06/06/2025
Folks, der Mittwoch der 11.06.25 ist viel zu kurz für unser Programm. Es wird spezielle Musik von speziellen Personen aufgelegt: REX JOSWIG (Herbst in Peking. Radio DT 64)
NICOLAI BEVERUNGENN(Echo Beach Records)
Und vorweg gibt es einen Film zu sehen:
´THE FIRST RASTA´ * S.U. Eine Dokumentation über Leonard Percival Howell, den Begründer der Rastafaribewegung.
Wir laden für 19.30h ein, damit wir um 20.00h mit dem Film anfangen können... Gegen 21.30h beginnt dann das DJing der beiden Haudegen. Zwei Persönlichkeiten, die das kulturelle Leben in ihrer Szeneüber Jahrzehnte gestaltet haben und immer noch tun, die unverzichtbar sind und einfach immer weitermachen. Vielleicht ist der doppelte EXODUS von Rex Joswig, einer der prägenden Personen des Ost-Berliner Undergrounds, (Joswig reiste im Oktober 1989 nach Budapest aus, und von dort weiter nach West-Berlin. Anfang 1990 zog er zurück nach Ost-Berlin und gründete mit Peking Records die erste unabhängige Plattenfirma der DDR) die Brücke
zum Dub ´Präsidenten´ Deutschlands.
Nico Beverungen kommt anlässlich des 30 Jährigen (!) Bestehens seines Labels ´Echo Beach´, für ein Interview bei unserem Heimsender ´Deutschlandradio Kultur´von Hamburg nach Berlin gefahren. Und da dachten wir….
Wellcome! Kein Entree.
Der Film: Regie: Hélène Lee 2010
The First Rasta
Ideen aus der Bibel, von Marx, Eisenstein und Gandhi - Leonard Percival Howell "The Gong" vereinte sie zu einer neuen Weltanschauung: Rastafari. Die Musik von Bob Marley, Max Romeo, The Abyssinians und vieler anderer machte seine Gedanken weltberühmt. Leonard Percival Howell war "The First Rasta", der Begründer der Rastafaribewegung, aber auch Matrose, Weltreisender und Revolutionär. Seinen Spuren folgend begibt sich der Film auf eine Reise durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie führt von Jamaika über Panama, New York und Russland bis in die von ihm gegründete, Rastafari Kommune Pinnacle. Seine Lebensgeschichte erzählt von jamaikanischen Aufständen - erst gegen King George und später gegen die moderne Form der Sklaverei globaler Bananenkonzerne. Aber sie zeigt auch in beeindruckenden Szenen die aufkommende Industrialisierung in Panama und die Blütezeit der schwarzen Kultur im New York der zwanziger Jahre. Reggaegrößen wie Max Romeo, The Abyssianians, die Cound Ossie Drummers oder Miss Audrey Whyte Lews geben dem Film ihre Stimme. Sie lassen uns an einem faszinierenden, tragischen, von Mut und Revolutionsdurst geprägten Leben teilhaben.