Originelles Dekor regionaler Künstler garantieren ein einzigartiges Ambiente. Die Geschichte des Atelier Teufelsbäck - Vom Bäcker zur Bar
Es war einmal ein cholerischer Weißbäcker namens Michael Wirth. Dessen wohl betuchte Frau hatte einige Immobilien erworben. Darunter auch die Gebäude der Batteriegasse 1-3. Eines Morgens trug es sich zu, dass besagter Bäcker in seiner Backstube stand und das Fe
uer des Ofens nicht hoch genug lodern wollte. Das wollte dem guten Herrn so gar nicht gefallen und er fluchte, was sein Vokabular hergab. Dabei fiel auch das ein oder andere Mal der Name des Teufels. Plötzlich sprang die Tür zur Backstube auf und ein gehörntes Wesen stand lodernd vor ihm. Natürlich war das selbst für ein gestandenes Mannsbild wie Michael Wirth zu viel. Schreiend flüchtete er in seine Wohngemächer, in denen seine Frau und Tochter verwundert seiner atemlosen Erzählung lauschten. So recht wollten beide der abenteuerlichen Schilderung keinen Glauben schenken. Deshalb beschlossen sie, sich selbst ein Bild zu machen. Kurze Zeit später erfüllte schallendes Lachen die Backstube. Der Weißbäcker fasste sich ein Herz und beschloss nach dem Rechten zu sehen. Seine beiden Holden standen vor dem Ofen und präsentierten spöttisch das gefährliche Wesen, das den Bäcker so in Panik versetzt hatte: ein Ziegenbock. Diese peinliche Geschichte machte alsbald die Runde und so hatte Michael Wirth seinen Spitznamen weg: „Teufelsbäck“. Dieser Name überdauerte die Zeit. Selbst als die Backstube einer Gastwirtschaft weichen musste, blieb der Name erhalten: Man speiste im „Zum Teufelsbäck“. Viele der einstigen Gebäude überdauerten nicht den Lauf der Zeit. Geblieben ist die Fabel und der Titel, der heute dem “Atelier Teufelsbäck” seinen Namen gibt.