27/07/2023
Epstein Barr und Herpes- Infektionen
Auf besonderen Wunsch darf ich heute noch einmal zu Epstein Barr und Herpes-Viren Stellung nehmen. Beide Virusinfektionen sind weit verbreitet, sprich 95 % der Bevölkerung ist durchseucht. Das durch das Epstein Barr Virus (EBV) ausgelöste Pfeiffersche Drüsenfieber wird auch Kissing Disease genannt. Das Virus vermehrt sich in weißen Blutkörperchen hauptsächlich in der Mundschleimhaut und wird meist durch die ersten intensiven Küsse übertragen. Darum sind Jugendliche sehr häufig betroffen – aber längst nicht alle. Je besser das Immunsystem ist, desto weniger spürt man die Infektion. Für manche ist es nur ein Kratzen im Hals oder eine kurze Infektion, die gerne mit einer Erkältung verwechselt wird. Manche spüren gar nichts. Das ist der Idealfall und wird „Stille Feiung“ genannt. Andere wiederum leiden lange an den Folgen, was natürlich auch auf das Immunsystem rückschließen lässt. Auch bei älteren Menschen kann das EBV reaktiviert werden und z. B. die Leberwerte ansteigen lassen. Das wiederum macht müde, denn Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.
In beiden Fällen muss man sich also um das Immunsystem und nicht um das Virus kümmern. Die „Zutaten“ für ein kompetentes Immunsystem sind zunächst einmal ein hoher Eiweißspiegel im Blut. Denn alle Immunzellen bestehen aus Eiweiß. Und eben nicht aus Kohlenhydraten, an denen sich die meisten Menschen satt essen. Zweitens muss der Zinkspiegel im Blut passen. Denn Zink verwandelt gegessenes Eiweiß in Funktions-Eiweiß - also auch in ein kompetentes Immunsystem. Drittens muss das Immunsystem trainiert werden. Isolation und Masken beispielsweise sind genau das Falsche. Viertens muss die Psyche entspannt und stressfrei sein. Merke: Der Mensch ist definiert als Individuum. Übersetzt heißt die unteilbare Zweiheit von Körper und Geist. Die Medizin behandelt meist nur den Körper. Dabei sind gerade Herpes-Viren eine untrügliche Antenne für den Zustand des Geistes. Denn sehr oft bricht der Herpes aus, wenn es der Psyche nicht gut geht.