imperiales Reich errichtet.

Aber weißt Du was verrückt ist?
Ein Rottationssytem, das sich keiner Ausgedacht hat.
U trotzdem läuft es besser als jeder Plan. So gut, dass möglicherweise nur die italienische Damen Volleyball Nationalmannschaft mit meinen Kids aufnehmen könnte.

Raus aus Tokyo.
Zack – Katapult.
Raus aus Agent Avenue.
Zack – Katapult.

Kein Leerlauf. Keine Langeweile.

Ich trete zurück, lehne mich an die kühle Wand. U sehe „meine“ Kids.

Sechs bei King of Tokyo.
Fünf beim Poker.
Zwei bei Agent Avenue.
Vier katapultieren sich abwechselnd durchs Klassenzimmer.

Siebzehn.
Ich zähl nochmal.
Siebzehn.

Rekord. Nicht meiner. Ihrer.

Und irgendwo an der Wand stehe ich, das Gewicht von Dankbarkeit u Melancholie auf den Schultern. Nicht schwer. Eher… voll.

Ich könnte sie alle umarmen.
Die Kids. Den Raum. Die ganze verdammte Welt.
Mach ich nicht. Ich lehne einfach da. U schau zu.

Weißt du, wie „meine Kids“ heute gegangen sind? Sie verabschiedeten sich. Leise. Ehrlich. Fast schon familiär. Augen, die sagen: Wir haben es gespürt. Wir waren da.

Ich knipse das Licht aus.
„Bis nächste Woche, Klassenzimmer“, denke ich.
„Bis Dienstag“, flüstern die Bänke mir nach.

Brett&Bohne u Brettspiele-AG‘sLondon is back…Ich bin wie immer schon im Klassenzimmer. Die Spiele auch.Sie liegen nicht ...
26/03/2026

Brett&Bohne u Brettspiele-AG‘s

London is back…

Ich bin wie immer schon im Klassenzimmer. Die Spiele auch.
Sie liegen nicht einfach nur da, sie sind aufgebaut u bereit, als hätten sie den ganzen Nachmittag darauf gewartet, dass die Kids endlich kommen u dort weitermachen, wo sie letzte Woche aufgehört haben.

U wie die Kids kommen.

Sie stürmen „mein“ Klassenzimmer.
Zu schnell. Zu laut. Ich habe keine Ahnung, warum.

Kein Zögern. Kein Abwägen. Kein „Was spielen wir heute?“

Ihr Ziel war schon klar, noch bevor sie in der Frühe: „Guten Morgen, Herr Busfahrer.“ gesagt haben.

King of Tokyo.
Acht Spieler. Aber nur sechs Plätze.

Jetzt verstehe ich es.
Scheinbar haben okkulte Würfel die Kids fest in ihrem Zirkel.

Die zwei aus der 8., die keinen Platz am Tisch gefunden haben, kommen zielstrebig zu mir.
Da liegt eine neue Mission in der Luft.

„Darf ich Sie was fragen?“
„Ja.“
„Kennen Sie Poker?“
„Ja.“
„Wie im Fernsehen?“
„Ja.“
„Haben Sie Chips u Koffer?“
„Ja.“
„Ich hab doch gesagt, der hat alles.“
„Aber das ist doch kein Brettspiel.“
„Können Sie das nächste Woche mitbringen?“

Poker?

Stopp. Ich muss nachdenken…

Währenddessen passiert das Unerwartete.

Die, die letzte Woche gespielt haben, fangen an, den „Londoner Frischlingen“ die Regeln zu erklären.
Nicht ich. Sie. Alle.

„Also, du bist das Monster.“
„Nein, warte, erst würfeln!“
„Du kannst dreimal würfeln!“
„Behalten!“
„Drei gleiche gibt Punkte!“
„Nein, Leben! Oder… warte…“
„Wenn Blitz kommt…“

Ein zweiter redet drüber.
Ein dritter grätscht von der Seite rein.
Einer zeigt schon, während ein anderer noch erklärt.

Stimmen. Hände. Würfel.
Ein wildes Durcheinander.

Und die Neuen?

Sie hören zu.
Greifen sich, was sie brauchen.
Fragen, wenn es unklar ist.
Beobachten Würfel, Aktionen, Cubes u Karten.

Stück für Stück entsteht ihr eigenes Spielverständnis.

Kein roter Faden.
Keine Reihenfolge.
Keine Struktur, die irgendwo gelernt wurde.

Und trotzdem legt sich ein Muster über das Chaos.
Regeln fügen sich ineinander.

Sinn entsteht.

Ich stehe daneben.

Still.

Ich greife nicht ein.
Ich korrigiere nichts.

Nicht ein einziger Satz.

„Hier, nimm die.“
„Du bist dran.“
„Los.“

Sie spielen, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Die Londoner haben verstanden.

Die halbstarken Pappmonster lachen mich inzwischen lautstark u spöttisch mit überheblichen Blicken aus, weil ich sie für pädagogisch „unsauber“ gehalten habe.

Also bevor auch der Pokerkoffer damit anfängt, werfe ich ein „Vielleicht.“ in den Raum.

„Wir können das ziemlich gut.“
„Natürlich… Jungs, ich hab nicht ‚nein‘ gesagt. Ihr seid nächste Woche wieder da, u ich überlege, ob ich es euch mitbringe.“

Sie fassen „Vielleicht“ als Versprechen auf.
Drehen sich um u gehen zu Potion Explosion.

Du erinnerst dich.

Klack… Klack… Plopp…

Ein mehrfacher Klack-Combo der Jungs attestiert Freude in ihren Gesichtern.

Am Nebentisch ein anderes Bild. Wie ein Stilleben von Van Gogh auf Absinth - aber mit Mädchen statt Sonnenblumen.

Zwei Mädchen spielen „Fangen“ aka Agent Avenue.
Karten in der Hand. Blicke wach.

Hinter ihnen zwei weitere.
Nah dran. Bereit zu übernehmen.

„Nein… warum die?“
„Nimm die andere, vertrau mir.“
„Ich hätte das anders gemacht.“
„Warte… jetzt hat sie’s!“
„Nein!“
„Doch! Du hättest gewonnen, wenn du— ach man!“

Die Entscheidung fällt vorne am Tisch.
Und entsteht dahinter.

Am großen Tisch läuten die Jungs die zweite Runde von „Kniffel im Monsterkleid“ ein.

Die ersten fliegen raus.
Stehen auf. Ein kurzer Blick. Kein Ärger.

Zwei gehen zu den Klackgeräuschen.

Sie spielen nicht mehr nach vorgegebenen Regeln.
Die Freude liegt im Klack-Ploppen der bunten Murmeln.

GEMEINSAM entdecken sie Kettenreaktionen.

Ich sehe zu.

Würfel rollen.
Murmeln klicken.
Karten werden gedacht, noch bevor sie liegen.

Laut u leise.
Chaos u Klarheit.

Sie spielen.

Wirklich.

Und es trifft mich.

Dieses Reinwerfen.
Dieses Verlieren ohne Gewicht.

Mehr Herz.
Weniger Kopf.

Sie können das noch.

Meine stillen Gedanken werden durch lautes Getöse beendet.

Der amtierende King of Tokyo verteidigt seinen Thron. Mit Fäusten in der Luft.

U wenn man es nicht gesehen hat, hat man es definitiv bis in den 3. Stock gehört:

„Ha, ich hab euch rasiert. Ich bin der King!“

U nachdem ich die Spiele zusammengepackt, die Stühle hochgestellt u das Licht ausgeknipst habe, höre ich die einzig wichtige Frage.

…Poker oder kein Poker.

Was meinst Du?…


Akif Egilmez






Nach der Con ist vor der Con. Wir waren dort. Du auch?Großartige Veranstaltung. Ein großes Lob u ein größeres Dankeschön...
26/03/2026

Nach der Con ist vor der Con. Wir waren dort. Du auch?
Großartige Veranstaltung. Ein großes Lob u ein größeres Dankeschön an alle Gedankenweltler.

Save the Date.

Klack… Klack… Plopp!HeidelBär Games hat geliefert.Unter den Spielen freue ich mich ganz besonders auf eins.Gestern Abend...
16/03/2026

Klack… Klack… Plopp!

HeidelBär Games hat geliefert.

Unter den Spielen freue ich mich ganz besonders auf eins.

Gestern Abend wurde es im Brett&Bohne getestet.

Ein Tisch.

Ein Spiel.

Drei Männer.

U Potion Explosion von HeidelBÄR Games.

Ich öffne die Box.

U plötzlich liegen da Murmeln.

Viele Murmeln.

Unverschämt viele Murmeln.

Rot. Blau. Gelb. Schwarz.

Eine leicht geneigte Murmelbahn mit fünf Spuren. Reihen voller Kugeln, so akkurat aufgereiht wie Rekruten auf dem Kasernenhof, die auf den nächsten 20km Marsch warten.

Ich nehme mir eine Kugel heraus.

Dann passiert dieses Geräusch.

Klack.

Dann treffen zwei Murmeln aufeinander -> gleichfarbig? → Explosion.

Dann gehören sie jetzt auch dir.

Manchmal bleibt es bei einem Klack.

Manchmal fühlt sich diese Bahn an wie ein Dominofeld, das beschlossen hat, sich aus purer Lebensfreude selbst zu pulverisieren.

Klack.

Klack.

Plopp!

Gestern kam zufällig ein Freund vorbei.

Mit seiner Tochter. Nennen wir sie Lottchen.

Eine ganz Liebe.

Ein bisschen zurückhaltend unter Erwachsenen.

Was auch vollkommen verständlich ist.

Wer von uns wäre nicht vorsichtig, wenn man zum ersten Mal die Nerdhöhle des eigenen Vaters betritt – ein Tisch voller Männer, die sich freiwillig über Murmelbahnen beugen, als stünden sie kurz davor, den Bauplan für den CERN-Teilchenbeschleuniger zu entschlüsseln.

Vier Männer am Tisch.

Der jüngste: 34.

Lottchen: erst 12.

Vor uns: eine große „Murmelmaschine“, sehr viele bunte Tränken – u habe ich schon die unzähligen Kugeln erwähnt, die nur darauf warten, dass jemand den ersten Schritt wagt. 🤣

Nach der Regelerklärung fragen wir sie freundlich:

„Magst du mitspielen?“

Lottchen – leise:

„Ich guck mir das lieber an.“

Der Vater versucht zu überreden.

Lottchen bleibt stur.

Aus Schüchternheit?

Keine Ahnung.

Zur Akklimatisierung?

Keine Ahnung.

Vielleicht auch aus gesundem Misstrauen gegenüber einer Tischrunde, die gerade ernsthaft über Glaskugeln diskutiert, als hinge das Schicksal der Menschheit davon ab.

Also sitzen Papa u Lottchen nebeneinander.

Lottchen schaut zu.

Ich bin Startspieler.

Ich nehme eine Murmel.

Klack.

Noch ein Klack.

Plopp!

Ich habe eine Murmel genommen

u halte plötzlich sieben in der Hand.

Dreifachexplosion.

In meinem Kopf klingt das wie eine Symphonie aus Glas, Chaos u Glück.

Klack ist Musik.

Wir wollen Klack hören.

Ich bin hochzufrieden u kann mein inneres Lächeln kaum verbergen.

Unser Stratege ist dran.

Der Mann denkt länger über Murmeln nach als andere Menschen über ihre Altersvorsorge.

Man sieht förmlich, wie im Kopf Excel-Tabellen explodieren.

Endlich.

Zug.

Klack.

U wieder Klack.

Der IT-ler am Tisch ist als Nächster dran.

Der analysiert diese Murmelbahn wie ein NASA-Ingenieur kurz vor dem Raketenstart – nur dass hier statt Treibstoff bunte Glasmurmeln detonieren.

Zuerst nimmt er sich einen Extrazug für zwei Minuspunkte.

Mutig. Beim ersten Zug.

Klack.

Er nimmt seine Murmel.

Klack-Krach.

U wieder Klack.

Plötzlich rollen aus dem bisher verborgenen Teil der Bahn weitere Kugeln nach.

Ungeplant.

Klack.

Noch ein Plopp.

Der Mann hält am Ende elf Murmeln in der Hand.

Elf.

Die Bahn ist fast leer.

Der Tisch halb am Lachen u voll am Staunen.

U während das alles passiert…

sitzt Lottchen daneben.

Hochkonzentriert.

Nicht nur die Wangen sind rot.

Selbst die Ohren strahlen wie Rentier Rudolfs Leucht-Nase in der Dunkelheit.

Ihr Kreislauf läuft inzwischen schneller als die Murmeln in dieser Bahn.

Der Vater setzt zu seinem ersten Zug an.

Noch bevor Lottchen ihren ersten Schluck Kakao genommen hat, sagt sie plötzlich:

„Ich hab eine bessere Idee.“ 💡

Stille am Tisch. Große Augen von allen.

Sie zeigt auf eine andere Murmel.

Der Vater sagt: „Okay.“

U nimmt diese.

Klack.

Klack.

Zwei Murmeln mehr, als er selbst gesehen hätte.

Ab diesem Moment war klar:

Dieses Lottchen spielt das Spiel nicht wie ein Lottchen.

Dieses Lottchen spielt Potion Explosion wie Frau Lotte – die Spieletesterin aus einem Brettspielverlag, die nach drei Sekunden erkennt, welche Mechanik der Autor eigentlich gemeint hat.

Spoiler…

Lottchen klackte sich zwischen drei erwachsenen Murmel-Alchemisten

auf den zweiten Platz.

Als sie später ging, drehte sie sich noch einmal zu mir um.

„Danke Âkif, dass du mir das lustige Spiel gezeigt hast.“

Kurze Pause.

„Papa hat es gerade bestellt.“

Ich glaube…

mehr Rezension braucht ein Spiel eigentlich nicht. 🧪

Und ich denke nur…

Perfekt.

Perfekt für morgen.

Perfekt für die Brettspiele-AG 4️⃣/🔟.

Morgen wird diese Murmelbahn die Brettspiele-AG Blaumacher kennenlernen, die aus London zurückgekommen sind.

Und obwohl das Spiel schon lange zu Ende gespielt wurde, höre ich noch ein

Klack…

Brett & Bohne
Akif Egilmez









Challenge – Schulden sind Ehrenschulden.Oder wir machen halt mit.Kennst du das auch?Du willst netflixen.Aber die Entsche...
13/03/2026

Challenge – Schulden sind Ehrenschulden.
Oder wir machen halt mit.

Kennst du das auch?
Du willst netflixen.
Aber die Entscheidung dauert so lange, bis man sich gegenseitig anplärrt, den Fernseher ausschaltet, demonstrativ den Rücken dreht u sich beleidigt dem Handy widmet?

Die Spiele-Offensive kennt dieses Phänomen offenbar auch.
U leistet Unterstützung.

Jeden Freitag hauen sie eine Challenge raus.
Du hast eine Woche Zeit, sie zu erfüllen.
Sonst..? Sonst hat der Paketbote, der deine Spiele am liebsten samstags liefert, dich nicht mehr lieb. Kapisch?

Letzten Freitag lautete die Aufgabe sinngemäß:

Spielt ein Spiel, das von einer Autorin gemacht wurde.

Ich wollte boykottieren.

Ich finde es nämlich subtil sexistisch, ein Spiel auf das Autorengeschlecht zu reduzieren.
Denn in der wohl tolerantesten Hobby der Welt ist das allerallererste, was uns NICHT interessiert, die biologische Katalogisierung des Erfindenden.
Oder als was dieser Mensch sich selbst sieht – völlig egal.

Vier Sekunden lang dachte ich also: „Nein. Ich verweigere das.“

Dann erinnerte ich mich daran, dass ich mein Erstgeborenes vermutlich opfern müsste, um diesen Boykott zu sühnen.
U außerdem hatte unsere Gruppenmutti Lust, random alle Challenges mitzunehmen.
U sie hatte Wingspan noch nie gespielt.

Unsere Gruppenmutti – sie nennt sich selbst so, ich habe damit nichts zu tun – obwohl sie eine der Jüngsten der Runde ist. Aber so ist das in diesem Hobby.
Wenn die Jüngste sagt: „Ich bin die Mutti.“

Dann ist sie die Mutti. Alle d’accord.

U da man der Mutti bekanntlich nichts abschlägt, dachten wir: Los geht’s.

Wir trafen uns also außer der Reihe.
Zu dritt. Kurz vor Ablauf der Challenge.
Denn heute ist bereits wieder Freitag.
Neuer Challenge-Tag.

Wir wollten ja nicht riskieren, dass der Brettspiel-Challenge-Himmel uns zur Strafe drei Tage Regen schickt.

Brettspieler verstehen die Tragweite solcher Aussagen. Du auch?

Wingspan

Klingt hierzulande erstmal nicht nach einem Brettspiel.
Sondern eher nach einem All-you-can-eat Chicken-Wings-Donnerstag, serviert in einer mini Pann‘.

Aber ich schwöre euch beim Vollbart meiner Cousine mütterlicherseits:
Es handelt sich tatsächlich um ein Brettspiel mit dem schönen Namen „Flügelschlag“.

U wir waren vegetarisch unterwegs.
U wir hatten nur Drinks ohne betäubende Umdrehungen.

Jetzt halt dich fest.
Am besten setzt du dich hin.
Leih mir kurz dein Ohr.

Denn aufgetischt wurde ein Vier-Gänge-Flügelschlag-Menü Deluxe:

Flügelschlag
Flügelschlag- Europa Erweiterung
Flügelschlag- Ozeanien Erweiterung
Flügelschlag- Asien Erweiterung

Die Amerika-Erweiterung fehlt.
Nicht aus Prinzip.

Die Vögel dort können schließlich nichts für
DEN Vogel dort.

Sondern weil sich diese Erweiterung auf Deutsch hier noch nicht „eingenistet“ hat.

Ich muss Dir sagen:

Flügelschlag kenne ich bereits. Klar.
Mit Europa u mit Ozeanien.

Ein schönes Spiel. Fluffig. Angenehm.

Ein Spiel, das man locker mehrfach hintereinander spielen kann, wenn die Runde stimmt u die Getränke nicht ausgehen.

Ein Evergreen. Solide. Sehr sogar.

Die Asien-Erweiterung allerdings wurde im Vorfeld derart hymnisch besungen, dass man beim Öffnen der Schachtel fast erwartet, eine Nachtigall stimmt zur Begrüßung ihr schönstes Lied an.

Spoiler. Tat sie nicht.

Kleine Box also u großes Versprechen

Fantastisch zu zweit - haben sie mir gesagt
Fantastisch solo - haben sie mir gesagt
Fantastisch integrierbar - haben sie mir gesagt
Fantastisch bis sieben Spieler - haben sie mir gesagt.

Kurz:
Das Schweizer Taschenmesser der Vogelwelt.

Oder MacGyver baut aus der Map, zwei Ressourcen u dem siebenfach gefalteten Wertungsbogen eine komplizierte Bombe.

Also saßen wir da. Zu dritt.

Unsere Gruppenmutti – erste Partie ihres Lebens.
Unser Erklärbär – zweite Partie, weil ihn die erste nicht überzeugt hat.

U ich. Der routinierte. Du darfst mich auch nennen:

DER Vogelflüsterer.

Ergo erklärte ich die Regeln. Gründlich.

Nach etwa 18 Minuten hatten selbst die Tischbeine verstanden, wie das Spiel funktioniert.

Fast zwei Stunden später stand das Ergebnis fest.

Ein gutes Spiel.
Ein solides Spiel.
Ein angenehmes Spiel.

Spielen wir gerne wieder.

Vier Personen?
Grenzwertig wegen Downtime.

Mehr?
Würden wir nicht machen.

Zu zweit oder zu dritt?
Sehr angenehm.

Unser Erklärbär war versöhnt.
Noch kein Lieblingsspiel. Aber deutlich besser als beim ersten Eindruck.

U ich?
Ich hatte exakt denselben Spaß wie immer.

Denn die sagenumwobene Asia-Erweiterung entpuppte sich – zumindest als Erweiterung integriert ins große Spiel – als etwas, das die Amerikaner sehr treffend formulieren:

More of the same.

Mehr Karten.
Mehr Vögel.
Mehr Flügelschläge.

Aber kein neues Gefühl.
Keine neue Tischmagie.

Als großes Flügelschlagfestival konnte Asien bei uns also nicht punkten.

Solo- u im Duellmodus werde ich es noch testen. So ein Hype kommt ja nicht einfach so daher.

Zu siebt? Auf keinen Fall freiwillig.

Ich habe neue Vögel gesehen.
Schöne Illustrationen.
Neue Namen.

U vermutlich habe ich sie zwei Minuten später wieder vergessen.
Mein Gehirn behandelt diese Informationen offenbar wie Zugvögel.
Sie kommen kurz vorbei.
U sind dann wieder weg.

Was mich zu einem Mythos bringt, den man über Flügelschlag ständig hört:

„Man lernt so viel über Vögel.“

Nun. Die Karten sind fantastisch gestaltet.

Illustrationen.
Flügelspannweiten.
Verbreitungsgebiete.
Flufftexte.

Ich lese das alles. Jedes Mal. Auch gerne.

U eine Minute später weiß ich wieder genau so viel über Vögel wie vorher.

Vielleicht funktioniert dieser Bildungsauftrag bei Ornithologen.
Oder bei Inselbegabten mit Vogelfaible.

Für mich bleibt es ein hübsches Gimmick.

Lesen.
Lächeln.
Vergessen.

Fazit unserer Runde:

Flügelschlag ist ein gutes Spiel. Ozeanien- und/oder Europaerweiterung machen die spielerische Möglichkeiten besser.

Ein Spiel, das man immer wieder spielen kann. Ein Spiel, das auch mehrere Partien an einem Abend tragen kann.

Der Sweetspot unserer Runde:
Drei Spieler.

U die vielgepriesene Asien Erweiterung

Nun. Sie hat Flügelschlag nicht schlechter gemacht.Aber auch nicht anders.

Es ist immer noch Flügelschlag.
Nur mit mehr Vö**ln.

U jetzt, die letzte Pointe – ich hätte gerne Applaus für meine Runde:

2 Stunden, vier Runden, zig Vögel u eine ganze Menge Vogeleier später waren Mutti u ErklärBär glücklich über deckungsgleiche 85 Punkte. So wunderschön harmonisch kann ein wohlwollender Spieleabend sein, wenn die Qualität der gemeinsam verbrachten Zeit im Vordergrund steht u nicht der Sieg.
U wenn kein Vogel dir auf den Kopf kackt.

In diesem Sinne, breite Deine Flügel aus, wie der sprichwörtliche Phönix aus der Asche

Akif Egilmez Brett & Bohne #





WAS WAR DA LOSAch so, ja,  Brettspiele-AG 3/10Also fahre ich früher hin u baue alles liebevoll auf. Jede Minute ist kost...
11/03/2026

WAS WAR DA LOS

Ach so, ja, Brettspiele-AG 3/10

Also fahre ich früher hin u baue alles liebevoll auf. Jede Minute ist kostbar bei nur einer Stunde Spielzeit.
Ich muss ehrlich zugeben:
Meine Spiele sind unfassbar fotogen.

Wie sie da so liegen… ihr Inneres offen…
halb ausgepackt… lasziv auf den Schultischen inszeniert… von ihrer verletzlichsten Seite.

Das hat schon was. Fast wie ein Brettspiel-Boudoir.

Die Schachteln machen eine hervorragende Figur. Was man von mir hinter der Handykamera leider nicht behaupten kann. Nicht mal Schnappschüsse bekomme ich hin. Der berühmte goldene Schnitt fehlt mir komplett. ISO klang für mich außerdem schon immer eher nach einer besonders unliebsamen EU-Verordnung für Gurkenkrümmung.
Aber darum geht es hier ja gar nicht.

Sekundär geht es um die 7. Klässer.

Stell dir vor:
Sie sind lieber nach England zu ihrer Partnerschule gefahren, statt in die AG zu kommen.
Manche Menschen werden wohl nie lernen,
im Leben richtige Entscheidungen zu treffen.

Aber gut, pädagogisch wertvoller ist es ohnehin, wenn ein Nichtpädagoge intensivere Zeit mit denen verbringt,
die wirklich zum Spielen da sind.

Dachte ich. Dann kommt die erste Gruppe rein.
Kein Blick nach links. Kein Blick nach rechts.
Keine Würdigung der liebevoll drapierten Tischschönheiten. Stattdessen direkt die Frage: „Haben Sie das Kartenspiel mit den Zahlen in der gelben Verpackung dabei?“
Ich gebe zu. Ein bisschen stolz war ich schon.
Ein Spiel hat gezündet. Hat Spuren hinterlassen. Auch wenn mein eigentlicher Plan sie auf viele wunderbare Spiele loszulassen war.

Da liegt wohl noch ein weiter Weg vor mir.
Aber auch die längste Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt.

Oder in diesem Fall: „Minus drei… macht dann insgesamt vierzehn.“
3.-Klasse-Mathe können sie. Meine 8. Klässer. Zumindest wenn sie Burst von Pegasus spielen.

Die zweite Gruppe kam. Ähnlicher Auftakt.
Sie marschieren schnurstracks zu Ghost Adventures u beenden erfolgreich Mission 4 u 5.
Kampagne… haben sie verstanden.
Nur eine Kleinigkeit ist ihnen entgangen:
Sie haben das Spiel kooperativ gespielt, statt sich gegenseitig zu zerfleischen.

Hätte ich nicht erwähnen sollen. Denn während ich versuche, sie behutsam auf die Schönheit verschiedener Spielmechaniken aufmerksam zu machen… fragen sie mich mit den Blicken endlich über die Tische schweifend:
„Haben Sie auch was anderes,
wo wir uns fetzen können? Was ist das mit King Kong?“

Pause. In meinem Kopf. Ich bin in einem Paralleluniversum u denke nach.

Er zeigte auf King of Tokyo. Das hatte ich bisher bewusst nicht dabei.
Der Thema geschuldet… Stereotypische Monster. Maximale Zerstörung. Hart kompetetiv.
Man will ja pädagogisch sauber bleiben.
Aber gut.
Ich muss mit den Kids auch meine Gedankenmuster testen. Die Toleranz der Pädagogen testen. Die Begeisterungsfähigkeit der Kids testen.

U gleichzeitig hatte ich in diesem Moment das Gefühl, das Spiel hätte einen direkten Draht ins Unterbewusstsein der Jungs gefunden. So eine hypnotische Stimme.
„Du willst die anderen Jungs rasieren.“
„Du willst King Kong spielen.“
„Du willst King of Tokyo spielen.“
„Du willst DER King of Tokyo werden.“

Ich dachte nur:
Wenn ihr euch hier nicht fetzen könnt,
bleibt euch am Ende nur noch der örtliche Fight Club.

Aber pädagogischen Mehrwert findet man dort eher selten.

Nicht nur laszive Schönheit kann begeistern.
Auch die brutale Präsenz brutaler Monster-Pappsteller aus dem Lande der aufgehenden Jakuzasonne kann begeistern.

U wie. Holla die Waldfee.

So sehr, dass irgendwann die Kartenspiel-8-Klässer u die sich hart duellierenden 6-Klässer gemeinsam zu sechst an einen Tisch sitzen u hart duellieren.

Ein Spiel. Zwei verschiedene Klassenstufen. Sechs Jungs.
Das hat die Welt so noch nicht gesehen.
Meine Augen bisher auch nicht.

Vier von ihnen mussten zehn Minuten vor AG Ende gehen, um ihre Busse zu bekommen.

Aber dieses Bild…

Wie sie zwischen heroischem Würfeln u auf die Uhr schielend auf ihren Stühlen hin- u herrutschen.
Mit funkelnden Augen. Voll im Spiel u ganz im Busfahr-Panikmodus.

Dann ein hastiges „Tschüss!“ u vier Sprints Richtung Ausgang.
Bei so einem Sprint weißt Du ganz genau, die Jungs haben was erlebt.

Ich sag es dir wie es ist. Das war für mich ungemein zufriedenstellend.

Ich glaube, ich brauche dringend eine zweite Kopie von dem Spiel. U eine hasse Tasse McDonald‘s Kaffee um abzukühlen.
Ach ja. Nebenbei bringe ich auch den Pädagogen dort das Spielen bei. Irgendwann kommt der Tag,
an dem ich das Klassennest verlassen muss. Dann stehen sie allein da, u müssen ohne mich klarkommen. Mit den ganzen angefixten Kids.

Also spielen wir auch mit ihnen. Jede Woche ein anderes Spiel.

Auf Kraut u Rüben vom Schlachtenbummler kam gestern auf den Tisch.

Fanden sie super. Diese Einfachheit sei „genau das richtige nach einem langen Arbeitstag.“ Sie haben es die ganze restliche Stunde gespielt. Länger als die Kids vorletzte Woche.

Süß, die Großen, wenn sie ihr inneres Kind entdecken.
Denn am Ende gilt eine einfache Hollywood Wahrheit:

Du spielst nicht, weil du alt bist.
Du bist alt, weil du nicht spielst. 🎲

Bis nächste Woche, wenn die 7. Klässer wieder zur Besinnung gekommen sind.

Akif Egilmez







09/03/2026

da schaut man zum Himmel, sieht den Mond 🌙 – u denkt sich:
Der Kerl hat heute irgendwas anderes vor.

Denn anders kann ich mir dieses Wochenende nicht erklären. Normalerweise kommen meine Gäste mit diesem Funkeln in den Augen ✨
„Heute spielen wir was Komplexes.“
„Heute wird gedacht.“ 🧠
„Heute wird gerechnet.“
„Heute wird stark kalkuliert.“

Dieses Wochenende? Der Mond stand offenbar quer. Vielleicht auch kopfüber. Oder von der Rolle. Wer weiß das schon. 🤷‍♂️

Plötzlich wollten alle… seichte Spiele.

Nicht falsch verstehen. Seicht heißt nicht schlecht. Seicht heißt nur: Das Gehirn darf Sandalen tragen. 🩴
Am besten mit Tennissocken.
Mit Streifen in der Landesflaggenfarbe.
Patriotismus endet schließlich nicht an der Fußsohle. 🇩🇪

Das komplexeste Spiel, das es über den Tisch u schließlich in die Herzen schaffte, war tatsächlich Flossenschlag 🐟. Das kleinere Geschwisterchen von Flügelschlag 🐦 u verwandt mit Schwingenschlag ist es auch. Irgendwie. Irgendwo. Zwischen Familienspiel u Kennerbrocken.

Hübsch ist das Spielbrett nicht.
Aber hübsch ist es zu spielen.
Schönheit vergeht. Gute Mechaniken bleiben. 😉

Der Thematik geschuldet siedeln sich die Fische über die Auswahlfelder in verschiedenen Tiefen des Meeres an 🌊

Glücksfaktor? Halt back die Fock ⚓, denn für ein Familienspiel ist es ungewohnt glückselementfrei, u nur dein Karma beim Ziehen der Karten lässt erahnen, ob du in deinem früheren Leben Borstenschwein oder Schmetterling warst 🐗🦋
Die Karten wissen sowas.

Ein Spiel mit Fischen also. Ich weiß, klingt langweilig. Ist es aber nicht. Erst recht nicht, wenn deine Karten eine Symbiose ergeben, die so belohnend ist, dass ganze Ameisenkolonien einen Workshop bei dir buchen. 🐜

U bevor jetzt jemand die Augenbraue hebt:
Mit Fischen kann man spielen. U erstaunlich gut sogar.

Ahoi. ⚓

Aber das Spiel, das sich wirklich wie ein kleiner Wirbelsturm in die Herzen meiner Gäste wehte, war Ghost Adventure 👻 von Pegasus Spiele. Ein kooperatives Geschicklichkeitsspiel mit einem Kreisel.
Richtig gehört.
Mit einem Kreisel. 🌀

Klingt wie eine polygame Ehe zwischen Beyblade u Gloomhaven.
U niemand weiß so genau, wer eigentlich das Sorgerecht für den Kreisel hat. 😄

Also schicken wir sie auf eine Flitterwochenreise voller Abenteuer.

Unsere Aufgabe: diesen Kreisel über das Brett balancieren lassen. Über Hindernisse.
Über Aufgabenfelder.
Über diese kleinen Momente, in denen plötzlich alle gleichzeitig die Luft anhalten 😮‍💨 u mitfiebern, da wir alle einzeln unsere Vorgabe erfüllen müssen, um gemeinsam siegen zu können.

Dann – wenn wir unseren Teil auf unserem Brett erfolgreich erfüllt haben – wird der Kreisel weiterbalanciert.
Rüber zum nächsten Brett eines Mitspielers.
Der wiederum seine Aufgabe erfüllen muss.

Vier Bretter. Eine Mission. Ein Kreisel. 🌀

U die konzentrierte Kraft der mitfiebernden Kampagnen-Kumpanen.
Am besten am Stück. Noch besser, wenn am Ende wirklich alle vier Bretter geschafft sind.

Klingt easy. Ist es auch.
Bis die Missionen plötzlich größer werden.
U schwerer. U der Kreisel ein Eigenleben entwickelt. 😅

Meine Gäste waren sofort schockverliebt.
„Das kaufen wir!“ 💸
Kleines Problem. Beim Verlag ist es – warum auch immer – nicht mehr gelistet.
Also musste das große A ran. 📦
Für leicht überteuertes Geld.
Oder war es doch Kleinanzeigen?
Wer weiß das schon.
Der Kreisel dreht sich trotzdem weiter.
Die Erinnerung ebenfalls. 🌀

Haltet die Welt an, mir wird schwindlig.

Dann hatte Flip 7 seinen Auftritt. 🃏

Wundervolle Menschen mit tollem Galgenhumor, die bemerkenswerte 177 km gefahren sind 🚗 (haben es überprüft), um ihren Kollegen aus dem örtlichen Krankenhaus zu „entführen“, um einen schönen u friedlichen Abend im Brett&Bohne zu verbringen, weil – Zitat –:
„die Welt um uns herum brennt.“ 🔥

U dieses kleine Kartenmonster flippte sich schneller in die Herzen meiner Gäste, als ich „noch eine Runde“ sagen konnte.

Besonders schön:
Sie wollten gar nicht mehr zurückfahren.
So harmonisch war es am Tisch. 😊
Irgendwann musste ich sie fast daran erinnern, dass sie 177 km entfernt wohnen.

Das war schön. Ich liebe solche Momente.

Dann wurde es plötzlich… filmreif. 🎬

The Gang von Kosmos kam auf den Tisch.

Poker vom Feinsten.
Man kennt es aus Hollywood.
Von staubigen Saloons bis zu geschniegelt coolen Agenten in Smokings. Von Lucky Luke bis James 007 Bond - alle haben es schon gespielt. Selbst Matt Damon hat sich mit dem Oreo-Kekse liebenden Russen um „a lot of grands“ duelliert.

Texas Hold‘em♠️♥️♣️♦️

Allerdings in einer Variante, bei der vermutlich selbst Phil Ivey kurz die Stirn runzeln u nach dem Sinn fragen würde. 🤨

Poker. Texas Hold’em. Kooperativ.

Ja. Du hast richtig gehört. Kooperativ.

Die Frage liegt auf der Hand:
Wie soll das bitte funktionieren?

Erstaunlich gut.

Wir versuchen Runde für Runde über kleine, mit Sternen markierte Pokerchips Hinweise zu geben, wie stark unsere Hand ist.
Ohne Worte.
Nur durch Positionierung von Pokerchips mit Sternen drauf. ⭐

Am Ende – nach dem River – muss die Reihenfolge stimmen:
von schwach bis stark.

Wenn das klappt → Runde gewonnen. 🏆
Dreimal gewinnen, bevor man dreimal verliert → Partie gewonnen.
U was passiert dann?
Genau.
„Noch eine Runde.“ 😄

Das volle u tolle Wochenende wurde mit Zug um Zug🚂 mehr als verdient in den Wochenschlag geschickt.

Old but gold. Evergreen. Legende.

Das Spiel des Jahres 2004 „Töff-Töff“te sich fleißig auf der America-Map von einer Stadt zur nächsten.

Regeln?
In zwei Minuten gut u verständlich erklärt.

Aber die Angst…
dass jemand genau auf der Strecke baut, die man selbst dringend bebauen möchte… unbezahlbar.
Diese Angst verleiht dem Spiel eine taktische Tiefe, die ich seit über zwanzig Jahren bewundere.

Den Hype verstehe ich vollkommen.

Mittlerweile gibt es sogar ein Legacy-Spiel davon. Noch nicht gespielt.
Aber ich freue mich drauf. Sehr sogar.

Während die Dieselloks schon in der Schachtel am Abkühlen waren, wurden noch Ito von Heidelbär Games u Take Time on Libellud zu Ende gespielt.

Leichte Spiele. 🎲
Lächelnde Gesichter. 😊
Ein Raum voller leiser Spielfreude.

Mehr braucht es manchmal nicht, wenn die Welt schon so komplex ist u überall brennt. 🔥

Adresse

TalStr. 55
Homburg
66424

Öffnungszeiten

Montag 18:00 - 23:30
Dienstag 18:00 - 23:30
Mittwoch 18:00 - 23:30
Donnerstag 18:00 - 23:30
Freitag 18:00 - 00:30
Samstag 18:00 - 00:30
Sonntag 09:00 - 23:30

Telefon

+4968419949799

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