25/05/2026
Happy Hour ist eine der gefährlichsten Marketingmaßnahmen in der Gastronomie.
Nicht weil sie nicht funktioniert.
Sondern weil kaum jemand nachrechnet ob sie sich rechnet.
Beispiel:
Hugo — Zutatenkosten €1,40
Normalpreis €9,50 → Pour Cost 14,7% ✅
Happy Hour €7,00 → Pour Cost 20,0% ✅ (noch ok)
Aber euer Signature Cocktail?
Zutatenkosten €3,20
Happy Hour €8,00 → Pour Cost 40,0% ❌
Ihr verkauft 60 davon pro Happy Hour Abend.
Verlust gegenüber normalem Preis: €150 pro Abend.
Niemand hat das absichtlich falsch gemacht.
Niemand hat nachgerechnet.
Das ist der Unterschied zwischen Gastfreundschaft und Betriebswirtschaft.
Beides geht. Aber nur wenn man die Zahlen kennt.
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