Kaffeehaus Egerland-Restaurant-Seecafé

Kaffeehaus Egerland-Restaurant-Seecafé Bis gleich, am Teich! Liebe Gäste! Unser Café-Restaurant mit Biergarten liegt direkt am 1. Premium-Wanderweg in Niedersachsen, dem "Liebesbankweg".

Verschaffen Sie sich im Internet einen Eindruck unter dem Stichwort Liebesbankweg. Mitten im Wald, direkt am Oberen Grumbacher Teich, ca. 20 Fußminuten vom Kurort Hahnenklee entfernt, genießen Sie fernab von Autolärm und Hektik Natur pur. Bei gut bürgerlicher regionaler Küche und selbst gebackenen Kuchen und Torten kann man dem Alltagsstress entfliehen. Ob bei gutem Wetter im Biergarten direkt am

See, auf der überdachten Terrasse oder im Winter am gemütlichen Kachelofen bei einem Käsefondue genießen Sie Ihre Aufenthalt bei uns im "Egerland". Für Gäste, die länger bleiben wollen vermieten wir 3 Blockhäuser direkt am See. Unverbauter Blick und Natur pur erwarten Sie hier. Unsere Blockhäuser verfügen über ein Wohnzimmer mit Kamin, Essecke mit Küche, 2 Schlafzimmer (davon wenigstens 1 mit Doppelbett), Dusche, WC und Terrasse auf ca. 50 m². Wir freuen uns auf Euch

Eure Familie Kühl

21/01/2024
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21/01/2024

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19/01/2024

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14/01/2024

DIE GEBETSSÄULEN VON SANGERHAUSEN

Auf dem prächtigen Schlosse zu Wallhausen thronte einst Bernd von der Asseburg der es wohl verstand seinen Reichtum auf Kosten anderer zu mehren. Vor langer Zeit hatte sein Vater, Bernd von Falkenstein, drei Kohlenbrennern aus dem Mannsfeldischen die Forstorte Hoyerberg, Bartenberg und Siebenthal zum Abholzen verkauft und dabei deren Größe viel zu hoch angegeben. Die Kohlenbrenner aber rochen den Braten, ließen nachmessen und erkannten, dass sie betrogen worden waren. Weil der Falkensteiner bereits unter der Erde zu faulen begann, richteten sie ihre Forderungen auf Rückgabe des zu viel gezahlten Geldes an den Asseburger. Der aber bezahlte lieber einen gescheiten Rechtsgelehrten, der den Fall mit einigen Kniffen zu drehen und wenden wusste, besiegelt mit dem Meineid des Asseburgers. Da mussten die Kohlenbrenner, zum zweiten Mal betrogen, geschlagen von dannen ziehen.

Bernd von der Asseburg hatte aber seit dem falschen Eid keine ruhige Nacht mehr. Er reiste von einem seiner Schlösser auf das andere, von Wallhausen auf den Falkenstein, von Bayer-naumburg auf seinen Sangerhäuser Freisitz, doch nirgends fand seine Seele den ersehnten Frieden. Endlich beschloss er ins Heilige Land zu pilgern und Buße zu tun. Geläutert kam er nach vielen Jahren zurück und beschloss den Schmer-zensweg Jesu, den er in Jerusalem täglich barfuß gegangen war, in Sangerhausen nachzu-stellen. Darum ließ er vor Sangerhausen zwei Gebets-säulen in gleicher Entfernung aufstellen, um in der Heimat täglich seine Pilgerfahrt fortzusetzen.

„Hab‘ ich nicht geirrt?“, fragte er sich und zweifelte, ob er in Jerusalem auch richtig gemessen hatte und schickte zur Sicherheit zwei fromme Brüder auf seine Kosten ins Heilige Land nachzumessen. Wie sie zurück nach Sangerhausen kamen, bestätigten sie seine Messung: 1100 Schritte oder 987m, exakt die Entfernung, die Jesus mit Kreuz zurücklegte. – Bis zu seinem letzten Tag ging Bernd von der Asseburg täglich diesen Wallfahrtsweg, an den die Gebetssäule auf dem Schützenplatz erinnert. Auch du kannst auf Erlösung hoffen, berührst du bereuend die Säule.

(aufgeschrieben von Carsten Kiehne in "SAGENHAFTER SÜDHARZ - die 100 schönsten Sagen & Legenden der Goldenen Aue & Stolberg", für 20,- € überall erhältlich, handsigniert nur über uns)

Liebe Gäste,am 8.1.2024 bleibt das "Egerland" aus Solidarität mit unseren Bauern und Spediteuren geschlossen!Auch wir st...
07/01/2024

Liebe Gäste,
am 8.1.2024 bleibt das "Egerland" aus Solidarität mit unseren Bauern und Spediteuren geschlossen!
Auch wir streiken u.a. für die Wiedereinführung der 7% auf Speisen, die den Erhalt vieler gastronomischer Betriebe sichern könnte!
Wir bitten um Ihr Verständnis
Ihre Familie Kühl & Team

04/01/2024
02/01/2024

DANK ZAUBEREI ZUM GOSLARER SIEMENSHAUS

„Es braucht schon ein Wunder, dass alles wieder gut wird!“, fluchte Hans Siemens, dessen Erbe vom Großvater gerade drohte, die Gose runterzuschwämmen. Das Wohnhaus war über die Jahre baufällig geworden, es gammelte an allen Ecken und es mangelte am schnöden Mammon, es wieder in Schuss zu setzen. Die Brauerei war gerade abgebrannt und der Ölmühle die Leute weggelaufen … irgendwie war der Wurm drin und es wollte und wollte nicht wieder aufwärts gehen. „Vielleicht hilft ja Zauberei?“, meinte Anna, seine Schwester, was Hans nur müde belächelte. „Probier’s doch wenigstens. Ich habe gehört, ein Zauberer sei in Goslar eingekehrt und könne Menschen zu Geld bringen und sogar gesund hexen!“

Was blieb Hans übrig, als wenigstens nach diesem Strohhalm zu greifen?! So stand er vor dem Zelt des Magiers, das mit bunten Bildern bemalt und seltsamen Schriftzeichen, die aus aller Welt zu kommen schienen, beschrieben war. Vorsichtig trat er ein und hörte, ohne dass er sich vorgestellt hatte: „Ah, Hans, bist du doch gekommen, nachdem du dich drei Tage gewunden hast?“ – Verdutzt sah der junge Mann den lächelnden Magier an und fragte: „Woher kennen sie meinen Namen?“ – „Ist das wirklich die Frage, weshalb du hergekommen bist? Willst du nicht lieber wissen, wie du dein Schiff wenden, frische Segel setzen und es neu in den Wind bringen kannst?“ – „Woher? Wie …? Äh, was …? Ich meine, doch! Eigentlich ist es genau das, was ich wissen möchte!“, gab Hans kleinlaut zu, wobei er nachdenklich zu Boden sah.
„Es ist die rechte Zeit – die der Raunächte“, sagte der Zauberer. „Und auch ist’s der rechte Ort … nur deine Gedanken, die sind nicht am rechten Fleck. Lausche und verstehe: Du erschaffst, was du denkst – Abrakadrabra – gerade jetzt in den Tagen, in denen das Jahresrad stillsteht. Es ist die Zeit, in der du nicht arbeiten, sondern still werden sollst, um zuzuhören, was dir die Götter raunen. Es ist die Zeit – die Bäume machen’s vor – das alte Laub mitsamt den verstaubten Ideen und Erwartungen fallenzulassen; die Zeit, dich auf die Wurzeln zu besinnen und neue Kraft aus Visionen zu schöpfen. Es ist auch die Zeit des Rausches. Wann hast du dich zuletzt dem Trank und der Freude, dem Gesang und der Geselligkeit hingegeben? Tanze all den Ku**er aus dir heraus, schüttle dich aus, dass du frei wirst, für den neuen Zauber, der uns alle mit jedem neugeborenen Tag umgeben könnte. Wenn du ganz leer bist, dann entzünde ein Licht und schaue in die Flamme. Du wirst darin sehen, was für dich bestimmt ist, wer du bist, sieh nur hinein, lausche in dein Innerstes. Abrakadabra, jetzt werden Wunder wahr; und, was du fühlst, das ist schon da; und, was du denkst, erschaffst du klar – Abrakadabra!“ – Und wie der Zauberer in seine Hände klatschte, da fielen Hans die Schleier von den Augen. Er bedankte sich und gab dem Zauberer seine letzte Münze und lief und lief, nicht nach Hause, nein, er lief sich leer.

Wie er so leer und glücklich erschöpft nach Hause kam und zu Bette ging, da träumte er einen Raunachtstraum und der, das wusste er, der wird wahr. So ließ Hans alle Sorgen und Zweifel ziehen, erträumte sich in jenen Tagen, was er zuvor sich niemals zu denken wagte. – Was er aber auch dachte, es wurde wirklich alles wahr: er wurde ein bedeutender Kaufmann, zugleich Achtmann von Goslar und Stadthauptmann obendrein. In den Jahren 1692 und 1693 erdachte und erschuf er auf dem Eckgrundstück Schreiber- & Bergstraße das größte Privathaus Goslars im Barockstil, das Siemenshaus, das bis heute Teil der Siemens Familienstiftung ist. Wer Hans Siemens auch fragte, wie er es vollbrachte, aus blanker Not eine der wohlhabendsten deutschen Kaufmannsfamilien erwachsen zu lassen, dem sagte er bloß: „Das Schicksal hat gemacht, was ich erdacht – das ist Zauberei, die Kraft des Abrakadabra!“

(einem Stadtführer abgelauscht & aufgeschrieben von Carsten Kiehne in "SAGENHAFTES GOSLAR")

02/01/2024

Ein glückliches & gesundes
Jahr 2024
wünscht das Team
vom "Egerland"!

Adresse

Kreuzeck 4
Hahnenklee-Bockswiese
38644

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Donnerstag 12:00 - 19:00
Freitag 12:00 - 19:00
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