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𝕲𝖆𝖘𝖙𝖍𝖆𝖚𝖘 𝕹𝖆𝖘𝖘𝖆𝖚𝖊𝖗 𝕳𝖔𝖋 𝖂𝖊𝖎𝖘𝖊𝖑 Weiseler Gaststätte seit 1880


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Heute gibt es das letzte Bild dieser Serie. Nicht weil es keine Bilder mehr gäbe, sondern weil diese Beiträge eigentlich...
08/08/2026

Heute gibt es das letzte Bild dieser Serie. Nicht weil es keine Bilder mehr gäbe, sondern weil diese Beiträge eigentlich nicht auf diese Seite gehören.

Dieses Bild zeigt - wie das allererste auch - unseren Nassauer Hof. Diesesmal gibt es allerdings keinen Geschichtlichen Hintergrund sondern soll es viel mehr wie auch die anderen Bilder zeigen dass nicht immer alles was neu ist auch gleichzeitig gut oder schön ist .
Gerade im Beispiel des Nassauer Hofs sieht man dass über die Jahre immer mehr "modernisiert" wurde und die Häuser ihr Gesicht verloren haben . Keine Fensterläden , keine Sprossenfenster und nicht zuletzt der Schaugiebel der in den 1960er Jahren abgelegt wurde .
Geht man heute durch ein Neubaugebiet zeigen sich die meisten Häuser in weiß mit grauen Fenstern . Charakter los , stumpf , einheitlich , ein Haus gleicht dem anderen. Neu gebaut ist schnell , altes erhalten erscheint in manchen Augen unnötig . Aber ist es doch genau das was einen Ortskern über Jahrhunderte geprägt hat. Alte Häuser , heute meist etwas schief - keines gleicht dem Anderen.
Heute stehen viele Häuser im Ortskern leer , andere sind bewohnt aber in renovierungsbedürftigem Zustand. Eine Reovierung eines Fachwerkhauses scheint mühsam und teuer . Viele Fachwerkhäuser und Scheunen wurden im Laufe der Jahre mit Asbesthaltigen Platten oder gar mit Blech verkleidet und ihrer schönen Fassade beraubt.
Vielleicht helfen diese Bilder dem ein oder anderen mit einem anderen Blick durch unser Dorf zu gehen und die Häuser in ihrer einstigen Schönheit zu erkennen . Und die Hoffung bleibt dass in der Zukunft vielleicht keine Alten Häuser mehr abgerissen werden, andere alte Bausubstanz erhalten bleibt oder das ein oder andere Haus sogar in seinen Ursprungszustand zurückversetzt wird - wie es ja durchaus schon passiert ist ...

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Dieses Haus wurde 1928-1929 erbaut . Es war von 1929-1963 das Schulhaus der Gemeinde bevor die Schule in das neue Gebäud...
27/07/2026

Dieses Haus wurde 1928-1929 erbaut .
Es war von 1929-1963 das Schulhaus der Gemeinde bevor die Schule in das neue Gebäude umzog (heute Kindertagesstätte) .
Nach 1963 wurde das Haus zu mehreren Zwecken genutzt .
1969 wurde die Fassade komplett geändert um Platz für ein großes Schaufenster zu machen. Von 1971 bis 1981 war in in diesen Räumen eine Edeka Filiale untergebracht , die von 1981 bis ca 1990 zu einer Spar Filiale geändert wurde .
Anfang der 2000er Jahr befand sich dort ein kleines Geschenkelädchen . Danach wurde es einige Jahre als Büroräume des örtlichen Pflegedienstes verwendet .
Heute dient das ganze Haus nur noch zu Wohnzwecken .
Das Haus links im Bild wurde 1832 erbaut dort gab es von 1832 - 1963 eine Sattlerwerkstatt .
1945 wurde das Haus durch Artilleriebeschuss schwer beschädigt.

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Dieses Haus wurde 1921 in für dieser Zeit schon untypischen Fachwerkbauweise erbaut . Es steht in der Jahnstraße die frü...
20/07/2026

Dieses Haus wurde 1921 in für dieser Zeit schon untypischen Fachwerkbauweise erbaut . Es steht in der Jahnstraße die früher im Volksmund "Staabfrei" genannt wurde , da Sie als eine der ersten Straßen in Weisel befestigt worden war - also Staubfrei .
Am Himmel zu sehen ist das Luftschiff LZ127 "Graf Zeppelin" welches 1928 fertiggestellt wurde und bis unmittelbar nach der Hindenburg Katastrophe 1937 im Dienst war. 1940 wurde es endgültig verschrottet .
Das Bild stammt aus den 1930ern.

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Dieses Bild zeigt " es Frangerisch" - die Frankreicher Straße. Sie wurde so benannt weil Generalfeldmarschall Blücher in...
07/07/2026

Dieses Bild zeigt " es Frangerisch" - die Frankreicher Straße. Sie wurde so benannt weil Generalfeldmarschall Blücher in der Nacht vor seinem Rheinübergang in der Neujahrsnacht 1813/1814 dort in einem der Häuser sein Lager aufgeschlagen haben soll .

Das erste Haus links wurde vor 1620 erbaut allerdings in den Jahren 1970-75 vollständig erneuert .
Über diesem Haus erkennt man noch die Hauswand eines anderen Hauses. Diese gehörte zu einem Doppelhaus welches im Jahre 1728 erbaut und 1978 abgerissen wurde. Heute befindet sich dort der Lagerplatz des örtlichen Bauunternehmens. Das Haus oben ganz am Ende der Straße wurde 1655 erbaut und ebenfalls vor wenigen Jahren bis auf die Nebengebäude abgerissen .

Darunter im Hof des heute noch bestehenden Hauses befand sich das Haus in dem Blücher übernachtet haben soll - historische Belege dafür gibt es allerdings keine. Es wurde 1985 ebenfalls abgerissen und 1986 durch einen Neubau ersetzt.

Obwohl in der Frankreicher Straße, die damals sehr dicht bebaut war, mehr als zwei Drittel der Häuser und Scheunen über die Jahrzehnte abgerissen wurden, befindet sich hier noch eines der drei ältesten Häuser in Weisel mit Baujahr vor 1620 .

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Die Geschichte dieses Hauses lässt sich nur schwer zurückverfolgen. Warscheinlich wurde es auf den Fundamenten zweier im...
29/06/2026

Die Geschichte dieses Hauses lässt sich nur schwer zurückverfolgen. Warscheinlich wurde es auf den Fundamenten zweier im großen Dorfbrand 1697 abgebrannten Häuser erbaut. 1745 wurde die erste , 1753 die zweite Hälfte des Hauses erbaut . Damals wohl noch als zwei getrennte Wohneinheiten. Spätestens 1768 wurden die zwei Häuser zu einem vereint.
Da die zweite Haushälfte schon damals zu groß gebaut wurde war der Durchgang zwischen dem Nachbarhaus so eng dass ein voll beladenes Fuhrwerk kaum hindurch kam .
Schon im Jahr 1919 war der Vordere Teil des Hauses von der Gemeinde zur Enteignung vorgesehen , um die Brückenstraße zu verbreitern. Dies wurde allerdings erst 1950 realisiert.
Der hintere Hausteil wurde abgemauert und diente als Flüchtlingswohnung.
Das Bild zeigt warscheinlich den Abriss des Vorderen Teils . 1916 brannte die Scheune ab und konnte 1920 erst wieder aufgebaut werden .
Im Jahr 1955 wurde das Haus schließlich ganz abgerissen , das Grundstück wurde unter den Nachbarn aufgeteilt .

2010 wurde die alte Scheune vollkommen umgebaut . In ihr befindet sich nun eine Autowerkstatt.

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Dieses Haus an der Ecke Altpforterstraße/ Jahnstraße wurde 1833 erbaut , damals noch ohne die große Dachgaube in Richtun...
22/06/2026

Dieses Haus an der Ecke Altpforterstraße/ Jahnstraße wurde 1833 erbaut , damals noch ohne die große Dachgaube in Richtung Altpforterstraße - diese kam erst 1928.

1938 wurde die damals noch verputzte Fassade komplett verschiefert so wie man es heute noch sieht.

Schon 1854 wurde das Haus mit Hofreite im Brandkataster auf 3.380 Gulden geschätzt - damals der dritthöchste Wert einer Hofreite in Weisel.

Von 1912 - 1965 befand sich im Ladengeschäft im Untergeschoss ein Kolonialwarenladen zu Beginn sogar mit Apotheke .
Seit 1927 gab es auch eine Dapolin (Deutsch-Amerikanische Petroleum Gesellschaft - Heute Esso ) Zapfsäule vor dem Haus .
Die noch original vorhandene Einrichtung des Ladengeschäfts und die nicht verkauften Waren wurden 1992 an das Heimatmuseum "Blaues Ländchen" in Nastätten gespendet und das Haus liebevoll renoviert.
Seit 1994 befindet sich in dem Haus ein Blumenladen .
Wie im Loreley Echo vom 05.Juni 2026 zu lesen war hat aber auch dies zum 31.Juli 2026 leider ein Ende .
Somit verschwindet nach 32 Jahren ein weiteres Geschäft aus dem Ortsleben .

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Etwas verspätet aber hier folgt das nächste Bild . Es zeigt den unteren Teil der Altpforterstraße mit Blick in die Neust...
09/06/2026

Etwas verspätet aber hier folgt das nächste Bild .

Es zeigt den unteren Teil der Altpforterstraße mit Blick in die Neustraße (Entenquack).

Das erste Haus der linken Seite wurde 1870 erbaut. In ihm befand sich seit 1895 ein Kolonialwarengeschäft danach ein Lebensmittelgeschäft bis in die Mitte der 2010er Jahre. In den 1970er Jahren wurde die Ladenfront umgebaut .

Das Haus auf der rechten Seite wurde um 1700 erbaut . Im Jahre 1945 wurde bei einem Artillerieangriff , bei denen Teile des Giebels der Scheune zerstört wurden, ein Mann getötet, der gerade die Altpforterstraße queren wollte.

Haus und Scheune wurden 1966 abgerissen . Anstelle des Hauses befindet sich heute eine Bushaltestelle . Im Bereich der früheren Scheune hat die Volksbank ein Bankgebäude mit Mietwohnung errichtet.

Das Haus unten links - um 1748 erbaut - war von 1895 bis 1952 eine Bäckerei mit großem Backofen - erkennbar an dem hohen Schornstein .

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Dieses Bild zeigt den mittleren Teil der Neupforterstraße (im Volksmund "Hohl" genannt) links am Bildrand sieht man wied...
01/06/2026

Dieses Bild zeigt den mittleren Teil der Neupforterstraße (im Volksmund "Hohl" genannt) links am Bildrand sieht man wieder den Rheingauer Hof.

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Dieses Bild zeigt die Altpforterstraße im oberen Teil mit Blick in Richtung Neupforterstraße . Das prägende Gebäude dies...
25/05/2026

Dieses Bild zeigt die Altpforterstraße im oberen Teil mit Blick in Richtung Neupforterstraße .
Das prägende Gebäude dieses Straßenabschnitts ist die katholische Sebastianskapelle die in den Jahren 1855-56 im neuromanischem Stil erbaut wurde. Das zweite Haus der linken Seite bestand früher noch aus zwei Häusern . Im rechten Teil befand sich bis 1967 das Gasthaus zum Blüchertal . Schon im Jahr 1964 wurden die zwei Häuser endgültig zu einem vereint. Seit 2001 war im unteren Teil ein Optikergeschäft untergebracht . Im Haus darunter gab es seit 1854 - seit 1863 sogar mit Kegelbahn - ebenfalls eine Gaststätte . Im Haus darunter befand sich ebenfalls von 1840 - 1854 eine Gaststätte . Danach befand sich dort von 1933 ein Jahr lang eine Zahnarztpraxis . Im Jahr 1980 wurde die Fassade des Hauses durch einen Langholztransporter schwer beschädigt .

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Das Rathaus mit Blick in die Kirchgasse. Das Weiseler Rathaus wurde in den Jahren 1878/79 anstelle eines Vorgängerbaus e...
18/05/2026

Das Rathaus mit Blick in die Kirchgasse.
Das Weiseler Rathaus wurde in den Jahren 1878/79 anstelle eines Vorgängerbaus errichtet der wohl noch aus der Zeit vor dem 30Jährigen Krieg stammte. Die Zinnen und Türme wichen im Laufe der Zeit einem Speicher.
Auch das Haus dessen Schuppen man links am Bildrand erkennen kann wurde 1968 abgerissen und zum Dorfplatz umfunktioniert auf dem einmal im Jahr - seit 1992 - der Weiseler Markt stattfindet.
Das Haus ganz hinten (zuweilen schon Brückenstraße) wurde nach dem 2. Weltkrieg zur Verbreiterung der Straße ebenfalls abgerissen , die Scheune zugehörig zum Haus steht zum Teil noch heute . In ihr befindet sich eine Autowerkstatt .

*Das jeweils alte Bild auf dem Vergleichsfoto wurde zum besseren Vergleich mit Hilfe von KI koloriert - es wird keine Garantie übernommen ob es Farblich wirklich so war , da es keiner mehr weiß. Das zweite Bild zeigt das Originalfoto

Adresse

Brückenstraße 12
Bornich
56348

Öffnungszeiten

Montag 20:00 - 23:00
Mittwoch 17:30 - 23:00
Freitag 17:00 - 01:00

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