Alternative öffentlicher Dienst - AöD

Alternative öffentlicher Dienst - AöD Interessengemeinschaft AöD Als Personen im Öffentlichen Dienst beteiligen wir uns an der Entwicklung einer breiten konsensgetragenen Programmatik für die AfD.

Wir streben eine gemeinsame Haltung zu tagesaktuellen als auch zu strategischen politischen Fragestellungen an. Wir unterstützen den demokratischen Willensbildungsprozess innerhalb der AfD und lehnen jedwede, auf nicht demokratischen Prozessen beruhende, politische Richtlinienvorgabe ab. Die AöD vertritt politische Positionen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bezogen auf ihre Tätigkeiten

innerhalb des öffentlichen Dienstes und formuliert deren Interessen um diese in einen politischen Diskurs einzubringen. Wenn Sie der AöD beitreten möchten oder aktiv mitarbeiten möchten können Sie uns gerne kontaktieren.

01/07/2020

Berlins Justizsenator Behrendt und der Senat haben die Landesbediensteten allein gelassen. Das Vertrauensverhältnis ist schwer beschädigt. Ein Kommentar.

Bald wird man sagen, ein ganz normaler Abend in Hamburg. Dass es nicht soweit kommt, dafür werden wir alle gemeinsam sor...
01/01/2020

Bald wird man sagen, ein ganz normaler Abend in Hamburg. Dass es nicht soweit kommt, dafür werden wir alle gemeinsam sorgen müssen.
Wir danken allen Polizisten und Feuerwehrleuten sowie den Rettungskräften für Ihren Einsatz in dieser Nacht!

Silvester-Wahnsinn komplett eskaliert: Unbekannte haben in der Silvesternacht in Steilshoop eine Streifenwagen angezündet.

Uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung für unsere Polizei und Rettungskräfte!Die Erklärungen des "Psychologen"  ...
28/12/2019

Uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung für unsere Polizei und Rettungskräfte!

Die Erklärungen des "Psychologen" kann man getrost überlesen, genauso wie den Verweis auf "Reichsbürger", der durch den Text schon widerlegt wird.

Von Beleidigungen bis zu Messerangriffen: Immer wieder gibt es Übergriffe auf Helfer. Oft kommen die Attacken völlig unvermittelt. Was steckt dahinter?

"Ausnahmezustand in Berlin-Friedrichshain. Flüchtende Sicherheitskräfte, verwundete Beamte. Fliegende Böller, Steine, Fa...
05/11/2019

"Ausnahmezustand in Berlin-Friedrichshain. Flüchtende Sicherheitskräfte, verwundete Beamte. Fliegende Böller, Steine, Farbbeutel. Etwa 1.000 linksradikale gewaltbereite Demonstranten stifteten am Samstag Unruhe und Chaos."

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/linksextreme-gewaltorgie-in-berlin-friedrichshain-ich-bin-um-mein-leben-gerannt-a3054902.html?fb=1

Linke Krawalle in Berlin:
Viele verletzte und um ihr Leben rennende Polizisten!
Wo bleibt der Verfassungsschutz?

https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article227537571/Friedrichshain-Eskalation-an-der-Rigaer-CDU-spricht-von-Ghetto-der-Gewalt.html

Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (48, Grüne) will, dass jeder ab 2020 leichter gegen Diskriminierung durch Behörden k...
02/09/2019

Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (48, Grüne) will, dass jeder ab 2020 leichter gegen Diskriminierung durch Behörden klagen kann. Jetzt schlagen Polizeigewerkschaften Alarm: Sie warnen vor der geplanten Beweislastumkehr im neuen Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG). Polizeibeamte sollen noch stärker belegen müssen, nicht diskriminierend gehandelt zu haben.

Beamte laufen Sturm gegen das geplante Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG). Sie fürchten: Es stellt uns unter Generalverdacht.

+++ Umfassendes Gespräch mit GdP-Kollege über die Rigaer Straße: "Am Ende geht es hier um Leib und Leben" +++Klack, klac...
25/08/2019

+++ Umfassendes Gespräch mit GdP-Kollege über die Rigaer Straße: "Am Ende geht es hier um Leib und Leben" +++

Klack, klack, klack, klack. Das Aufprallen von Farbbeuteln auf seinem Funkwagen ist ein vertrautes Geräusch für Philipp Jänicke. Er ist Gruppenführer einer Polizeihundertschaft. Die kommt immer dann zum Einsatz, wenn es für die Kollegen vom Abschnitt zu gefährlich wird: Islamismus, Organisierte Kriminalität, Rockerbanden, Rigaer Straße.

„Kopfsteinpflaster ist auch ein Klassiker. Manchmal fliegen Gehwegplatten von den Dächern. Wir hatten auch schon Kühlschränke.“

Seit zehn Jahren fährt Jänicke zu Einsätzen rund um linksextremistische Szene im Friedrichshainer Nordkiez. Er ist Mitglied der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Und will offen sprechen. Seine Bedingung: falscher Name, keine Fotos.

„Wenn wir im Gruppenwagen an der Rigaer 94 vorbeifahren, müssen wir mit Krähenfüßen auf der Straße rechnen. Die Fenster sind immer oben, die hintere Tür verriegelt, damit keiner was Brennbares reinschmeißen kann. Wenn wir raus müssen, bieten wir eine offene Angriffsfläche. Darum haben wir auch im Wagen die Helme auf.“

Jänicke ist 32, hat zwei Kinder und kommt hörbar aus Berlin. Wenn er von der linken Szene spricht, sagt er „linke Zene“. Wie oft er in die Rigaer gerufen wird? Einmal die Woche. Letztens erst, typischer Abend.

„Das war eine Streifenfahrt der Polizei. Die Kollegen vom Abschnitt fahren da nicht alleine durch. Dann prasseln die Farbbeutel aufs Dach, auf die Fensterscheiben. Klingt wie Wasserbomben. Wir fahren raus Richtung Frankfurter Allee, schauen uns das Auto an und stellen fest, dass wir andere Farben haben als vorher.

Oder es gibt Fake-Anrufe: Schlägerei in der Rigaer Ecke Samariterstraße. In der Regel haben wir keine Feststellung. Aber die linke Szene hat ihre Späher. Um frühzeitig zu sehen, wie viel Polizei kommt, wie viele Wannen in der Nähe sind. Um vielleicht erstmal abzuchecken, was am Abend so möglich ist.

Oder die Straße wird blockiert, mit brennenden Barrikaden. So, dass die Feuerwehr rein muss. Dann kommen wir dazu, zum Schutz der Feuerwehr. Steine fliegen, Feuerwehr zieht sich zurück. Und so entsteht eine Nacht.“

Jänicke rattert die Einsätzabläufe herunter. Mit der Zeit stumpfe man ab. Genervt sei das falsche Wort, es sei ja seine Arbeit. Aber besonders motiviert fahre keiner der Kollegen in die Rigaer Straße.

„Stellen Sie sich vor, wir hätten so ein Objekt im rechten Spektrum. Da würden ganz andere Maßnahmen gefahren. Schauen Sie, was bei organisierter Kriminalität gemacht wird, in Neukölln, die Kontrollen in den Shisha-Bars. Da wird Druck ausgeübt. Bei der linken Szene nicht. Und wenn, dann nur oberflächlich, indem wir jeden kontrollieren, der die Straße entlang läuft. Was soll das bringen? Außer Wut auf uns?“

Die Vergleiche hinken, das gibt Jänicke selbst zu. Bei Einsätzen gegen kriminelle Großfamilien, gegen Islamisten sei er angespannter. „Ich glaube nicht, dass mir in der Rigaer Straße jemand das Leben nehmen möchte“, sagt er.

„Es geht denen ja vor allem darum, Bilder zu produzieren. Beispiel: Ein Anwohner ruft nachts die Polizei, weil es laut ist auf dem Dorfplatz. Da müssen wir etwas machen. Dann schieben die einen Rollstuhlfahrer auf die Straße, blockieren uns. Wir sprechen ihn an. Der freut sich, ist nett, bleibt aber stehen. Das kann keine schönen Bilder geben. Wir schieben ihn runter, die schieben zurück, wir auch. Dass sind Situationen, die provoziert werden, die wir aber selber nicht haben wollen.“

„Mir selber ist in der Auseinandersetzung mit Linksextremisten nie etwas passiert. Ein Pflasterstein im Schritt. Schmerzhaft. Berufsrisiko. Aber klar: Erstmal hat man als Polizist einen klaren Instinkt: Wenn ich attackiert werde, will ich den Steinewerfer fassen. Dann gibt es zwei Optionen. Angriff oder Rückzug. Meistens ist der Rückzug die klügere Entscheidung.“

Im Jahr 2016 standen die Zeichen bei der Polizei auf Angriff. Zumindest war das der Eindruck, der unter dem Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) erweckt werden sollte. Jänicke erinnert sich an die Einsatzbesprechung, nachdem im Januar ein Polizeibeamter angegriffen wurde: „Irgendwas müssen wir ja machen“, habe es von der Polizeiführung geheißen. 300 Polizisten in der Umgebung 200 gehen ins Haus, Jänicke ist in der ersten Reihe hinter dem SEK.

„Die erste Tür ging schnell auf. Dann stehen wir im Hof, der Hubschrauber leuchtet aus. Dann stehen wir vor dieser 300 Kilo schweren Tür. Die musste aufgesägt werden, das dauert bestimmt eine Viertelstunde. Oben stehen Vermummte. Die Kreissäge läuft. Ab und zu brüllt jemand was runter. Ein Molli und es gibt Schwerverletzte. Es schwappen immer mehr Kollegen nach. Ein Zurück gibt es nicht. Als wir endlich drin sind, sitzen die Leute oben am Küchentisch, beugen sich den Maßnahmen. Die Szene war nicht vorbereitet. Bei Räumungen ist das anders. In der Liebigstraße war das Treppenhaus angesägt, brennbare Flüssigkeiten auf dem Boden, eine volle Badewanne unter Strom.“

Gebracht hat das alles nichts – auch aus Sicht von Jänicke nicht. Klar, man habe reagieren müssen. Aber: „Henkel hat uns damals für seinen Wahlkampf missbraucht“, sagt Jänicke. Es fehle ein nachhaltiger Plan – auch heute noch. Wie der aussähe?

„Entweder wir lassen es oder wir unternehmen nachhaltig etwas. Sobald Straftaten aus dem Haus begangen werden, Steine auf Kollegen fliegen, dann muss ein Hubschrauber her, wir müssen die Leute von den Dächern holen, Personalien aufnehmen, DNA sammeln, die Beweisketten schließen. Das klingt vielleicht übertrieben, aber hier geht es um Leib und Leben. Wir fahren ja nicht immer in Sonderausrüstung durch Friedrichshain-Kreuzberg. Bis jetzt ist immer alles gut gegangen. Aber wenn so ein Pflasterschein eine Oberschenkelarterie trifft, dann verblutet mir der Kollege innerlich vor Ort.“

„Je länger man dabei ist, desto klarer wird einem, wie entscheidend Politik ist, von wie vielen Faktoren man doch abhängig ist. Die politische Lage, die Interessen des Innensenators, welche Parteien noch so mitregieren.“

Philipp Jänicke führt eine Polizeihundertschaft. Die kommt immer dann zum Einsatz, wenn es gefährlich wird - wie an der Rigaer Straße.

Mittlerweile werden Polizisten von Kriminellen außerhalb ihrer Dienstzeit bedroht. Die Innere Sicherheit ist nicht mehr ...
25/08/2019

Mittlerweile werden Polizisten von Kriminellen außerhalb ihrer Dienstzeit bedroht. Die Innere Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet. "Es reicht", wie die Gewerkschaft der Polizei treffend schreibt

• Gruppe greift vier Polizisten an • Zwei Tatverdächtige festgenommen • Mordkommission ermittelt

14/08/2019

Sie halten ihren Kopf für uns hin, im wahrsten Sinne des Wortes. Sorgen für Sicherheit. Retten Menschenleben, selbst wenn Junkies, Obdachlose oder andere Betroffene das in dem Moment nicht einsehen wollen. Aber Kölns Polizisten werden in der Stadt immer seltener als „Dein Freund und Helfer“ a...

PTBS ist in der Polizei sicher ein Thema, dem noch immer zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.Einsätze mit Gewa...
11/03/2019

PTBS ist in der Polizei sicher ein Thema, dem noch immer zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.

Einsätze mit Gewaltanwendung gegen die Polizei und auch Rettungskräfte werden immer mehr. Die Intensität von bestimmten Einsätzen (G20, Fußball,) steigt, sodass auch die Belastung für den einzelnen Beamten zunimmt.

Die Beamten fühlen sich teilweise von der Politik verheizt oder auch belogen, was die Hintergründe ihres Einsatzes betrifft. Nur allzu oft sind sie der Prellbock für Menschen, die nur ihre eigene Meinung zulassen.
Hinzu kommen wenig gesellschaftliche Anerkennung, zahllose Überstunden, ein leidendes Privatleben.

Der Themenkomplex PTBS sollte daher auf der Agenda des Dienstherren einen vorderen Platz belegen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/interview-ueber-traumatisierte-polizisten-als-waere-die-sicherung-rausgesprungen/24083950.html

Polizisten werden oft im Einsatz attackiert. Was macht das mit ihnen? Der Psychotherapeut Sven Steffes-Holländer hilft Traumatisierten. Ein Interview.

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