Die Entstehung des Club 70 lässt sich nicht auf ein bestimmtes Datum oder Ereignis festlegen, vielmehr gibt es verschiedene Faktoren die zur Entstehung geführt haben. Feststeht, dass Jugendliche der Jahrgänge 1953/54/55, nachdem sie aus der Bubenjungschar ausgeschieden waren, durch gemeinsame Aktivitäten ihre Freizeit gestalten wollten. Ansprechpartner war Jungscharleiter Jakob Tränkle, der diese Idee aufgriff und mit Unterstützung von Pfarrer Schulze im Kirchensaal Zusammenkünfte einrichtete. Hier wurden Jugendgottesdienste vorbereitet, Diskussionen und Spielabende durchgeführt, doch Partys, wie von vielen gewünscht, waren in diesen Räumlichkeiten schlecht möglich.
Ein weiteres Kriterium bei der Entstehung war, dass im Backhaus, und zwar im Saal der ehemaligen Hauswirtschaftsschule, die am 29.03.1968 aufgelöst wurde, Tischtennis gespielt wurde. Derselbe Raum stand zu dieser Zeit auch dem Musikverein für Proben zu Verfügung. Dieser Saal war ideal für Partys, und so fanden diese erstmals im Jahr '69 statt. Im selben Jahr veranstalteten die Jugendlichen Diskussionsrunden u.a. mit Herbert Werner (Junge Union), Eberhard Lorenz (Jusos), da seinerzeit Bundestagswahlen ins Haus standen. So war die erste Räumlichkeit des Club 70 geschaffen.
1970 - 1974:
Die Ausstattung des Saales übernahm die Ulmer Münster Brauerei in Verbindung mit Fruttica, von der dann fortan die Getränke bezogen wurden.
Wegen der vielseitigen Nutzung des Raumes, z.B. als Probenraum des Musikvereins, stellte Pfarrer Schulze am 14.05.1970 an die Gemeinde Bermaringen den Antrag, dem Club 70 den Keller des Backhauses für ihre Aktivitäten zu überlassen. Diesem Antrag wurde stattgegeben.
Mit dem geplanten Abbruch des Backhauses im Frühjahr 1973 begann erneut die Suche nach einer Unterbringung. Am 10. Oktober 1972 wurde darüber im Gemeinderat heftig debattiert. Einige Gemeinderäte sprachen sich dafür aus, den Club 70 in einem zu erstellenden Gemeindehaus mit anderen Vereinen unterzubringen. (Diese Lösung würde man jedoch erst in ein paar Jahren verwirklichen können.) Sie fand beim anwesenden Vorsitzenden des Club 70, Jakob Tränkle, und weiteren Clubmitgliedern wenig Gegenliebe, da sie für eine Übergangszeit von 3-5 Jahren keine geeignete Unterbringung vorsah. Daraufhin wurde der Umbau des Wasserreservoirs vorgeschlagen. Der Gemeinderat verabschiedete eine Bauvoranfrage für einen geplanten Umbau nach Skizzen von Georg Junginger. Der geplante Umbau scheiterte an den geschätzten Umbaukosten von 40.000 DM.
Bei der Gemeinderatssitzung am 30. März 1973 sprach sich Gemeinderat Erich Straub für die Unterbringung des Clubs im alten Bierkeller gegenüber des Gasthauses »Zum Grünen Baum« aus. »Es sollte sich aber nur um eine Übergangslösung handeln«, plädierte Straub, »bis eine geeignete Lösung gefunden ist.« Der Gemeinderat verabschiedete diesen Vorschlag einstimmig. Die zukünftigen Betriebskosten übernahm die Evang. Kirchengemeinde, während die Kosten für den Umbau von der Gemeinde getragen wurden.
Mit großem Engagement machten sich die Jugendlichen an die Arbeit und bauten den Bierkeller aus. Hans Betz malte in mehreren nächtlichen Sitzungen ein Plattencover an die Wand.
1974 - 1987:
Dieses Provisorium «Bierkeller» entwickelte sich sehr schnell zu einem Anziehungspunkt, der weit über die Grenzen Bermaringens Jugendliche anzog. Selbst mit dem Traktor und Mofa bahnten sie sich den Weg (bei Schnee und Eisglätte) von Blaustein oder Bühlenhausen und Treffensbuch nach Bermaringen. Sogar zum Jugendhaus in Neenstetten bestanden längere Zeit enge Kontakte.
Mehrfach verändert wurde während dieser Periode auch das Innere des ehemaligen Bierkellers. Die Wände und der Boden wurden wiederholt gestrichen, ein Podest für den Disc Jockey erstellt sowie eine größere Theke installiert. Die Leitern eines ausgedienten Leiterwagens fanden als Treppengeländer neue Verwendung.
Von 1973 an war Gerhard Baiker aus Hohenstein Vorsitzender des Club 70. In dieser Zeit wurden montags häufig Veranstaltungen verschiedener Art durchgeführt, z.B. Filmvorführungen, Diskussions- und Informationsabende. So waren unter anderem auch Greenpeace und Amnesty International dazu eingeladen worden. Am Freitag stand Clubturnen in der Turnhalle auf dem Terminplan.
Als 1975 Gerhard Baiker seinen Vorsitz aus terminlichen Gründen abgab, übernahm Winfried Scheiffele diese Aufgabe. Sein Nachfolger wurde 1977 Georg Hermann, der an Ostern 1978 zum ersten Mal eine Skifreizeit in Faschina im Großen Walsertal organisierte. Diese Einrichtung wurde seither ohne Unterbrechung beibehalten.
Seit Ende '86 wird der Club von einem fünfköpfigen Gremium geleitet.
Im Jahr 1976 kam es zur Trennung der Jugendbewegung in Bermaringen. Der Motorrad Club Bermaringen wurde ins Leben gerufen. Hier trafen sich die Jugendlichen, die ein Moped besaßen, zu gemeinsamen Ausfahrten und andere Unternehmungen.
Der MCB bestand bis zum 01.10.1990 und war über die Jahre hinweg, in denen der Club 70 keine feste Bleibe hatte, Treffpunkt für die Jugend des Dorfes.
Mit dem Bau des neuen Jugendhauses, an dem Leute vom MCB und Club 70 gemeinsam gearbeitet haben, ist der Zusammenschluss fundamentiert worden. Gemeinsamkeiten gab es zwischen Club 70 und MCB schon seit dem Jahre 1981, als das erste Clubfeschd veranstaltet wurde. Dieses fand in Hohenstein im Schuppen der Familie Mayer statt. Die Gruppe Calvados heizte kräftig ein und alle sprachen von einem gelungenen 1. Clubfeschd.
In den folgenden Jahren wurde das Clubfeschd zu einer festen Aktivität des Club 70:
1982: Tanzveranstaltung mit der Gruppe »Lane« unter freiem Himmel im Schulhof.
1983: Tanzveranstaltung mit der Gruppe »burning flare« im Schulhof, allerdings mit einer eigens konstruierten Überdachung.
1984: Wie 1983.
1985: Open-Air Festival mit den Gruppen »Ivanhoe, Winston und Messina« im Schulhof und einer Dia-Show als Pausenfüller.
1986: Zweitägige Tanzveranstaltung mit den Gruppen »d'Laudls« und »burning flare« im Schulhof, aber dieses Mal in einem Zelt.
1987: Zweitägiges Festival mit den Gruppen »d'Laudls« und »mainline florida, catcall sowie funk unlimited« auf dem Gelände vor dem TSV Sportheim, wiederrum in einem Zelt.
1988: Zweitägiges Rockfestival mit den Gruppen »gwen stacey, belly-buttons & the knockwells, kiwisex« und »tempus fugit, albrecht sporer, starpeople sowie als Stargast kevin coyne«, ebenfalls auf dem Gelände vor dem TSV Sportheim in einem Zelt.
Die Einnahmen aus diesen Veranstaltungen wurden in den Unterhalt des Bierkellers gesteckt, vor allem für den Kauf von Musikboxen, Plattenspieler usw. Auch die Anschaffung einer Filmleinwand verschlang eine Menge Geld.
Zu Anfang erhielt der Club 70 von der Kirchengemeinde einen jährlichen Zuschuss von 200 DM. Die offizielle Bezeichnung des Club 70 zu dieser Zeit lautete evangelisches Jugendhaus, was an den kirchlichen Wurzeln des Club 70 lag. Anfang der 80er Jahre übernahm die Gemeinde die Deckung der Stromkosten. So fuhren wir 5 Jahre lang zweigleisig, d.h. von der Gemeinde wurden wir bezuschusst, und über das Evangelisches Jugendwerk waren wir haftpflichtversichert. In jener Zeit wurde uns nahegelegt, uns für einen offiziellen Träger zu entscheiden. Aus diesem Grund kam es 1985 im gegenseitigen Einvernehmen zur endgültigen Loslösung von der Kirche. Fortan war man eine Einrichtung der bürgerlichen Gemeinde. Der Grundstein für eine offene Jugendarbeit war somit gesetzt, was unter anderem auch durch den Beitritt im Jahre 1985 in den JAD (Verein Jugendhäuser Alb-Donau e.V.) deutlich wurde.
Über all die Jahre hinweg flammte immer wieder die Diskussion über die Unterbringung des Club 70 auf, da die bisherige Lösung nur als Provisorium gedacht war und es immer wieder zu Reibereien zwischen dem Pächter des »Grünen Baum« und dem Club 70 kam. In erster Linie waren dies Parkplatzprobleme und die Mitbenutzung der sanitären Einrichtungen.
In mehreren Ortschaftsratssitzungen wurde nach einer Unterbringung des Club 70 gesucht. So sprach sich der OR beispielsweise 1982 für den Umbau der Pfarrscheuer aus; 1986 standen der Zehntstadel und erneut der Umbau des Wasserreservoirs zur Debatte oder als erneutes Provisorium eine Containerlösung.
Die Lage spitzte sich zu, als der »Grüne Baum« nicht mehr verpachtet wurde und somit keine sanitären Einrichtungen mehr zur Verfügung standen. Im Ortschaftsrat kristallisierte sich die Idee heraus, den Club 70 in einem Gemeinschaftshaus unterzubringen, doch angesichts der Tatsache, dass der Club 70 mit dem Bierkeller eine Bleibe hatte, wurden diese Vorschläge nicht energisch genug vorangetrieben.
Im August 1986 flatterte uns die Kündigung des Kellers durch Eigentümer Erich Straub ins Haus, worüber am 11.11.1986 auch im Ortschaftsrat diskutiert wurde. Als Ergebnis der Sitzung stand fest, dass Herr Straub ein Zeichen setzen wollte, um verstärkte Bemühungen in dieser Frage zu erreichen. Er war dazu berreit, seinen Keller für ein weiters Jahr zur Verfügung zu stellen, aber dann sei seine Geduld zu Ende.
Ohne nennenswerte Bewegung in der Sache verstrich ein Jahr, und Mitte 1987 stand der Club 70 ohne geeignete Räumlichkeit da.
1987 - 1989:
Die Organisation (wie Clubfeschd und andere Aktivitäten) war in dieser Zeit besonders schwierig und so diente der Bürgersaal als Ort für Versammlungen.
Nachdem der Vorschlag des Ortschaftsrats, den Club 70 in einem neuen Gemeindehaus unterzubringen, an den Kosten und der langfristigen Fertigstellung in drei bis fünf Jahren scheiterte, war der Ausbau der Turnhalle aktuell. Auch dieses Vorhaben war für die Gemeinde nicht tragbar.
Mitte des Jahres 1988 unternahm der Club 70 erneut einen Anlauf.
Das Konzept eigenes Jugendhaus in Verbindung mit einem hohen Anteil an Eigenleistungen wurde geboren.
1989 - 1990 Der Clubhausbau:
In der Chronik des Club 70 wurde bereits die missliche Raumsituation der Bermaringer Jugend in den ausgehenden 80er Jahren beschrieben und war der immer stärker werdende Wunsch nach eigenen Räumen angeklungen.
Nachdem sich in dieser Frage während der Zeit wenig bewegt hatte, traten die Mitglieder des Club 70 die Flucht nach vorn an und erarbeiteten, nach Absprache mit Bürgermeister Epple, zusammen mit dem Architekten Ulli Bück aus Blaustein einen Entwurf für ein Jugendhaus.
Nach vielen Diskussionen hatte schließlich ein Plan breite Zustimmung gefunden, auf dessen Grundlage der Architekt einen Kostenvoranschlag erstellen konnte. Den Planungsunterlagen wurde eine Auflistung aller sich am Bau des Jugendhauses beteiligenden Jugendlichen und Handwerker beigefügt, denn für die Genehmigung im Gemeinderat, so Epple, wäre die Zusicherung, möglichst viel Eigenleistung zu erbringen, sehr förderlich.
Die Vorstandschaft des Club 70 ging nun mit den Planungsunterlagen zu den Fraktionen des Gemeinderates, um mit deren Mitgliedern vorab über das Projekt zu beraten und wenn möglich sich deren Zustimmung zu vergewissern. Auf der nächsten Gemeinderatssitzung am 31. Januar 1989 war der Antrag auf Baugenehmigung und Bezuschussung des Jugendhauses auf der Tagesordnung und wurde nach kurzer Beratung genehmigt. Die Aussicht, vom Land Baden-Württemberg aus einem Programm zur Entwicklung des ländlichen Raumes Gelder für dieses Projekt bewilligt zu bekommen, erleichterte die Entscheidung zugunsten des Jugendhauses.
Nachdem diese Hürde genommen war, wurde am 08. März 1989 beim Landratsamt Ulm ein Antrag auf Baugenehmigung gestellt, am 16. Juni 1989 wurde diesem Antrag stattgegeben.
Die Bauarbeiten begannen im August 1989 mit dem Abheben des Humus. Das Fundament wurde Anfang September ausgeschottert und betoniert von der Firma Schuler, die auch den Aushub übernommen hatte.
Mitte September wurden die Maurerarbeiten in Angriff genommen. Bis zum Giebel wurde alles in Eigenregie erstellt, so dass am 21. Oktober 1989 mit Unterstützung der Firma Keller mit dem Aufstellen des Dachstuhles begonnen werden konnte. Am 15. November wurde das Richtfest gefeiert mit anschließendem Aufrichtsschmaus im Gasthaus zum Ochsen. Dank der günstigen Witterung wurde im selben Monat noch das Dach eingedeckt, ebenfalls unter Anleitung und mit technischem Gerät von Zimmermeister Willi Keller.
Vorteilhaft erwies sich einmal mehr, dass viele Jugendliche einen Beruf im Bauhandwerk erlernt haben, obwohl natürlich die Anderen in Fleiß und Geschick kaum nachstanden. So wurde im Winter 90/91 die elektrischen Leitungen, die Wasser-, Heizungs- und Sanitärinstallation von sach- und fachkundigen Kräften ausgeführt. Der Wintergarten erhielt nach und nach seine Verglasung, in die Decke legte man einen Blindboden zum Ausschottern der Balken-Zwischenräume, Schreiner Geiwiz baute Fenster und Glastüren ein.
Im März erfolgte das Verputzen der Außen- und Innenwände, ausgeführt von der Firma Rapp aus Blaustein, daraufhin konnte unter Anleitung und Mithilfe von Jakob llg, einem erfahrenen Maurer, der Estrich verlegt werden. Zeitgleich hatte man unter dem Dach begonnen, die Unterkonstruktion für die Holzdecke anzubringen. Die Montage selbst zog sich bis in den Juli hinein hin. Im großen Raum wurden die Balkenzwischenräume ebenfalls mit Nut- und Federbrettern ausgefacht. Überhaupt ist im ganzen Haus viel Holz verbaut worden, aber sicher werden alle dem zustimmen, dass es kein anderes Material gibt, das angenehmere Atmosphäre schafft. Das Haus und der Hof erhielten eine Einfassung mit Beton- und Pflastersteinen.
Im September dann verlegte Norbert Vöhringer die Fliesen im Aufenthaltsraum, während diese Arbeit in den Toiletten von der Firma Baustoffring aus Ulm ausgeführt wurde. Die Theke, gefertigt von der Firma Däubler erhielt ihren Platz, während die Küche von der Schreinerei Geiwiz eingebaut wurde. Nach und nach vervollständigte sich das Jugendhaus, obwohl kurz vor Ende die sogenannten »kleinen Arbeiten« häufig am meisten aufhielten, wie sicher jeder gewesene Bauherr bestätigen wird, doch zu guter Letzt wurden auch die Kleinigkeiten fertig.
Zum Schluss noch ein paar Zahlen. Übersicht über die Baukosten:
Kostenvoranschlag:
Bauwerk 235.000 DM
Nebenkosten 149.000 DM (Erschließung, Innenausstattung, Außenanlagen, Baunebenkosten)
Gesamtkosten 384.000 DM
Kosten des selbst verarbeiteten Materials 100.000 DM
Handwerkerleistungen 150.000 DM
Kostenstand 250.000 DM
Erbrachte Eigenleistung ca. 90.000 DM
Bauzeit ca. 15 Monate
Geschätzte Eigenleistung in Stunden ca. 15.000
Anzahl der Mitarbeiter insgesamt ca. 50 Personen
1990 - 2000:
In den letzten 20 Jahren ist viel passiert. Der Club 70 hat in der Öffentlichkeit viel von sich reden gemacht, sei es durch Veranstaltungen, Aktivitäten, oder den Bau des Jugendhauses. Das wichtigste Ziel, einen festen Treffpunkt zu bekommen, ist erreicht. Die Generationen im Club 70 haben gewechselt und viele Jugendliche kennen den Club 70 nur noch mit Jugendhaus.
Trotzdem hat sich in den letzten 10 Jahren einiges getan. Mittlerweile ist der Club 70 seit 1997 ein eingetragener Verein.
Es wurden auch schon die ersten Renovierarbeiten durchgeführt, um das Jugendhaus gut zu erhalten. Es wurde eine Lüftung eingebaut, der Boden im Vorraum wurde neu gefliest. Auch Stühle und Barhocker werden mit der Zeit kaputt und wurden entweder repariert oder ersetzt. Mit einem Tischfussball und einem Dartautomat, haben wir uns weitere Unterhaltungsmöglichkeiten geschaffen. Auch ein Getränkeautomat zum festen Inventar.
Das Jugendhaus bietet natürlich eine optimale Räumlichkeit um Parties zu feiern, deswegen finden regelmäßig verschiedene Parties statt. Von Cocktailparty, Oldieparty, HipHopParty oder Parties mit anderen Musikrichtungen wie Darkside, oder einfach nur Partymusik ist alles dabei. Auch werden im Club immer wieder kleine Konzerte veranstaltet. Wie seit jeher kommen die Gäste von der ganzen Umgebung und sorgen für ein volles Haus.
Auch das Clubfeschd wurde weitergeführt, u.a.:
1991: Zweitägiges Festival mit lan comes home, Heinz, Juke, After the fall, Mark'n Simon, Funk unlimited.
1995: Zweitägiges Festival mit d'Laudls, Parmesan, What's up und Axxis im großen Zelt.
1998 Zweitägiges Festival im großen Zelt mit einer Fakirshow, Hank Davidson, morbid alkoholika, Cover-X, Die Happy und den Farmerboys.
Da beim Clubfeschd 1998 die Gruppe Slade, wider erwarten im letzten Moment abgesagt hat, tauchten natürlich finanzielle Schwierigkeiten auf. Deswegen stellten wir innerhalb einer Woche eine Beachparty auf die Beine, die in dem noch nicht abgebauten Zelt stattfand und ein voller Erfolg wurde. Seitdem fand die mittlerweile legendäre Beachparty im Mai 99 und auch zum 30-Jährigen im Juni 2000 statt. Beides mal in der Maschinenhalle der Firma Herrmann und Renz.
2000 - 2010:
Es gab in den letzten 10 Jahren sehr vielfältige Veranstaltungen. Neben den regelmäßigen Clubparties fanden weiterhin Konzerte, Open Airs, Beachparties oder Sportturniere statt und auch der alltägliche Betrieb im Club wird mit Clubvolleyball, Clubsport, verschiedenen Verkaufsaktionen im Dorf, Spieleabenden, Clubausflügen und Jugendarbeit aufrecht erhalten. Das Jahreshighlight wurde nach dem Vorbild der vorangegangenen Generation seit einigen Jahren als einwöchige Skifreizeit wieder ins Leben gerufen.
2005 wurde zum 35-jährigen Bestehen des Club 70 ein Parkplatz Open-Air mit Bands wie Emil Bulls, Tauchermeister oder Benzin durchgeführt.
Der Club erhielt 2006, neben den regelmäßigen Renovierungsarbeiten, ein neues Gesicht durch den errichteten Anbau für Getränke und Clubinventar.
Auch wurden regelmäßig Ausflüge veranstaltet. Ob 60 Bermaringer im Rittersaal zu Kirchberg auf die Gesundheit anstossen, auf dem Christkindlmarkt in Nürnberg mit Nikolausmützen die Weihnachtszeit einläuten oder beim Nachtrodeln die Piste unsicher machen, es sind immer Jung und Alt dabei und wir haben sehr viel Freude.
Zur Feier des 40-jährigen Bestehens wurde 2010 ein dreitägiges Festival im Bierzelt durchgeführt:
Freitag 11.06.2010: Rockabend mit der Band „Cover-X“
Samstag 12.06.2010: Konzert mit Kilians, Luxuslärm, Benzin, Hassliebe, Still Bleak, Spedition Kraus & Sohn
Sonntag 13.06.2010: Festumzug durch Bermaringen mit verschiedenen Hütten und Bauwägen aus der Umgebung, anschließend Unterhaltung im Bierzelt durch den MV Asch sowie Public Viewing des WM-Spiels Deutschland - Australien.
Ob mit Nachtturnieren, Menschenkickern, OpenAirs, obligatorischen Weißwurstfrühstücken, eingespielten Partys, Ausflügen, Hütten und Freizeiten für Jung und Alt, ... hat der Club 70 mit einem bestehen von fast einem halben Jahrhundert immer noch einen Ruf weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Dies möchten wir beibehalten und immer ein attraktiver Anlaufpunkt für die Jugend aus nah und fern bleiben.
Wir wollen mit dem gleichen Engagement, wie es die Gründer des Club 70 schon seit Ende der 60er Jahre an den Tag gelegt haben, auch nach fast 50 Jahren Clubgeschichte weitermachen. Die Bereitschaft, sich gemeinsam für den Club 70 und die Jugendarbeit einzusetzen soll erhalten und weitergegeben werden.