Zur Taubentränke "De Dauv"

Zur Taubentränke "De Dauv" Das Wohnzimmer der Südstadt, seit über 87 Jahren am Ort. Gründungs- und Vereinslokal des Musikzuges R

30/01/2026

Heute vor vier Jahren, liebe Leser, bin ich aus freien Stücken und zu diesem Zeitpunkt für viele überraschend aus der AfD ausgetreten. Es war eine harte Entscheidung, eine, die mir damals außergewöhnlich schwergefallen ist. Mir waren all die Folgen, die diese Entscheidung haben würde, vollständig bewusst. Ich wusste, ich werde meine mediale Reichweite, meinen Einfluss, ja, und absehbar auch mein im Falle eines Verbleibs unangefochtenes politisches Mandat und meinen Platz in der Fraktion im Europäischen Parlament verlieren. Ich habe es dennoch getan. Weil es für mich notwendig geworden war. Weil ich nicht mehr übersehen konnte, dass ich mich mit meiner klar freiheitlichen, strikt marktwirtschaftlich geprägten Linie in dieser Partei definitiv nicht mehr werde durchsetzen können. Weil sich die reaktionären, völkisch und antikapitalistisch geprägten Positionen aus der Ost-AfD, wo bereits der Begriff „liberal“, also freiheitlich, zum Schimpfwort geworden war und zur Abwertung der missliebig gewordenen Mitglieder und Funktionäre eingesetzt wurde, die man partout wegmobben wollte, final durchgesetzt hatte. Ich habe diese Entscheidung, so schwer sie mir damals auch fiel, bis heute keinen einzigen Tag bereut. Weil ich immer wusste, dass sie für mich richtig und eben notwendig war.

Aus der AfD werde ich seither, und insbesondere hier auf meiner Facebook-Seite, mit den wildesten Flüchen belegt. Wahlweise werde ich als „Verräter“, als „U-Boot“, als „Wendehals“, als „Parteienhopper“, als „Nachtreter“, oder, das ist schon geradezu tragikomisch, gerne auch als „V-Mann“ verunglimpft. Es ist mir schlicht zu dumm, auf diese unsinnigen Zuschreibungen einzugehen oder sie zu kommentieren. Nichts von alledem enthält auch nur ein Fünkchen Wahrheit, und jeder, der seine sieben Sinne beisammenhat, kann mühelos sehen, dass ich mir mit dieser Entscheidung zu gehen nur selbst treu geblieben bin.

Wahr ist, dass ich mich nach einem Suchprozess im Anschluss an meinen Parteiaustritt, nach einem kurzen Versuch mit der Zentrumspartei - das sind anständige, aber politisch unambitionierte Zeitgenossen, mit denen eine überregionale politische Arbeit nicht machbar war, weswegen ich diese Partei in gutem Einvernehmen und wechselseitig ohne Groll wieder verließ – schließlich der WerteUnion angeschlossen und dort ein echtes politisches Zuhause gefunden habe. Die WerteUnion ist, anders als die CDU, anders als die AfD, eine Partei strikter Freiheitlichkeit, die den immer stärkeren Einfluss des Staates auf das Leben der Menschen wie auf das wirtschaftliche Geschehen entschlossen zurückdrängen möchte. Weniger Staat, weniger Regulierungen, weniger Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten, dafür steht meine heutige Partei, die WerteUnion, und genau dafür habe auch ich selbst immer gekämpft und tue das weiterhin.

Wer das für aussichtslos hält, der möge das tun. Wer glaubt - wartet es ab! -, diese Partei habe bei Wahlen doch sowieso keine Chance, der mag das glauben. Und wer mir nicht glaubt, der möge mir nicht glauben. Ich befinde mich dagegen nun in einer Partei aus gestandenen Leuten, solchen, die wie ich selbst nicht von der Politik und von Mandaten abhängig sind, weil sie allesamt (!) gute Berufe haben, in denen sie erfolgreich sind, und in der Regel auch Familien, die sie mit durch dieses Engagement tragen. Aktuell befinden wir uns im Wahlkampf zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, die am 8. März stattfinden wird, und streben den erstmaligen Einzug in den Landtag an. Mit bescheidenen Mitteln, wie das bei einer noch ganz jungen Partei eben so ist, aber mit einem phantastischen Team und einer Motivation, wie man sie in anderen Parteien ganz gewiss so kein zweites Mal finden wird. In einer hochgradig volatilen politischen Landschaft ist vieles möglich, und es ist im Wahlkampf spürbar, wie sehr sich unzählige Menschen nach einer neuen politischen Kraft jenseits der bislang in den Parlamenten vertretenen Parteien sehnen. Nach einer Kraft elementarer bürgerlicher Vernunft, frei von Ideologien, eine Kraft, die dem Wohl der Menschen im Land wirklich dienen und ihren Wohlstand wie ihre Freiheit sichern will. Das ist unser Angebot, und damit treten wir als Konkurrenten zu den Altparteien inklusive der AfD – denn sie ist selbst längst eine, und sie wissen es auch – zur Landtagswahl an. Als Konkurrenten mit einem konkurrierenden Angebot, nicht als Feinde, ohne Hass und ohne den leider weit verbreiteten Schaum vor dem Mund. Und dann sehen wir am 8. März, wie weit dieses Engagement tatsächlich bei der Wahl getragen hat. Wir sind aus guten Gründen sehr zuversichtlich, der Wahlkampf macht uns Freude, und die vielen guten Bürgergespräche motivieren uns nur noch mehr.

Dass ich dafür hier auf meiner Seite aus dem blauen Lager der AfD-Fanatiker in oft unflätiger, zuweilen ordinärer Weise beschimpft werde, ist, zurückhaltend formuliert, nicht zu akzeptieren. Und es macht nicht ganz geringe Löschaktionen erforderlich, denn ich lasse diese Beleidigungen auf meiner eigenen Seite nicht einfach so stehen. Darum mein Vorschlag an all die blauen Trolle, die sich hier seit Jahren meinen austoben zu müssen: Melden Sie sich einfach als Follower ab und gehen Sie auf Ihre doch sehr zahlreichen blauen AfD-Seiten, um sich dort mit Gleichgesinnten auszutauschen. Sie sind bei mir falsch, und ich kann mit dem „Verlust“ Ihrer Followerschaft bestens leben. Machen Sie doch Ihr Ding auf Ihren Seiten, aber ersparen Sie sich und meinen seriösen Lesern auf meiner Seite Ihre Hasskommentare. Sie werden bei mir eh geblockt, kurzum: Sie verschwenden hier nur Ihre Zeit und die der politisch ernsthaft interessierten Leser. Um nicht missverstanden zu werden, argumentativ kritische Kommentare bleiben selbstverständlich stehen. Nur für Beschimpfungen und AfD-Wahlkampfparolen ist meine Seite definitiv der falsche Ort.

Zum Schluss: Betrachten wir uns doch einfach als Konkurrenten, denn das sind wir. Dass hier x-hundertfach blaue Herzchen und „Nur noch AfD“-Kommentare abgesondert werden, erscheint mir zunehmend wie das blaue Pfeifen im Walde. Da haben welche Angst. Angst, Wählerstimmen an die bessere Alternative, die wir als WerteUnion sind, zu verlieren. Kann schon sehr gut sein, dass diese Angst berechtigt ist. Zumal es immer mehr Menschen dämmert, dass die AfD nach der Landtagswahl im Stuttgarter Landtag sowieso das bleiben wird, was sie allein kann: Daueropposition, mehr nicht (und ihr vorgeblicher Spitzenkandidat Frohnmaier, der nicht einmal auf der Landesliste für die Wahl steht und dem Landtag definitiv gar nicht angehören kann, ist dann ab dem 9.3. sowieso wieder in Berlin und pfeift auf Baden-Württemberg). Nichts, buchstäblich gar nichts erreicht man als Wähler mit einer Stimmabgabe für die AfD. Eine neue politische Kraft im Landtag, eine Kraft der Freiheit, der elementaren bürgerlichen Vernunft, eine Kraft des strikt marktwirtschaftlich ausgerichteten Reformkurses dagegen, die kann durchaus etwas verändern. Und das tut bitter not, in Baden-Württemberg, in Deutschland und in Europa.

Darum: Am 8.3. Ihre Stimmen für die WerteUnion!

31/08/2025
14/07/2025

Liebe Leser, die Ereignisse dieser Woche haben es allen politisch Interessierten in aller Deutlichkeit gezeigt: Die entscheidenden Kräfte von CDU und CSU verstehen die Union nur noch als Anhängsel der drei linksgrünen Parteien im Bundestag.

So beantwortete Bundeskanzler Merz die Frage, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren könne, die ultralinke SPD-Kandidatin Brosius-Gersdorf trotz ihrer radikalen Positionen zum Thema einer angeblich nicht existenten Menschenwürde von Embryos bis unmittelbar vor der Geburt zur Verfassungsrichterin wählen zu können, in geradezu provokativer Art und Weise mit einem schlichten: "JA!" Keine Differenzierung, keine Betonung der Menschenwürde auch des ungeborenen Lebens - einfach ein schlichtes und sogar schneidig vorgetragenes JA.

Was für eine menschenverachtende und auch christlichen Grundsätzen hohnsprechende Haltung eines CDU-Kanzlers! Das Ganze inhaltlich mitgetragen und hinsichtlich der Wahldurchführung gehorsam vorbereitet von der Fraktionsführung von CDU und CSU im Bundestag. Erst in allerletzter Minute – und auf Basis auf einmal aufgetauchter Plagiatsvorwürfe gegen Frau Brosius-Gersdorf, nicht dagegen aus inhaltlichen Gründen – wurde dann die Wahl auf einen späteren Termin vertragt, um nicht akut Gefahr zu laufen, vielleicht doch nicht die erforderliche Mehrheit zu erhalten.

In der Geschichte von CDU und CSU ist das ein absolut einmaliger Vorgang, und er zeigt auf, in welche Abhängigkeiten sich diese – von Merkel in langjähriger Kleinarbeit sorgfältig um alle konservativen Positionen entkernte – Union begeben hat. Mit seiner faktischen Preisgabe der bisherigen Unionsposition zum Thema Abtreibung übertrifft Merz nun sogar noch Merkel. Wer wie ich die Geburt von fünf eigenen Kindern miterleben durfte, kann sich hier nur in fassungslosem Entsetzen abwenden.

Es ist also vollkommen aussichtslos für die bisherigen Wähler von CDU und CSU, die endlich wieder freiheitliche und konservative Politik in Deutschland haben wollen, auf diese Partei auch noch einen Funken an Hoffnung zu setzen. Es wird nicht passieren, und es KANN auch nicht passieren, da sich die Union mit ihrer Brandmauer-Politik den linken Parteien ausgeliefert hat.

Und auch den AfD-Wählern sei gesagt: An dieser Brandmauer gegenüber der AfD wird sich nichts ändern! Wer also CDU/CSU oder AfD wählt, unterstützt trotz seiner komplett anderslautenden politischen Überzeugung weiterhin linksgrüne Politik in Deutschland - und verschenkt damit seine Stimme für eine Politikwende. Wer endlich wieder vernunftgeleite Politik haben will, wer endlich wieder die Luft der Freiheit atmen will statt ständiger linksgrüner Bevormundung, wer eine wertebasierte Union will, der muss daher die WerteUnion wählen!

Sagen Sie also allen Ihren Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und auch Arbeitskollegen, dass es bei den Landtagswahlen im nächsten Jahr endlich wieder eine Chance auf freiheitliche und konservative Politik gibt. Das Kreuz muss dafür ab sofort zur WerteUnion!

Zeit für eine Rückkehr zu freiheitlicher und wertebasierter Politik in Deutschland. Zeit für die WerteUnion.

11/07/2025

„Radikalenerlass 2.0“ in Rheinland-Pfalz – nicht mit uns

Das rheinland-pfälzische Innenministerium will künftig Bewerbern den Zugang zum öffentlichen Dienst verwehren, sofern diese einer Organisation angehören, die in einer Liste des Landesamtes für Verfassungsschutz als „extremistisch“ geführt wird – dazu gehört auch die im Landtag vertretene oppositionelle AfD.
Für Beamte soll künftig gelten, dass bereits die Mitgliedschaft in einer solchen Organisation ein disziplinarrechtlich relevantes Dienstvergehen darstellen könne.

Die WerteUnion Rheinland-Pfalz lehnt einen solchen „Radikalenerlass 2.0“ als anti-demokratisch ab:

Einzig das Bundesverfassungsgericht hat in einem klar definierten Verfahren über die Verfassungsfeindlichkeit einer Partei zu befinden, wie aus Artikel 21 unseres Grundgesetzes klar hervorgeht. Dass eine weisungsgebundene Landesbehörde nach eigenen Kriterien über die vermeintliche Verfassungsfeindlichkeit von Parteien entscheidet, ist anmaßend und hat das „Geschmäckle“ staatlicher Repression gegen einen unliebsamen politischen Gegner, wie sie so nicht einmal in Erdogans Türkei gepflegt wird. Und schlimmer noch, untergräbt ein solches Vorgehen das ohnehin bröckelnde Vertrauen des Bürgers in den demokratischen Rechtsstaat nur noch weiter.

Verfassungsfeinde, egal, ob aus der linken, rechten oder islamistischen Ecke, haben im Staatsdienst nichts zu suchen – dies umzusetzen ist jedoch eine Frage des konkreten Einzelfalls und kann und darf nicht pauschal über „Schwarze Listen“ gelöst werden.

Es gilt hier, den bereits Anfängen zu wehren und aus dem „Kampf gegen Rechts“ zu lernen, wo mittlerweile schon der linke CDU-Flügel als „Nazi“ gilt: Wer steht morgen auf der Proskriptionsliste des Ministers Ebling?

Aufbegehren für die Demokratie auch für die AfD – das mag manchem wehtun. Aber wir meinen, dass Noam Chomsky es in seiner brutalen Klarheit auf den Punkt bringt, wenn er postuliert:

„Wir glauben nicht an die Meinungsfreiheit, wenn wir sie nicht auch den Leuten zugestehen, die wir verachten.“

WerteUnion – Wir wählen die Freiheit.

01/07/2025
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27/06/2025

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Andernach
56626

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