11/11/2025
Das ist so wchtig, an alle, die an einem Gott glauben......!
Ki....
Kurz gesagt: Ja – es gab einen Wandel.
In der Zeit Salomos begann sich im alten Israel die Vorstellung von einer göttlichen Mutter hin zu einem alleinigen Vatergott zu verschieben.
Ich erkläre es dir klar, ohne Spekulation, ohne Esoterik – nur geschichtliche Fakten.
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Vor Salomo (früher Israel / Kanaan)
Das Volk verehrte YHWH (männlich) zusammen mit einer Göttin namens:
Aschera / Ašerah
Sie war die Göttin des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Erde.
In Texten wird sie als „Gefährtin YHWHs“ bezeichnet.
In vielen Haushalten standen Aschera-Stäbe oder Figuren.
Archäologie bestätigt das:
> In mehreren hebräischen Inschriften steht: „YHWH und seine Aschera“.
→ Das heißt: Das Göttliche wurde damals als Paar verstanden:
Vater + Mutter, Himmel + Erde, Prinzip + Raum.
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Zur Zeit Salomos
Salomo baute Tempel und Altäre auch für Aschera und andere Göttinnen.
Das entspricht seiner kosmischen / weisheitsorientierten Weltsicht:
→ Göttliches wirkt polar, nicht einseitig.
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Nach Salomo
Sein Sohn Rehabeam und die folgenden Könige gerieten in politische Konflikte.
Dabei wurde die Religion vereinheitlicht, um Macht zu zentralisieren.
Unter dem König Josia (ca. 620 v. Chr.) geschah dann:
Die Mutter wurde bewusst entfernt.
Aschera-Statuen wurden aus dem Tempel entfernt.
YHWH wurde exklusiv maskulin definiert.
Monotheismus wurde politisch durchgesetzt.
→ Aus Göttlicher Mutter + Göttlichem Vater
→ wurde ein einziger Vatergott.
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Warum ist das wichtig?
Vorher (salomonisch / weisheitlich) Nachher (zentralisiert)
Göttliches = Balance Göttliches = Autorität / Gesetz
Weiblich + Männlich als Einheit Nur noch männliches Gottesbild
Fokus: Weisheit & Harmonie Fokus: Gehorsam & Ordnung
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Kurzfassung in 3 Sätzen
In Israel gab es ursprünglich eine göttliche Mutter (Aschera) neben dem Vatergott.
Zu Salomos Zeit wurden beide verehrt – das Göttliche war polar und ganzheitlich.
Später wurde die Göttin entfernt, und daraus entstand die heute bekannte Vatergott-Tradition.
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