09/06/2026
Worum geht es bei den Protestmaßnahmen?
Aktuell plant die Bundesregierung ein Spargesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung,
das auch Kürzungen in der hausärztlichen Versorgung vorsieht. Zwei der vorgesehenen
Maßnahmen würden die Hausarztpraxen besonders hart treffen:
Die für die hausärztliche Versorgung und das Bestehen vieler Hausarztpraxen sehr
wichtigen Hausarztverträge – auch Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) oder
Hausarztprogramm genannt – sollen finanziell eingeschränkt werden.
Zur Stärkung der Hausarztpraxen wurde im vergangenen Jahr beschlossen, dass
Hausärztinnen und Hausärzte für die Patientenversorgung vollständig vergütet
werden. Diese so genannte Entbudgetierung soll nun in Teilen wieder
zurückgenommen werden.
Diese Maßnahmen bedrohen auch Ihre Hausarztpraxis. Mit Ihnen gemeinsam wollen wir uns
im Rahmen einer Protestkampagne gegen diese Kürzungsmaßnahmen wehren, sodass
auch Ihre Versorgung weiterhin gesichert ist.
Warum sollten Sie mitmachen?
Die geplanten Kürzungsmaßnahmen gefährden auch Ihre Hausarztpraxis. Diese kämpft
schon heute mit dem wachsenden Versorgungsdruck bei gleichzeitig stetig steigenden
Kosten. Mit den finanziellen Einschnitten, die das Spargesetz vorsieht, wird es für
Hausärztinnen und Hausärzte immer schwieriger werden, die Versorgung wie gewohnt
sicherzustellen – mit entsprechenden Folgen für Versorgung, Termine und Wartezeiten.
Wie funktioniert die Aktion und was können Sie tun?
Aktuell ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im parlamentarischen Verfahren –
Änderungen sind also noch möglich! Diese Zeit wollen wir nutzen, um die Politik auf die
schwierige Lage, in die das Gesetz die Hausarztpraxen bringen würde, aufmerksam zu
machen.
Über den QR-Code auf den Plakaten oder unter www.hausarztpraxen-retten.de gelangen
Sie auf die Website der Protestkampagne der Hausarztpraxen. Dort braucht es nur wenige
Klicks:
1. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein. Über diese werden die für Ihren Wahlkreis
zuständigen Bundestagsabgeordneten herausgesucht.
2. Wählen Sie die Bundestagsabgeordneten aus, denen Sie schreiben möchten.
3. Schreiben Sie eine E-Mail
https://www.hausarztpraxen-retten.de/wp-content/uploads/2026/05/HAEV_Protest_Handout_Patientinnen_Patienten.pdf