Kwartier Köln

Kwartier Köln Kölsch- und Fussballkneipe mitten im Kwartier Latäng

Liebe Leute,es war schwierig, die Tage nach dem Wochenende wirklich mit Leben zu füllen. Zu platt war man vom Feiern, zu...
03/03/2026

Liebe Leute,
es war schwierig, die Tage nach dem Wochenende wirklich mit Leben zu füllen. Zu platt war man vom Feiern, zu viele Kollegen auf der Meile haben ebenfalls Ruhetag, da passierte unterm Strich einfach nicht viel.
Daher haben wir uns entscheiden, künftig SONNTAG und MONTAG Ruhetage einzuführen und dem Team Zeit zum Durchpusten zu geben. Wir sind Dienstag bis Samstag wie gewohnt für Euch da und sollte Sonntag und/oder Montag ein Vorfeiertag sein oder Sonntags der EFFZEH spielen, dann machen wir natürlich auch wieder für Euch auf.
Liebe Grüße
Euer KWARTIER

07/02/2026

Da isser ja.... Dä "Plan" für 2026....

Haben wir bekommen am 03.02., also großzügige 9 Tage vor Weiberfastnacht. Reichlich Planungsvorlauf... für das Amt. Für uns Gastronomen... ach egal, wir brauchen sowas doch nicht. Es gab auch sonst keine Info. Wir erfuhren alles aus der Presse, ebenso wie Gastrokümmerer des Ordnungsamtes, die wir ja ansprechen sollen bei Fragen, damit der Rest des Amtes Ruhe vor uns hat. Die Abteilung Grossveranstaltungen funktioniert derzeit als Blackbox.

Nachdem wir im Vorfeld des Karnevals 2025 gute Gespräche mit der neuen Ordnungsamtsleitung führen und tatsächlich auch ganz zögerlich Bewegung in das starre Sperrkonzept bringen konnten (zaghafte Öffnung der Kyffhäuser Str.), hatte sich das im Vorfeld des 11.11.2025 schon wieder erledigt. Versprochene Fortsetzung des Dialogs - Fehlanzeige. Der neue Leiter ist auch schon wieder weg und macht jetzt das Büro des neuen OB, der neue ist bislang unbekannt, kommt aber dafür wieder von der CDU - was für gewöhnlich ein Garant für Klüngelanfälligkeit ist, wie wir aus leidvoller Vergangenheit wissen. Und der Klüngel will einen Auftrag für befreundete Dienstleister, der möglichst teuer ist. Der Klüngel will möglichst viele Zäune, möglichst viel Personal, möglichst viel Auftragsvolumen, einen möglichst großen Kuchen. Aber wir kennen den Mann ja wie gesagt noch gar nicht, das sind nur reflektierte Befürchtungen aufgrund empirischer Erfahrung. Fest steht bislang nur, dass das Bedürfnis nach Abstimmung mit Akteuren vor Ort, vor allem solchen, die als Gewerbe darauf angewiesen sind, dort auch Geld zu verdienen, noch nicht im Vordergrund steht. Und das ist enttäuschend. Seit 8 Jahren nun kämpfen wir, verlieren jedes Jahr mehr Geld, Nerven und Hoffnung, weil es einen Schritt vor und dann wieder zwei zurück geht. 5 Ordnungsamtsleiter in diesen 8 Jahren inclusive...
Im Moment geht es wieder zurück....

Zur Sache:

1. Der Abbau der Attraktivität und somit der Verzicht auf die "Feierzone" auf der Uniwiese ist nach wie vor völlig alternativlos. Wer möchte, dass wir von den in den letzten Jahren wie Hänsel und Gretel zum Hexenhaus angelockten Kiddies aus halb Mitteleuropa auch wieder welche verlieren, der darf da nix mehr anbieten, was Laune macht. Wie gesagt, es geht da nicht um unsere Kölner Kids, für die darf man gern irgendwo was anbeiten, nach Möglichkeit dezentral, aber da reden wir von unter 10.000 und nicht über 100.000. Die kommen von weit außerhalb und die hatten wir in dieser Größenordnung nie, bevor die Stadt ein als Ausweichsfläche getarntes Kinderfestival auf der Wiese organisiert hat. Also fott damit und ein paar Sessionen durchhalten, bis das auch überall angekommen ist, dass da jetzt keine Bespassungszone mehr stattfindet. Daran wenigstens scheint man noch festzuhalten, gut so. Das war aber auch schon der einzige positive Teil.

2. Man kann in den Kernbereich des Kwartier Latäng, bestehend aus Zülpicher Straße, Zülpicher Platz, Kyffhäuser Straße und den Verbindungsstraßen Heinsbergstraße und Hochstadenstraße so etwa 25.000 Leute unterbringen, wenn man sie relativ frei zirkulieren lässt in diesem Dreieck. Macht man aber nicht. Man sperrt die Verbindungsstraßen, stopft die Zülpicher Straße voll und so nach 10.000 bis 12.000 Menschen macht man dicht und leitet alles auf die Wiese um. Man verschenkt also im Veedel selbst nicht nur Platz, sondern sorgt auch dafür, dass die 8 Kneipen in Kyffhäuser und Heinsbergstraße, sowie die 7 dortigen Imbissrestaurants null Geschäft mehr machen. Andere Nebenlagen ebenso nicht mehr.
Das Ordnungsamt argumentiert regelmäßig, man würde die Leute ja gar nicht davon abhlaten, auf die Kyffhäuser zu gehen und das stimmt sogar rein technisch meistens. (man hat uns auch schon ganz abgeschnitten) Aber den Mechanismus, der am Ende eiegntlich dafür sorgt, dass es doch so ist, den begreift man da in einer Art kindlicher und authistisch anmutender Mantrarezitation einfach nicht, egal wie oft man das erklärt... Daher hier nochmal, ganz enfach:
Da kommen sehr viele Menschen von außerhalb. Die kennen sich da nicht aus, die haben da nicht ihre Stammkneipe. Die haben gehört "Zülpicher Strasse" is geil, da muss ich hin. Die nutzen die Kyffhäuser Str. und andere Nebenstrassen nur als Transitstrecke um auf die Zülp zu kommen. Was dann früher passiert ist, bevor man alle Laufwege im Veedel mit Zäunen zugestellt hat, war das Ausweichen der Menschen, denen es auf der Zülp zu voll wurde in die Nebenstraßen und so wurde das ganze Veedel belebt, was allen Gastronomen Jahrzehnte lang ein ordentliches Karnevalsgeschäft ermöglichte. Ein Geschäft, das man auch braucht, eine Geschäft, dass auch Ortsansässige Vermieter gern und regelmässig in den veranlagten Mietzins mit einfliessen lassen und ohne das man ernsthafte Probleme bekommt. Probleme von denen die Gastro auch schon anderweitig genug hat... Als Crowdmanager würde man von einer Verteilung auf die Fläche gesprochen haben. Für uns war es schlicht das Karnevalsgeschäft. Jetzt klappt das mit dem Verteilen in die Fläche nicht mehr. Zum einen sind die direkten Wege weg von der Zülp, über Heinsbergstraße und Hochstadenstraße schlicht dichtgemacht und zum anderen ist halt bekannt, dass die Stadt -nachdem man die völlig überraschend eingetretene Überfüllung der Zülp festgestellt hat- niemanden mehr auf die Zülp rauflässt, weshalb auch niemand von ihr runtergeht, weil man ja damit rechnen muss, nicht mehr drauf zu kommen. Was früher halt eine Art "free-flow" im Dreieck Zülpicher Straße. Zülpicher Platz/Hochstadenstraße/Heinsbergstraße und Kyffhäuser Straße war, ist jetzt nur noch ein statisches Presswurstquetschen des langen Zülpicher Schlauchs, wo die Leute so lange ausharren, wie sie können, weil runtergehen heisst, Du bist raus und bleibst raus. Und das hat früher halt anders funktioniert. Da hat eben nicht nach 10-12tsd jemand die Tür zugemacht, sondern man hat weiter laufen lassen und die Leute haben sich von ganz allein verteilt und sind im Veedel zirkuliert. Das geht aber nur so bis ca. 25.000 Leute. Danach wird es kritisch, wie wir am 11.11.2017 gesehen haben, was ja der Auslöser für das ganze Ding hier war.
Daher macht es schon Sinn, Massen steuern zu wollen und im Zweifel auch den Zulauf begrenzen zu können. Aber das was hier betrieben wird ist nicht nur ineffektiv und verhindert eine gute Nutzung der verfügbaren Flächen, es ist auch sauteuer und hinterlässt verdammt viel verbrannte Erde. Die Belebung der Kyffhäuser Straße zu Karneval 2025 war erfolgreich, als wir eine der beiden Stichstraßen geöffnet haben, das kann jeder Kollege dort bestätigen. Jedoch schon zum 11.11.2025 wieder hatte sich das erledigt, weil man zwar von der Zülpicher Straße aus Leute in die Kyffhäuser reingelassen hat, das aber niemand wirklich erkennen konnte, weil eben die Abzäunungen doch wieder sichtbar da standen, um eben Menschen von der Kyffhäuser Straße nicht in die andere Richtung zu lassen, also nicht mehr Richtung Zülpicher und das ganze so aussah, als wär da kein Weg durch und falls doch, keiner mehr zurück. Da war er wieder, der wiehrende Amtsschimmel.... Erstens ein Bild erschaffen, das klar von weitem schon deutlich nach Sperre aussieht, incl. keinen mehr zurücklassen und dann wundern, dass den Weg dann keiner gehen will. Zack, schon hat man das Grundproblem wieder hergestellt. Und dann nimmt man den ja "offensichtlich erfolglosen" Versuch als Beleg dafür, dass das ja alles Unsinn ist und man es wieder so macht wie vorher, also alles wieder schön sperren... Da bekommt man schon Zweifel an der Ernsthaftigkeit des zwischenzeitlich gemachten Bekenntnis "wir wollen die Kyffhäuser Strasse wieder beleben". Wir hatten noch ganz andere Maßnahmen vorgeschlagen, die aber auch abgelehnt wurden und das was man zugelassen hat, hat man dann so ausgeführt, dass es nicht funktionieren konnte. Rückblickend klare Hinhaltetaktik, um Klagen vorzubeugen. Vielen Dank für nix...
Dahinter steckt auch der Wunsch, mit einer möglichst verwaisten Kyffhäuser Straße inmitten des brodelnden Chaos einen leeren Raum zu haben, den man zur RTW-Anfahrt nutzen kann oder zur möglichen Entfluchtung der Zülpicher Straße. Wenn man das so betrachten würde, würde das einen gewissen Sinn ergeben, dann muss die Stadt aber auch eingestehen, dass die Verödung der Kyffhäuser klarer Vorsatz ist und für diesen enteignungsgleichen Eingriff in unsere Gewerbefreiheit auch die Verantwortung übernehmen, was sie aber -völlig überraschender Weise- auch nicht will.
Was die ganze Posse aber noch bedeutet nun im nächsten Punkt.

3. Nachdem wir aufgrund der Jahrelangen europaweiten Bewerbung unserer Umsonst-und-Draußen Minderjährigen-Feierfläche auf der Wiese inzwischen einen Bekanntheitsgrad bis hin in die New York Times generiert haben, ist klar, dass wir die ursprünglich mal gesetzten 25-30tsd Menschen so nicht wieder erreichen werden, sondern das es mehr bleiben werden. Nicht mehr soviele wie in der Spitze am 11.11.2023, wo es im Durchlauf sicher 150.000 gewesen sind, aber halt immer noch deutlich mehr. Das nimmt langsam leicht ab, weil der eine Hotspot "Wiese" jetzt weggefallen ist und nur der zweite, die "Zülp" übrig bleibt. Aber das sind immer noch deutlich mehr als vorher, sagen wir mal 50-60tsd. Das ist immer ein wenig unterschiedlich, je nach Datum und Wetter. Der 11.11. ist immer voller als Weiberfastnacht und je nach Wochentag und Wetter auf den dieser fällt, wird es mehr oder weniger. Ist halt auch dem Umstand geschuldet, dass es mittlerweile halt primär Auswärtige sind, die da anreisen, der Kölner Karnevalist ist da eher zuverlässiger und unabhängiger von Wochentag und Wetter.
Da wir in den Kernbereich des Kwartier Latäng nun nur noch so 12tsd reinlassen, nämlich bis die Zülp voll ist und nicht mehr wie früher 25tsd, als die dann in die anderen Straßen diffundiert sind, haben wir schonmal die gleiche Menge, die vor der Tür steht, als wie dahinter. Aber es kommen ja nicht 25, sondern mehr, also die 50 oder 60 tsd.... Und die verteilen sich jetzt in Straßen, die früher relativ unberührt vom karnevalistischen Treiben auf der Zülp waren, nämlich in die Luxemburger Straße und die Lindenstrasse. Die sind auf einmal so voll wie die Zülp selbst und was da nicht mehr reinpasst, schwappt dann in die Südstadt bzw. ins Belgische Viertel. Gut, die Südstadt hatte das früher schon, die hatten nur etwas Entlastung, als man alle zu uns auf die Wiese gelotst hat. Die Altstadt ist ja insofern "befriedet", als das man die Kiddies dort erfolgreich über die Generierung einer großräumigen und vor allem Eintrittsbewährten Veranstaltungsfläche ausgeschlossen und zu uns geschickt hat.

Als Ergebnis hat man also nach 8 Jahren Sperrkonzept eine massive Steigerung des Zulaufs vor allem sehr junger Klientel von Auswärts, die wenig Kaufkraft aber viel Problempotential mitbringt, und sich auf eine Fläche ausbreitet, die nicht wie früher den Kernbereich des Kwartier Latäng, sondern inzwischen das Gesamte Veedel und angrenzende Lagen mit umfasst und zig Millionen kostet und alle Kräfte bündelt. Und die Stadt, die diese "Erfolgsstory" verfasst hat, hält es heute weniger denn je für angebracht, mal mit den Menschen zu reden, die den Karneval dort seit Jahrzehnten persönlich, live, hautnah und mit professionellem Hintergrund erleben und die Zusammenhänge dort deutlich direkter begreifen, als man dies -mit Verlaub- von einem Bürostuhl aus kann, vor allem, wenn dieser regelmäßig den Besitzer wechselt und jeder Neue hier die Entwicklung nur vom Hörensagen kennt.
Diese Hybris der Stadt ist nicht nur unverständlich, sie tut weh und macht -erstaunlich nach all den Jahren- immer noch furchtbar wütend. Keine Info, keine Einbeziehung, keine Planungsgespräche, ja nichtmal der viel geschmähte runde Tisch, der zwar entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung nie ein Instrument der Mitbestimmung war, aber zumindest mal Ansprechpartner für einen Austausch greifbar machte... Nichts mehr. Das Ordnungsamt agiert derzeit als Blackbox... womit wir wieder am Anfang wären. Buchstäblich.

4. Was wir viel früher als das aktuelle Sperrkonzept erfahren haben -natürlich wieder aus der Presse- war jedoch die Absicht des Ordnungsamtes, Gaststätten, in denen Karneval gefeiert wird, auf Überfüllung zu prüfen. Na danke schön!
Für die Leute, die sich da nicht so auskennen: Ab 200 Leute (und jeder Gastwirt, der was auf sich hält im Karneval hat mehr als 200 Leute in der Bude) fällt man unter die sog. "Versammlungsstättenverordnung" (VStättVO). Damit gehen eine Vielzahl besonderer Pflichten einher, die weit über das hinausgehen, was eine normale Gaststätte für ihren Regelbetrieb so braucht. Um es kurz zu machen, 90% der Gaststätten sind nicht abnahmefähig als Versammlungsstätte nach VStättVO. Da fehlt es schlicht an den baulichen und technischen Voraussetzungen, selbst wenn man sich die Mühe machte, noch schnell ein Brandschutzkonzept zu schreiben. Das ist nicht neu, das war schon immer so, seit es diese Verordnung gibt, nur hat man im Kölner Karneval da immer Fünfe grade sein lassen, wie mit so vielem in der fünften Jahreszeit. Das macht sie ja auch aus, dass da Regeln mal ein wenig weniger Bedeutung haben. Das das Amt das jetzt prüfen will bedeutet aber, dass die Mehrheit der Kneipen-Feierhotspots Gefahr läuft, mitten im Hochbetrieb geschlossen zu werden und es reine Glückssache ist, ob Du an Karneval Deine Investition in Ware, Personal, Sicherheitslogistik und Vorverkauf wieder raus bekommst oder auf allem sitzen bleibst und im Zweifel Miese machst. Hängt nur davon ab, ob Du zu den Glücklichen gehören wirst, die geprüft werden oder nicht. Reine Willkür also. Da dies vom Personalaufwand abhängt, den das O-Amt betreiben kann und die Majorität der Mitarbeitenden des Amtes bei uns im Kwartier Latäng eingesetzt ist, haben wir so eine Befürchtung, WO Prüfschwerpunkte liegen könnten. Wie gesagt, wir haben ja sonst schon keine Probleme. Da kann man ruhig noch mal drauftreten, der zuckt ja noch...
Natürlich kann man auch einfach sehen, dass man bei 190 Leuten Einlass-Stop macht und bei Läden, die sonst nur 220 reinkriegen würden, würde sich der Schaden vermutlich noch in Grenzen halten, aber was ist mit denen, die auch 250, 300 oder 350 reinkriegen würden, wenn man traditionell die Tische und Stühle rausräumt, um Platz für de Karawane zu schaffen? Die halbieren dann Ihren Umsatz, ganz zu schweigen, dass das mit der Stimmung dann schwer wird und es auch nicht leicht ist, den Füllgrad exact im Auge zu halten. Klar, man will keine Fallen wie in Crans Montana. Aber das waren ja auch besondere räumliche Gegebenheiten mit einem unübersichtlichen Keller. Bei uns läuft das in aller Regel eher ebenerdig und Fallen ohne Ausweg sind da eher nicht zu befürchten. Aber das wird sicher nicht der Maßstab sein, mit dem dann geprüft werden wird.

5. Am Ende ist das alles wieder hochgradig unbefriedigend und wird mehr und mehr Existenzbedrohend für unsere Gastro. Es gibt Lösungen, die unser Veedel wieder fröhlicher und weniger überfüllt machen würden. Nicht über Nacht, aber mit den richtigen Ansätzen in absehbarer Zeit. Es gibt Lösungen, die nicht dafür sorgen, ein Gefängnis-Szenario über das Kwartier Latäng zu legen, Räume und Laufwege zu verknappen und Millionen und Aber-Millionen dafür jedes Jahr an Klüngelfirmen umzuleiten. Aber im Moment ist dazu keine Bereitschaft zu erkennen, denn dafür wird die Stadt mit uns reden müssen und eine echte Beteiligung herstellen, statt sich wieder in eine Blackbox zu verwandeln, denn liebe Stadt Köln, Du hast leider sehr nachhaltig bewiesen, dass Du es alleine nicht kannst. Das Ergebnis der jahrelangen Bemühungen spricht da eine eindeutige Sprache. Zulauf vervielfacht, statt eingedämmt, Kosten explodieren lassen und Gewerbe im Veedel nachhaltig geschädigt, vom Ruf des Kölner Straßen- und Kneipenkarneval, der inzwischen von diesen Zuständen determiniert wird, mal ganz zu schweigen. Das ist KEINE Erfolgsstory!
Und trotzdem... immer noch sind wir offen für Gespräche. Immer noch sind wir bereit, uns einzubringen. Unsere Zeit, unsere Experiese, ohne was dafür zu wollen, ausser wirklich ernst genommen zu werden. Obwohl man uns immer wieder verladen und ignoriert oder sogar verächtlich gemacht hat. Immer noch sind wir der Meinung, dass das nur miteinander geht. Wir haben lange darüber nachgedacht, einfach den Klageweg zu beschreiten. Aus schierer Verzweiflung. Aber das ist teuer und riskant. Wer mit einer Stadt, die im Zweifel über Millionen (unserer) Steuermittel verfügt, vor Gericht in einen teuren Gutachterwettstreit mit auch immensen Streitwert geht, muss wirklich frisch sein und im Zweifel einen langen Atem haben. Das trifft auf die Gastro nicht zu, die Jahr für Jahr härter um ihr bloßes Überleben kämpft. Für uns wäre das ein One-Shot Harakiri-Spiel, eine allerletzte Karte. Nicht nur deswegen appellieren wir, gehört zu werden. Einfach auch aus der Überzeugung heraus, dass man erfolgreich Dinge nur dann bewegt bekommt, wenn alle wirklich wollen und mit echtem Interesse zusammenarbeiten. Aber das ist derzeit nicht in Sicht.

Wir wünschen allen einen frohen und erfolgreichen Karneval, hoffentlich ohne unschöne Zwischenfälle. Wir versuchen wie immer das Beste draus zu machen, auch wenn es jedes Jahr schwieriger wird.

Eure Gastro Kwartier Latäng

Die Fussball-WM 2026 soll von den USA zusammen mit Mexiko und Kanada ausgetragen werden. Finale und die meisten Spiele n...
16/01/2026

Die Fussball-WM 2026 soll von den USA zusammen mit Mexiko und Kanada ausgetragen werden. Finale und die meisten Spiele natürlich in den USA.

Jenen USA, die Kanada als 51 Bundesstaat annektieren möchten und Mexiko mit militärischer Gewalt nach dem Modell Venezuela droht. Jener USA, die alles was ansatzweise MExikanisch aussieht mit rechtsradikalen Schlägern im eigenen Land jagen, internieren und abschieben lässt.

Die USA haben außerdem gerade einen VISA-Bann gegen 75 Staaten verhängt, davon sind 15!!! WM-Teilnehmer. Das bedeutet, dass die antretenden Teams auf ihre Fans verzichten müssen. Unter diesen Ländern sind auch Fussball-Nationen wie Brasilien, Kolumbien und Uruguay. Aber auch afrikanische Fussballnationen, die in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie es können und nun folgerichtig für die WM qualifiziert sind, wie Ghana, Senegal, Elfenbeinküste, Algerien, Marokko, Ägypten und Tunesien. Natürlich müssen auch Fans aus dem Iran, Jordanien, Haiti, Usbekistan und den Kap Verdischen Inseln draußen bleiben.

US-Amerikaner, die gerade in großer Masse zivilisatorischer Rechte wie z.B. einer Gesundheitsversorgung beraubt werden, weil die niemand mehr zahlen kann, dürfen die Spiele in den Stadien sehen... Für Ticketpreise von ab 300 Dollar aufwärts für die uninteressantesten Spiele bis hin zu vielen Tausend Dollar für die Topspiele.

Ausgerichtet von einer FIFA, die inzwischen so unverblümt ihre Meisterschaften an den meistenbietenden verschachert, dass Fragen nach einem Gastgeber mit auch nur ansatzweise moralischen Mindeststandards überhaupt keine Rolle mehr spielen. (2018 Putins Russland, 2022 Katar, 2026 Trumps USA)

Will das noch einer sehen???

Am Ende sind wir alle ans Geld gekettet...Seit 2020 versuchen wir zu studentisch günstigen, sehr fairen  Preisen, frisch...
05/01/2026

Am Ende sind wir alle ans Geld gekettet...

Seit 2020 versuchen wir zu studentisch günstigen, sehr fairen Preisen, frische, leckere Biere, gut gemischte Longdrinks, Wein und Schabau in einer gemütlichen und gechillten Athmosphäre anzubieten und Euch so gut wie möglich dabei zu unterhalten.

Seither ist leider jedoch unsere Miete um 20% gestiegen, die Löhne, die wir unseren Mitarbeitern gerne zahlen und die die auch verdienen um 36%, der Wareneinsatz je nach Produkt so zwischen 30-35%, Strom und Gas um ca. 50% und Sky wurde so teuer, dass wir es ganz abschaffen mussten.
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastro betrifft uns nicht, da hiervon eben nur Speisen betroffen sind und keine Getränke, Wir zahlen nach wie vor 19%.
Hinzu kommen immer noch die Schulden, die wir aus der Corona-zeit abtragen, denn in den letzten 5 Jahren waren wir 9 Monate zwangsgeschlossen, was wir nur knapp überleben konnten.

Preislich haben wir all diese drastischen Steigerungen bislang mit lediglich außerordentlich moderaten 12% Anstieg beantwortet, weil wir wollen, dass ein Gang in Deine Kneipe, in Deinem Veedel, mit Deinen Freunden immer noch bezahlbar bleibt. Aber wir schaffen das nicht länger. Wir haben keine Außengastro und wenn wie in 2025 der Sommer schon Mitte April anfängt und wir dann (obwohl wir ne gute Klimaanlage haben) alle Leute raus wollen und wir bis zu 70% Umsatz verlieren, dann sind wir schlicht und einfach "im A***h"! egal wie effizient man dann arbeitet, das schafft man einfach nicht. Man muss den Winter über einiges an Geld auf Seite legen können, um den Sommer zu überleben. Und genau das schaffen wir mit diesem Preisgefüge derzeit nicht mehr.

Daher werden wir die Preise ab Januar ein wenig nach oben anpassen müssen. Wir bemühen uns sehr, dabei noch human zu bleiben und wir werden immer noch günstiger sein, als die allermeisten Anderen in der Stadt. Aber ohne geht es leider nicht mehr, wenn wir auch nächstes Jahr noch für Euch da sein wollen. Wir hoffen sehr auf Euer Verständnis.
Denn am Ende machen wir Kneipe für EUCH!

Euer KWARTIER

Liebe Fussball-Freunde,5 Jahre lang haben wir alles versucht, um wirklich alle für uns Kölner interessanten Spiele hier ...
29/07/2025

Liebe Fussball-Freunde,

5 Jahre lang haben wir alles versucht, um wirklich alle für uns Kölner interessanten Spiele hier zu übertragen.
Von Jahr zu Jahr wurden die Rechnungen von SKY jedoch höher und höher, während die für uns relevante Leistung stetig abnahm und zahlreiche Übertragungen an andere Anbieter ausgelagert wurden, die man dann für Extrageld noch zusätzlich bezahlen sollte. Zuletzt fielen dann auch noch die Gema-Gebühren raus, die wir dann direkt an die Gema zahlen sollen und die hier mit beiden Händen voll zugreift, obwohl es bei einer Fussball-Übertragung eigentlich nicht um Musik geht. Sky freilich wurde auch dadurch nicht günstiger, nein, auch hierbei sogar nochmal teurer.

Am Ende haben wir jetzt jeden Monat über 2000 Euro bezahlt für den Mix aus SKY, DAZN und GEMA und selbst dabei gab es Spiele, die wir nicht zeigen konnten, weil die dann bei Amazon oder RTL+ gelaufen sind.
Und das dafür, dass selbst zu den FC-Spielen kaum ein Dutzend Leute bei uns zugesehen haben, wenn wir in Liga 2 bereits um 13h Mittags den Laden aufgemacht haben, nur um den Fans das Fussballerlebnis in der Kneipe zu ermöglichen...

Was wir hier an Umsatz machen konnten, reichte nicht mal im Ansatz, um auch nur teilweise die Kosten zu decken. Lange haben wir das hochdefizitär weiterlaufen lassen, was wir dabei drauf gezahlt haben, spottet echt jeder Beschreibung.
Aber jetzt ist der Punkt, an dem das einfach nicht mehr geht.
Wir haben SKY gekündigt und werden uns künftig auf das deutlich günstigere DAZN beschränken.

Für die Saison 2025/2026 wird das heißen, dass wir
- Samstags 1. Liga Konferenz zeigen und um 15h öffnen und
- Sonntags die Einzelspiele der 1. Liga, auch ab 15h.
Das Freitag-Abend Spiel sowie Einzelübertragungen aus der Konferenz werden wir nicht mehr zeigen können.

Wir hoffen auf Euer Verständnis und freuen uns, Euch bei frisch gezapftem Bierchen im Kwartier zu haben, wenn wir Konferenz und Sonntagsspiele zeigen.

Euer KWARTIER

EISKALT UND SPRITZIG !!!Es ist heiß! Sehr, sehr heiß!!!Dagen haben wir diverse Abhilfen:Zuerst mal wäre da unsere SOMMER...
29/06/2025

EISKALT UND SPRITZIG !!!

Es ist heiß! Sehr, sehr heiß!!!

Dagen haben wir diverse Abhilfen:

Zuerst mal wäre da unsere SOMMER-SPRITZERIA
Neben dem bekannten Aperol-, bieten wir auch den Limoncello-, den Sarti-, den Amalfi- und einen Amaro-Spritz an und für die Freunde von keinem oder wenig Alkohol den Crodino-Spritz, wahlweise mit Soda (alkolfrei) oder Prosecco (light).
Und weil wir Kneipe für EUCH machen, ist das wie bei uns üblich echt bezahlbar. Den ganzen Sommer über kostet jeder große Spritz bei uns schlanke € 5,50 !!!

Geniessen könnt Ihr die Spritzeria in unserem voll klimatisierten Gastraum, in dem es Dank unserer hervorragenden KLIMAANLAGE richtig erfrischend kühl ist.

Kommt rein und erfrischt Euch, wir freuen uns!

KWARTIER - WIR MACHEN KNEIPE FÜR EUCH

Es wird Sommer, die Tage länger, die Gäste später und schöner...😏Alles in allem wird es ruhiger und wir brauchen auch we...
07/06/2025

Es wird Sommer, die Tage länger, die Gäste später und schöner...😏
Alles in allem wird es ruhiger und wir brauchen auch weniger Personal, um an den starken Tagen für Sicherheit und Ruhe zu garantieren. Daher senken wir den Eintritt an den Wochenend-Tagen, der diese Tür gegenfinanziert jetzt von schlanken 3 auf ganz schlanke 2 Euro.

Wir freuen uns auf Euch in unserer klimatisierten Kneipe mit eiskaltem Bier vom Fass und vielen anderen erfrischenden Sommerdrinks!

Euer KWARTIER
Wir machen Kneipe für EUCH

26/02/2025

Ein Tag vor Weiberfastnacht wird es spannend.

Zum ersten mal seit Etablierung des unseeligen Sperrkonzeptes für das Kwartier Latäng kommt real Bewegung in die Sache.
Nach 7 Jahren harten Kampf und Widerspruch gegen diverse Versuche, unsinnige Narrative für die Bespielung der Uniwiese zu etablieren, von Seiten derer, die damit Geld auf Kosten der Anwohnenden und anliegenden Gewerbe verdienen wollen, hat die Stadt anscheinend inzwischen verstanden, dass sie sich ein immer weiteres Anwachsen des Besucherzustroms sehr junger Menschen aus halb Europa, konzentriert in einem Wohn- und Kneipenviertel mit einer Wiese im Landschaftsschutzgebiet nicht länger leisten kann. Finanziell nicht, Logistisch nicht, Politisch nicht und auch aus Sicherheitsgründen nicht. Diese Einsicht war überfällig und wäre sie früher gekommen, wären die Probleme, die sich hieraus ergeben kleiner gewesen.

Die Uniwiese wird nun Stück für Stück unattraktiver gemacht. Man verringert die Fläche, man verringert die Bespielung, man reduziert die Fläche auf das, was sie im rechtlichen Sinne ja eigentlich ist, nämlich auf eine reine Auslaufzone, aber eben kein Veranstaltungsgelände. Ziel ist es, den Trend des immer weiter wachsenden Zustroms zu stoppen und ggf. umzukehren. Weniger ist mehr.

Das birgt natürlich Gefahren.
Wie das so ist bei Trends, sie brauchen Zeit. Genauso wie es einige Jahre gedauert hat, den Zulauf von 30.000 auf 150.000 zu steigern, wird man einige Jahre brauchen, um das wieder zurückzufahren.
In dieser Zeit drohen Überlastungssituationen!
Darüber muss man sich klar sein. Macht man eine Fläche, in der in der Vergangenheit bis zu 80.000 Leute Platz für eine Party hatten kleiner und langweilig, weil man die Bespielung zurückfährt, dann werden die woanders hinwollen.
Da die Zülpicher Straße gut gesichert ist, werden sich Teile der Masse wie zuvor auch schon auf die Luxemburgerstraße bewegen, aber auch auf die Lindenstraße und von dort aus Richtung Aachener Straße und Belgisches Viertel.
Als kleines Angebot wird man innerhalb des Sperrbereiches den Zugang zwischen Kyffhäuser und Zülpicher Straße über die Heinsbergstraße öffnen. Leider nicht auf eine optisch besonders einladende Art, aber wir hoffen, dass dies dazu beiträgt, die Menge innerhalb des Sperrbereiches etwas zu entzerren und mehr Menschen von der Zülpicher auf die Kyffhäuser Straße zu bringen. Schafft gleichzeitig auch etwas mehr Aufnahmekapazität.
Aus Sicht des Crowdmanagement sollte das handlebar sein, wichtig ist nur, dass die Zugänge in die Sperrzone, da wo schon sehr viele sind und wo durch die Absperrungen teilweise unserer Meinung nach auch künstliche Eng- und Gefahrenstellen geschaffen wurden, gut gesichert sind, denn ein Durchbrechen von einigen Tausend Menschen hier an einer ungünstigen Stelle könnte gefährlich werden. Aber wir sind sicher, die Polizei weiß das und ist hier vorbereitet.

Ob man im weiteren Schritt in der Lage sein wird, substantiell Menschenmassen aus dem Kwartier Latäng abzuziehen und woanders zu bespaßen, wo das für die Stadtgesellschaft verträglicher ist, bleibt abzuwarten. Das werden wir dann am 11.11.2025 sehen, wenn die Stadt enthüllt, welche Ausweichveranstaltung sie plant.
Ungeachtet dessen, kann es nicht verkehrt sein, die Attraktivität der bestehenden Location zu senken, um den Zustrom nicht weiter eskalieren zu lassen.

Sorgen machen wir uns natürlich über die Drohungen terroristischer Anschläge auf den Kölner Karneval. Auch wenn der Kernbereich des Kwartier Latäng recht gut gesichert ist, kann man unmöglich ausschließen, dass nicht irgendwo nebenan ein Auto in eine Menge krachen kann oder ein Irrer irgendwo einen Sprengsatz deponiert, wo er Menschen töten und zusätzlich noch eine gefährliche Panik in die Menge bringen könnte. Hierüber machen wir uns natürlich große Sorgen, sagen aber gleichzeitig auch, dass wir uns von solchen Verbrechern nicht in Geiselhaft nehmen lassen wollen.
Daher an alle Feiernden: Lasst Euch den Spaß nicht verderben, aber habt ein waches Auge, z.B. auf einsam stehengelassene Taschen oder Rücksäcke. Es wird reichlich ansprechbare Polizei im Veedel sein, wenn Ihr was seht.

Wir wünschen Euch trotzdem einen schönen und ausgelassenen Karneval 2025! Feiert und habt Euch lieb! 🍻❤️

Eure Gastro Kwartier Latäng

20/02/2025

Geselliger Abend beim Fantalk im Kwartier

In illustrer Runde fand am Mittwochabend im Kwartier auf der Zülpicher Straße ein weiterer Fortuna-Fantalk statt. In der gemütlichen und ansprechenden Location waren Präsident Hanns-Jörg Westendorf, Kapitän Dominik Ernst und Co-Trainer Hamdi Dahmani bei Sponsor und Inhaber Markus Vogt zu Gast. Eineinhalb Stunden wurde bei Kölsch für einen Euro in lockerer Atmosphäre angenehm geplaudert und auch mal herzhaft gelacht.

Dodo Ernst unterstrich den tollen Teamgeist im Team, sein persönliches Highlight in dieser Saison war der 1:0-Siegtreffer in Uerdingen. Hamdi Dahmani berichtete über seinen Rollenwechsel vom Spieler zum Trainerassistenten und wurde angesprochen auf sein damaliges Abschiedsspiel in der U23 emotional. Hanns-Jörg Westendorf bezeichnete den Monat März als richtungweisend für die Fortuna mit den Spielen in Duisburg und gegen Lotte sowie dem Pokalspiel gegen Hohkeppel.

Adresse

Zülpicher Straße 10
Cologne
50674

Öffnungszeiten

Dienstag 18:00 - 03:00
Mittwoch 18:00 - 03:00
Donnerstag 18:00 - 03:00
Freitag 18:00 - 04:00
Samstag 18:00 - 04:00

Telefon

+4922120533787

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Kwartier Köln erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Kwartier Köln senden:

Teilen

Kategorie