Zwieselalm

Zwieselalm Zwieselalm bei Bad Reichenhall Almgaststätte auf der sonnigen Südseite des Zwiesels bei Bad Reichenhall.

Leider sind bei uns auf der Alm keine Übernachtungen mehr möglich!

01/06/2026
31/05/2026

Heute, So. 31.5. von 11 bis 16 Uhr, mit einfacher Bewirtung, geöffnet🍻

29/05/2026

Sa, 30.5. von 11:30
bis 16 Uhr mit einfacher Bewirtung geöffnet.

22/05/2026

Am Pfingst- Sa, So u. Mo von 11 bis 16 Uhr, mit einfacher Bewirtung, geöffnet.

https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-4029498.htmlHeute um 19:15 Uhr sind wir im BR in „Unter uns...
17/05/2026

https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-4029498.html

Heute um 19:15 Uhr sind wir im BR in „Unter unserem Himmel“ zu sehen 🎥
Der Beitrag ist aber auch schon vorab in der BR Mediathek verfügbar ☺️

zum Programmkalender Bergauf-Bergab Tagesschau Unter unserem Himmel Zwiesel, Steiner, Stoißer - Drei Almen im Berchtesgadener Land Ganze Sendung in der Mediathek ansehen heute, 17.05.2026 19:15 bis 20:00 Uhr Untertitel Video bereits in der Mediathek verfügbar BR Fernsehen Deutschland 2025 Die Zwie...

- Verpachtung -Liebe Freunde der Zwieselalm,wie bereits bekannt gegeben, wird unsere Familie den Betrieb der Zwieselalm ...
18/01/2026

- Verpachtung -

Liebe Freunde der Zwieselalm,

wie bereits bekannt gegeben, wird unsere Familie den Betrieb der Zwieselalm zum 01.06.2026 einstellen. Die Gründe hierfür wurden bereits offen kommuniziert. Diese Entscheidung haben wir uns alles andere als leicht gemacht, unser Herz hängt sehr an der Alm. Gerade deshalb hat uns die große Anteilnahme und das Interesse vieler von euch berührt. Viele haben gefragt:
„Gibt es keine Möglichkeit, die Zwieselalm weiterzuführen?“
Und ja, wir möchten uns dieser Option öffnen und grundsätzlich über eine Verpachtung nachdenken.

Was die Zwieselalm so besonders macht:

Die Zwieselalm ist nicht nur eine Berggaststätte. Sie ist ein Stück Heimat. Sie liegt auf etwa 1.400 m in 83435 Bad Reichenhall und ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergfreunde.
Die Alm ist traditionsreich, bodenständig, urig. Ohne viel Schnickschnack und Luxus, aber mit ganz viel Geschichte.
Zum Kochen steht ein Holzofen sowie ein Gasherd zur Verfügung. Die gesamte Küchenausstattung kann übernommen werden. Stromversorgung läuft über Photovoltaikanlage und Stromaggregat.
Die Almsaison geht in der Regel von Mai bis Ende Oktober. In den letzten Jahren haben wir in den Wintermonaten einen Getränkeverkauf angeboten, der gut angenommen wurde. Es wäre also durchaus möglich, auch ganzjährig Einnahmen zu erzielen.

Allerdings möchten wir auch ehrlich und transparent kommunizieren, worauf sich ein Pächter einlassen müsste.

• Keine Zufahrtsstraße, keine Seilbahn: Die Alm ist nur fußläufig zu Erreichen. Versorgung erfolgen per Hubschrauber (und ggf. mit Maultieren)
• Wasser aus eigener Quelle – im Hochsommer kann es knapp werden. Keine Wasserversorgung im Winter.
• Kein Kanalanschluss / Kläranlage: Abwasser/Fäkalien müssen gesammelt, ins Tal geflogen und dort entsprechend entsorgt werden
• Tagesbetrieb: Übernachtungen für Gäste sind derzeit nicht möglich (für Pächter/Personal schon)
• Die landwirtschaftlichen Flächen bleiben bei uns: Unsere Ziegen sollen im Sommer weiterhin dort daheim sein.

Der Betrieb ist körperlich, organisatorisch und finanziell herausfordernd. Wir selbst sehen für uns keine Zukunft mehr im Eigenbetrieb, aber vielleicht sieht jemand anders hier seine große Chance.

Wir wünschen uns Menschen, die diese Alm so schätzen wie wir. Die wissen, worauf sie sich einlassen und bereit sind, ein wirtschaftliches Konzept zu erarbeiten. Erfahrung in der Gastronomie wünschenswert, handwerkliches Geschick erforderlich.

Wir werden genau hinschauen, ob es fachlich und menschlich passt, denn wir wollen, dass die Zwieselalm in guten Händen bleibt. Sollten wir niemanden finden, der wirklich zu diesem Ort passt, bleibt die Alm weiterhin unbewirtschaftet.

Wir möchten außerdem offen erwähnen, dass es bereits mehrere Interessensbekundungen gibt, bei denen die Alm nicht oder nur teilweise als Gaststätte weitergeführt würde. Auch dies ist grundsätzlich denkbar.

Pachtbedingungen sowie Pachtzins besprechen wir gerne persönlich. Von Kaufangeboten bitten wir abzusehen. Aktuell kommt für uns nur eine Verpachtung in Frage!

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18/10/2025

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Warum wir nur noch am Wochenende öffnen und die Zukunft ungewiss ist…Da der Artikel von BGLand24 großes Interesse geweck...
06/07/2025

Warum wir nur noch am Wochenende öffnen und die Zukunft ungewiss ist…

Da der Artikel von BGLand24 großes Interesse geweckt hat, möchten wir nochmal ein paar Worte dazu sagen, für alle die nicht die Möglichkeiten haben den Artikel zu lesen.

Die Zwieselalm ist eine der letzten bewirteten Almen in der Region im Privatbesitz und ohne Fahrweg. Seit über 100 Jahren schon im Familienbesitz, haben wir sie 2018 übernommen und betreiben sie als Berggaststätte – nicht hauptberuflich, sondern aus Leidenschaft. Aber langsam stoßen wir an unsere Grenzen, leider wurde es in den letzten Jahren immer schwerer, diesen Ort am Leben zu erhalten.

Da es keinen befahrbaren Weg zur Alm gibt, sind wir zu Versorgung hauptsächlich auf den Hubschrauber angewiesen. Ein Hubschrauberflug kostet uns pauschal ca. 400 Euro Anflugkosten, jede Flugminute zusätzlich ca. 30 €. Und das mehrere Male pro Saison – für Getränke, Gas, Lebensmittel oder Müllentsorgung.
Zudem versorgt uns manchmal die Bundeswehr mit Tragtieren, aber auch das ist teuer, bürokratisch kompliziert und leider nicht immer verfügbar.
Dazu kommen noch freiwillige Helfer (Träger), die regelmäßig bis zu 35 kg Gepäck, insbesondere frische Lebensmittel, über den steilen Mulisteig nach oben schleppen – ohne Bezahlung. Ohne diese treuen Freunde wäre der Betrieb der Alm schon lange nicht mehr möglich.
Unsere Versorgung ist teuer, aufwendig und körperlich extrem fordernd. Seit 2015 versuchen wir, den bestehenden Weg so auszubauen, dass wir ihn wenigstens mit einem kleinen Quad befahren könnten. Aber alle Anträge wurden von den Behörden gnadenlos abgelehnt.

Seit 2024 müssen wir aufgrund der geltenden Auflagen sogar unser gesamtes Abwasser per Helikopter ins Tal fliegen lassen, was uns nochmal mit mehreren Tausend Euro im Jahr zusätzlich belastet. Eine Alternative hierfür gibt es leider nicht, denn der Bau einer Kleinkläranlage ist für uns als privater Familienbetrieb einfach nicht erschwinglich. Alleine die Baukosten verschlingen einen 6-stelligen Betrag, dazu kommen noch Kosten für das Genehmigungsverfahren und die laufende Wartungskosten.
Zudem würde eine Kleinkläranlage bei uns aufgrund der Wasserknappheit voraussichtlich gar nicht funktionieren, da wir zu wenig Wasserdurchfluss haben. Bei uns ist ständiges Wassersparen angesagt, unsere Wasserquelle wird durch die trockenen Sommer immer schwächer, die Wassermenge reicht kaum noch.

Beim Thema Auflagen und Vorschriften stoßen wir auch immer wieder an Grenzen. Wir könnten wohl ein Buch darüber schreiben, was wir in den letzten Jahren alles umsetzen mussten: von Bierkästen die aufgrund Hygienevorschriften in abschließbaren Stahlschränken gelagert werden müssen, statt im Keller, über Gefährdungsbeurteilungen, Gutachten, Elektronikprüfungen, Brandschutz, Unbedenklichkeitsbescheinigungen,…
Dann fordert das Bundesumweltamt plötzlich eine Risikoanalyse zum Quelleinzugsgebiet wegen möglicher chemischer Schadstoffe – mitten im Gebirge, unter einem Gipfel, ohne Industrie oder Straßen drumherum. Da fehlen einem manchmal die Worte.
Unser Wasser wird aufwendig gefiltert, UV-Bestrahlt und regelmäßig beprobt, auch hierdurch entstehen hohe laufende Kosten für uns. Und dann kommen immer mehr Auflagen und immer mehr Investitionen die man dafür tätigen muss - manchmal fühlt es sich nach Schikane an. Die Hütte steht zudem unter Denkmalschutz, das heißt keine Modernisierung ohne extra Auflagen. Auch das Übernachtungshaus direkt nebenan können wir seit 2015 nicht mehr betreiben, weil neue Brandschutzauflagen gelten. Auch dort wäre eine Umsetzung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes unbezahlbar.

Steigende Kosten, immer neue Auflagen und leider sinkende Einnahmen. Obwohl immer mehr Menschen auf den Berg gehen, kehren weniger bei uns ein. Viele bringen ihre eigene Brotzeit mit, kaufen sich vielleicht ein Getränk. Das Leben ist teurer geworden und die Leute müssen sparen, das merken wir. Wir können nicht die gleichen Preise wie im Tal anbieten, aber viele Leute sind nicht bereit unsere Preise zu zahlen. Wenn man den finanziellen Aufwand berücksichtigt, müssten wir eigentlich noch mehr verlangen - aber sobald wir die Preise erhöhen, brechen die Einnahmen weiter ein.

Wir machen das alles nebenberuflich . Unsere freie Zeit opfern wir komplett für die Alm. Und finanziell wird es leider immer enger. Wir lieben unsere Alm – aber wir können uns auf Dauer nicht verschulden, nur um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Deswegen starten wir einen letzten Versuch, Aufwand und Kosten in den Griff zu bekommen und haben uns schweren Herzens dazu entschieden ab sofort nur noch am Wochenende zu öffnen. Ein letzter Versuch - damit die Zwieselalm nicht endgültig schließen muss.

Wir spüren viel Verständnis – viele Gäste freuen sich, dass wir überhaupt weitermachen. Und genau das gibt uns Motivation. Denn auch wenn alles schwer ist, unser Herz hängt an der Alm. Und solange wir können, geben wir nicht auf. Danke an alle, die uns begleiten, uns unterstützen oder einfach vorbeikommen und echtes Interesse zeigen.

Eure Familie Potschacher

Adresse

Bruckthal 13
Bad Reichenhall
83435

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