Seefeld - Neue Tiroler Küche

Seefeld - Neue Tiroler Küche Traditionelle Alpenküche auf eine raffinierte und köstliche Art neue gekocht! Reservierung erbete

Seit Juni 2018 befindet sich in den Räumlichkeiten des 1889 erbauten Hauses aus der Gründerzeit unser Restaurant, das Seefeld | Neue Tiroler Küche. Damit knüpfen wir an die von je her bestehnde Tradition gutbürgerlicher Einkehr an; über hundert Jahre war hier zurst das Café Restaurant Scheffeleck und dann die Pfälzer Weinstube Hahnhof ansässig.Im 82 Sitzplätze fassenden, gemütlichen Innenraum und

auf der 64 Sitzplätze großen Sonnenterrasse, unserem Biergarten, erwarten Sie traditionelle Gerichte auf eine bekömmliche Art, mit frischesten Zutate neu gekocht. Die wöchentlich wechselnde Karte bietet überdies vom Spargel im Frühjar, leichten Salaten im Sommer, Wildgerichten im Herbst sowie rösch gebratener Gans aus dem Rohr zu St. Martin alles was das Herz begehrt.Gerne fragt man uns für Famileinfeiern oder auch Firmenveranstaltungen an, unser Jagdstüberl mit bis zu 22 Sitzplätzen bietet ungestörten Feiergenuss!Gönnen Sie sich einen Kurzulaub der Sinne, unser Team freut sich auf Sie!

Treffend.
08/10/2025

Treffend.

Die meisten naiven Untertanen glauben immer noch, die EU sei lediglich ein maximal teures und minimal effizientes Bürokratiemonster, das uns primär vor grauenhaften Dingen wie abschraubbaren Getränkedeckeln, krummen Gurken, natürlicher Artenvielfalt oder bäuerlich erzeugtem Olivenöl schützen will. In Wahrheit aber plant Brüssel mittlerweile ganz andere und weit finsterere Projekte. Nun äußern wir uns normalerweise nicht zu politischen Themen, die nichts mit Gastronomie oder Ernährung zu tun haben. Doch was sich gerade hinter den Kulissen anbahnt, ist so beängstigend, dass wir beschlossen haben, unsere eigene Regel ausnahmsweise einmal zu brechen.

Mit einem vollkommen offensichtlich fadenscheinigen Argument will die EU ein Chat-Kontroll-Gesetz einführen, das nichts weniger bedeutet als die vollständige Abschaffung des digitalen Briefgeheimnisses. Sollte dieses Gesetz tatsächlich kommen, wäre Brüssel technisch in der Lage, jede E-Mail und jede Messenger-Nachricht jedes einzelnen EU-Bürgers anlasslos mitzulesen. Ein dystopisches Szenario, das selbst Orwells maximal verstörenden Roman „1984“ wie ein belangloses Kinderbuch von Robert Habeck erscheinen lässt.

Die Vorstellung, dass künftig jede private Korrespondenz in Echtzeit von einer staatlich beauftragten KI durchleuchtet, bewertet und archiviert wird, hat so unfassbar viele grauenhafte und gefährliche Facetten, dass es hier den Rahmen sprengen würde, sie alle zu beleuchten. Deshalb haben wir uns entschieden, nur einen einzigen Punkt herauszugreifen, der in der bisherigen Debatte überhaupt noch nicht thematisiert wurde, nämlich die katastrophalen ökologischen Folgen dieser totalitären Bespitzelung.

Wir haben dazu mehrere KI-Systeme gebeten, heuristisch abzuschätzen, welchen jährlichen CO₂-Ausstoß eine solche elektronische Überwachung verursachen würde. Um die Präzision der Schätzung durch Schwarmintelligenz zu erhöhen, haben wir alle Ergebnisse addiert und durch die Anzahl der befragten Systeme geteilt. Das Ergebnis dieser konservativ gemittelten Berechnung liegt bei unglaublichen 600.000 Tonnen CO₂ pro Jahr. Das entspricht etwa dem jährlichen Ausstoß von über 500.000 Verbrennerautos mit einer Laufleistung von 15.000 Kilometern.

Es ist einfach unglaublich, dass ausgerechnet die EU, die unaufhörlich vorgibt, den Planeten vor dem Klimawandel retten zu wollen, nun plant, einen orwellschen Überwachungsapparat aufzubauen, der täglich mehr CO₂ ausstößt als alle Privatjets der Klimakonferenzteilnehmer zusammen.

Die Claude-KI hat übrigens die einzelnen Schritte ihrer Berechnung sehr präzise und nachvollziehbar aufgelistet. Wir haben diese Berechnung auf unserem Mook-Magazin-Blog unter diesem Text angehängt. Wer also sehen möchte, wie die KI das Ergebnis plausibel extrapoliert hat, sollte jetzt den folgenden Link aktivieren...

www.mook-magazin.de/to-know/gruene-dystopie/

Volkswirtschafte Analyse.Danke, The Mook Magazin!
13/09/2025

Volkswirtschafte Analyse.
Danke, The Mook Magazin!

Wir haben schon mehrfach darüber berichtet, dass die toxische Verquickung aus Mindestlohnerhöhung und Mehrwertsteuersenkung die handwerklich arbeitende Speisegastronomie als die klassische Mindestlohnbranche nicht wie politisch insinuiert entlastet, sondern belastet.

Trotzdem hat Lars Klingbeil, der durchsetzungstarke und eloquente Finanzminister, öffentlichkeitswirksam und maximal populistisch verkündet, dass er von den deutschen Wirten erwartet, dass sie die anstehende Mehrwertsteuersenkung auf Speisen selbstverständlich durch entsprechende Preissenkungen an ihre Gäste weitergeben werden. Darüber hinaus hat er noch unheilvoll gedroht, die Sache ganz genau im Auge zu behalten.

Prompt griffen zahlreiche Boulevardmedien das Thema auf und spekulierten wild darüber, um wie viel Prozent das Schnitzel durch das groß angekündigte „Geschenk“ der Regierung wohl billiger werden wird.

Abgesehen von der Tatsache, dass eine im europäischen Kontext faire Besteuerung der Gastronomie natürlich kein Geschenk der Regierung ist, sondern lediglich eine im europäischen Kontext faire Besteuerung, werden Schnitzel sicherlich nicht billiger.

Wir haben bereits ausführlich dargelegt, dass wie bei einer degressiven gaußschen Glockenkurve die Bereitschaft der Gäste, für Restaurantbesuche Geld auszugeben, überproportional zum steigenden Preis abnimmt. Aus diesem Grund kalkulieren wir schon lange nicht mehr kaufmännisch seriös, sondern verlangen nur noch gefühlte Schmerzpreise. Und genau wie wir haben fast alle Wirte, die weiterhin auf hochverarbeitete Fertigprodukte und Fleisch aus Qualmastproduktion verzichten, die Preissetzungsmacht schon lange verloren. Wirte können den exogenen Schock durch die toxische Verquickung deshalb unmöglich durch adäquate Preiserhöhungen kompensieren.

Unsere Behauptung, dass die toxische Verquickung aus Mindestlohnerhöhung und Mehrwertsteuersenkung die handwerklich seriös arbeitende Speisegastronomie nicht wie politisch insinuiert entlastet, sondern belastet, haben wir übrigens nicht erfühlt, sondern heuristisch extrapoliert.

Da die anstehende Mehrwertsteuersenkung ausschließlich für Speisen gilt, sind wir bei unseren Überlegungen von einem branchenüblichen Speise-Getränke-Verhältnis von sechzig zu vierzig ausgegangen. Gleichzeitig beläuft sich die Lohnkostenquote in der gehobenen Gastronomie mittlerweile auf 40 bis 45 Prozent des Umsatzes. Da rund 67 Prozent der Beschäftigten in der Gastronomie tatsächlich zum Mindestlohn arbeiten, wirkt sich die Anhebung von 12,82 auf 14,60 Euro erst einmal nur auf diesen Anteil aus. Das verursacht Mehrkosten von im Schnitt 3,96 Euro pro 100 Euro Umsatz.

Der finanzielle Vorteil durch die Mehrwertsteuersenkung berechnet sich dagegen wie folgt. Bei 100 Euro Bruttoumsatz entfallen im Schnitt 60 Euro auf Speisen und 40 Euro auf Getränke. Damit steigt der Nettobetrag aus den 60 Euro Speisen von 50,42 Euro bei 19 Prozent Umsatzsteuer auf 56,07 Euro bei 7 Prozent Umsatzsteuer. Die Entlastung beträgt also 5,65 Euro.

Kontextualisiert man nun beide Zahlen miteinander, bleibt auf dem Papier lediglich eine rechnerische Entlastung von rund 1,69 Euro pro 100 Euro Umsatz. Doch nun kommen die unvermeidbaren Folgeeffekte ins Spiel. Da die Gastronomie als klassische Mindestlohnbranche weit überproportional auch auf andere Mindestlohnbranchen angewiesen ist, führt die Erhöhung des Mindestlohns zwangsläufig zu steigenden Kosten für Reinigungsdienste, Wäschereien, Leiharbeitsfirmen, Wachdienste, Gärtner, Entsorger und Handwerker. Gleichzeitig explodieren auch noch die Lebensmittelpreise aufgrund höherer Erzeuger- und Transportkosten.

Und als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen jetzt auch noch zeitverzögerte Sekundäreffekte hinzu, wie beispielsweise der oft zitierte Spillover-Effekt oder die Tatsache, dass praktisch alle Wirte Mietverträge haben, die über eine Wertsicherungsklausel an den Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Also werden durch die unausweichlich steigenden Preise auch die Mieten mittelfristig massiv steigen. Das alles führt zwangsläufig dazu, dass die toxische Verquickung von Mindestlohnanstieg und Mehrwertsteuersenkung am Ende die handwerklich arbeitende Speisegastronomie nicht wie politisch insinuiert entlastet, sondern belastet.

Komplett absurd ist zudem die Tatsache, dass die Mindestlohnempfänger, die ihren Job nicht durch den bevorstehenden Gastrogeddon verlieren, praktisch nichts von der Erhöhung haben werden, weil der Staat sich sofort wieder einen Löwenanteil über Steuern und Abgaben zurückholt und der verbleibende finanzielle Zugewinn durch die zwangsläufig explodierenden Lebenshaltungskosten aufgefressen wird.

An dieser Stelle sei noch gesagt, dass Mindestlohnempfänger in der Gastronomie finanziell meist deutlich besser gestellt sind als Mindestlohnempfänger in anderen Mindestlohnbranchen, da sie im Gegensatz zu Mindestlohnempfängern im Einzelhandel oder in der Gebäudereinigung häufig noch zusätzlich steuerfreie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge erhalten, die ihr Nettoeinkommen dramatisch steigern.

Auch möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass wir und die meisten anderen Wirte überhaupt nichts gegen einen fairen Mindestlohn und hohe Gehälter unserer Mitarbeiter einzuwenden haben. Die ethisch arbeitende Individualgastronomie ist meistens klein und maximal mittelständisch. Unsere Mitarbeiter sind dementsprechend auch unsere Freunde und Kollegen. Wir stehen täglich gemeinsam mit ihnen an der Front und zahlen deshalb sogar sehr gerne gute Gehälter. Das Problem ist allerdings, dass man diese Löhne auch erwirtschaften können muss. Keine leichte Sache, wenn die Personalkostenquote schon bei 40 Plus liegt und der Wareneinsatz zusätzlich noch über 30 Prozent. In diesem Kontext ist es vielleicht noch interessant zu wissen, dass die Lohnkostenquote der gesamten Mook Group im vergangenen Monat bei geradezu ruinösen 50 Prozent lag.

Interessierte Leser , die noch nicht wissen, warum wir bei den eben genannten Mindestlohndienstleistern auch Wachdienste aufgeführt haben, sollten jetzt noch folgenden Link aktivieren…

www.mook-magazin.de/to-know/monetarisiertes-zombieland/

⭐️⭐️⭐️Ab ⭐️nächste⭐️Woche⭐️⭐️⭐️Ab kommender Woche bieten wir Euch jeden Sonntag ein besonderes Gericht zum Teilen,ab zwe...
24/08/2025

⭐️⭐️⭐️Ab ⭐️nächste⭐️Woche⭐️⭐️⭐️

Ab kommender Woche bieten wir Euch jeden Sonntag ein besonderes Gericht zum Teilen,
ab zwei bis vier Personen:

SIEDEFLEISCH!

Zart gekochter Tafelspitz in Brühe, dazu:

👉 (auf Wunsch) ein Markknochen zum Auftsrich aufs Brot

👉 kräftige Rinderconsommé

👉 Drei Soßen (Frankfurter Grüne Soße, Merrettich-Sahne-Soße, Apfelkren)

👉 Röst-Erdäpfel mit Zweibeln

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13/08/2025

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Seefeld | Neue Tiroler Küche
Scheffelstraße 1
60318 Frankfurt
☎️ 06995508639

⭐️⭐️⭐️Am Dienstag, den 19. August früher geöffnet!⭐️⭐️⭐️ Auch heuer stehen bei uns die kleinen, neuen Schüler im Mittelp...
13/08/2025

⭐️⭐️⭐️Am Dienstag, den 19. August früher geöffnet!⭐️⭐️⭐️

Auch heuer stehen bei uns die kleinen, neuen Schüler im Mittelpunkt!
Wie jedes Jahr öffnen wir daher die Türen etwas früher für Euch!

Kommt zum gemeinsamen schlemmen und feiern!

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☎️ 069-95508639

Tiroler Küche mit Pfiff Ob im urig-gemütlichen Innenraum oder im lauschigen Biergarten – seit Juni 2018 laden wir herzlich ein, unsere Gastfreundschaft zu genießen. Erlebe die traditionelle Tiroler Küche auf eine neue und leichte Art. Authentizität und Frische sind unsere Mission und Leidensc...

Die bedrohliche Undrohung.
06/08/2025

Die bedrohliche Undrohung.

Lars Klingbeil, der geniale Verhandler und eloquente Bundesvorsitzende der SPD, hat verlauten lassen, dass er erwartet, dass Wirte die anstehende Mehrwertsteuersenkung auf Speisen selbstverständlich durch entsprechende Preissenkungen an ihre Gäste weitergeben werden. Er betonte dabei, dass das natürlich keine Drohung sei, er die Sache aber ganz genau beobachten werde.

Die bedrohliche Undrohung ist wirklich erstaunlich. Immerhin müsste Herr Klingbeil als amtierender Finanzminister doch wissen, dass die geplante Verquickung von Mehrwertsteuersenkung auf Speisen bei gleichzeitiger Mindestlohnerhöhung die hart gebeutelte Speisegastronomie als klassische Mindestlohnbranche nicht wie von ihm insinuiert entlastet, sondern im Gegenteil belastet. Auch müsste er wissen, dass die Gastronomie weit überproportional auf andere klassische Mindestlohnbranchen wie Wäschereien, Landwirtschaft, Bäckereien, Gebäudereinigung, Lebensmittelhandwerk oder Entsorgungswirtschaft angewiesen ist und über diesen Umweg einen weiteren extern induzierten Kostenschock erleiden wird.

Ob Herr Klingbeil die einfachsten ökonomischen Zusammenhänge tatsächlich nicht versteht oder ob er mit populistisch geframter Rhetorik versucht, die öffentliche Meinung gezielt gegen eine Branche aufzubringen, die ohnehin schon mit dem Rücken zur Wand steht, wissen wir natürlich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit. Was wir aber seit der Konsultation des DEHOGA-Wahl-O-Mat ganz genau wissen, ist, was die SPD von der handwerklich arbeitenden Speisegastronomie hält und wie sie zu einer im europäischen Kontext fairen Besteuerung eben dieser steht. Auch wissen wir, dass die SPD bei den Koalitionsverhandlungen praktisch alle ihre Forderungen sehr erfolgreich durchsetzen konnte. Einer der wenigen Punkte, bei denen sie jedoch eingeknickt ist, war die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie. Man kann also zumindest vermuten, warum Herr Klingbeil seine unverhohlene Undrohung ausgesprochen hat.

Unabhängig von Lars Klingbeils Beweggründen ist allerdings jetzt schon klar, dass Wirte, die nicht auf hochverarbeitete Fertigprodukte und Fleisch aus Qualmastproduktion umsteigen wollen, ihre Preise keinesfalls senken können, sondern sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar erhöhen müssen, weil die nun anstehende Kostenkaskade aus zwangsläufig explodierenden Lohnkosten, steigenden Einkaufspreisen und dramatisch wachsenden Unterhaltskosten den ohnehin schon winzigen wirtschaftlichen Spielraum der Restaurants nicht erweitert, sondern dramatisch verengt. Insbesondere kleinere, inhabergeführte Betriebe, die auf Tierwohl, Qualität, Regionalität und echtes Handwerk setzen, werden unter diesen Bedingungen kaum noch kostendeckend arbeiten können. Wer dennoch überlebt, tut dies nicht wegen, sondern trotz der politischen Rahmenbedingungen.

Schonmal tiefer mit der Materie beschäftigt?
09/07/2025

Schonmal tiefer mit der Materie beschäftigt?

Spätestens seit den skandalösen Enthüllungen rund um den NGO-Komplex wissen wir, dass sich NGOs zwar Non-Governmental Organizations nennen, in Wahrheit aber meist vom Staat finanzierte Near-Governmental Organizations sind, die Dinge tun dürfen, die dem Staat aus rechtlichen oder moralischen Gründen ausdrücklich untersagt sind und deren Agenda sich verdächtig oft mit den politischen Vorlieben einer ganz bestimmten ideologischen Richtung deckt.

Nun hat der vom Steuerzahler alimentierte ADFC der Stadt Frankfurt den Preis für die fahrradfreundlichste Großstadt Deutschlands verliehen. Eine Auszeichnung, die sich nicht etwa auf objektive und belastbare Verkehrsdaten stützt, sondern lediglich auf eine vage, hochgradig subjektive Online-Umfrage unter Radfahrern, die naturgemäß weder repräsentativ noch neutral sein kann.

Angesichts der unzähligen verwaisten Fahrradspuren, der chronisch verstopften Hauptverkehrsadern, der schikanösen Vernichtung dringend benötigter Parkplätze, leerstehender Geschäfte und einer beispiellosen gastronomischen Pleitewelle dürfte außerdem klar sein, dass diese Auszeichnung in den Ohren der betroffenen Gastronomen und Einzelhändler natürlich wie blanker Hohn klingt.

Darüber hinaus fügt sich die maximal euphemistisch geframte Ehrung nahtlos in den aktuellen Versuch der Politik ein, eine neue Upside-Down-Sprache im Stil von Orwells Newspeak zu etablieren. Eine Sprache, in der aus neuen Schulden plötzlich ein Sondervermögen wird, aus einer Inflation ein längst überfälliges volkswirtschaftliches Rebalancing, aus einer Energiekrise Energiesouveränität und aus einer ideologisch motivierten und rein autofeindlichen Verkehrswende einfach eine fahrradfreundliche.

Angesichts der Tatsache, dass Frankfurt laut der Traffic Scorecard des ADAC zu den Städten mit der höchsten Staubelastung gehört und überall dringend benötigte Parkbuchten in vollkommen überflüssige Unsinnigkeiten wie Parklets, Aufenthaltsinseln oder sogenannte Begegnungszonen kostspielig auf Steuerzahlerkosten umgewidmet werden, hätte Frankfurt vielmehr den Preis für die autofahrerfeindlichste, einzelhandelsfeindlichste, gastronomiefeindlichste, rettungswagenfeindlichste sowie alten- und behindertenfeindlichste Stadt Deutschlands verdient. Doch eine solche Auszeichnung wird selbstverständlich nirgends vergeben, schon gar nicht von einer staatlich alimentierten NGO.

Zum Schluss wollen wir noch einmal kurz darauf hinweisen, dass wir keineswegs bornierte Petrolheads sind, die das Fahrrad grundsätzlich ablehnen. Wir sind im Gegenteil leidenschaftliche Fahrradfahrer, die praktisch täglich mit dem Rad unterwegs sind und vor der autofeindlichen Transformation der Stadt sogar sehr gerne in die City geradelt sind.

Besser kann man es nicht ausdrücken.
26/06/2025

Besser kann man es nicht ausdrücken.

John Rawls, der altruistische Harvard-Professor, sagenumwitterte Philosoph und visionäre Vordenker der modernen Gerechtigkeitstheorie, hat in seinem literarischen Opus Magnum „A Theory of Justice“ das berühmte Gedankenexperiment des Schleiers des Nichtwissens entwickelt. Es besagt, dass jeder politische Entscheidungsträger, der über Gesetze und Regeln entscheidet, sich vorher vorstellen sollte, nicht zu wissen, in welcher sozialen Rolle, mit welchen Fähigkeiten oder in welcher Lebenslage er sich nach der Entscheidung wiederfinden wird.

Wer sich ernsthaft auf dieses moralphilosophische Gedankenexperiment einlässt, muss sich also fragen, in welchem Leben er morgen aufwachen würde und was es dann bedeutet, mit den Folgen der eigenen politischen Entscheidungen zu leben. Möglicherweise ist man nach dem Fallen des Schleiers ein hart arbeitender Wirt, dem das Wasser bis zum Hals steht, ein privilegierter und finanziell perfekt abgesicherter Politiker mit eigenem Dienstwagen und Chauffeur oder ein gehbehinderter Rentner, der sich wegen schlechter Erfahrungen nicht mehr in die U-Bahn traut.

Durch die radikale Ungewissheit über die eigene zukünftige Position wird man gezwungen, sich vollständig in die Lage anderer hineinzuversetzen. Nur so entsteht eine Form absoluter Empathie, die jenseits des Eigeninteresses zu gerechteren Entscheidungen führen kann.

Überträgt man dieses abstrakte Gedankenspiel konkret auf die aktuelle Verkehrspolitik der Stadt Frankfurt, fällt das Urteil eindeutig aus. Kein rational denkender Mensch würde aus einer unverorteten Perspektive heraus die systematische Vernichtung von Parkplätzen und die kostspielige Errichtung einer maximal schikanösen Verkehrsführung gutheißen, wenn er ernsthaft damit rechnen müsste, als Einzelhändler, Handwerker, Gastronom, Feuerwehrmann, UPS-Fahrer oder als mobilitätseingeschränkter Mensch wiedergeboren zu werden. Denn in diesem Fall müsste er ja selbst unter den katastrophalen Folgen der vollkommen fehlgeleiteten Anti-Autofahrer-Politik leiden.

Damit dürfte klar sein, dass selbst die ideologisch verbrämtesten Befürworter der gastronomiefeindlichen, pendlerfeindlichen, klimafeindlichen, rettungswagenfeindlichen, einzelhandelsfeindlichen und behindertenfeindlichen Anti-Autofahrer-Agenda unmöglich bestreiten können, dass eine Verkehrspolitik, die sich ausschließlich an den ideologisch motivierten Wünschen einer urbanen, akademisch und elitär geprägten Minderheit orientiert, niemals das Ergebnis eines moralisch integren und gerechtigkeitsorientierten Entscheidungsprozesses sein kann.

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